Ukraine-News Kreml wirft Ukraine Drohnenangriff auf Putin vor

03. Mai 2023, 21:15 Uhr

Die Berichterstattung aus der Ukraine ist schwierig, da wegen der Kämpfe nur wenige unabhängige Medienvertreter im Land sind. Informationen kommen vor allem von der ukrainischen Regierung und dem Verteidigungsministerium aus Russland, die allerdings kaum überprüft werden können.

Update 21:11 Uhr | 19 Tote und Verletzte bei Angriffen auf Cherson

Im südukrainischen Gebiet Cherson sind durch russischen Beschuss offiziellen Angaben zufolge mindestens 19 Menschen getötet worden. Allein in der Gebietshauptstadt Cherson seien mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. 47 weitere wurden verletzt. Nördlich der Stadt starben demnach drei Elektromonteure und nordöstlich ein weiterer Zivilist durch russischen Beschuss. Unter anderem waren wohl der Bahnhof und ein Bahnhof getroffen worden.

Der Eisenbahn zufolge wurde auch ein Waggon des Zugs nach Lwiw getroffen und ein Schaffner verletzt. Die Passagiere hätten sich zu dem Zeitpunkt in einem Schutzkeller befunden.

19:07 Uhr | Medwedew fordert "physische Eliminierung" von Selenskyj

Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew fordert als Reaktion auf einen mutmaßlichen ukrainischen Drohnenangriff auf den Kreml die "physische Eliminierung" des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Auf Medwedews Telegram-Account heißt es: "Nach dem heutigen Terrorakt gibt es keine andere Variante als die physische Eliminierung Selenskyjs und seiner Clique." In seinen Augen werde Selenskyj zur Unterzeichnung der Kapitulation der Ukraine nicht gebraucht.

18:25 Uhr | Schnellerer Ausbau der Munitionsproduktion in EU für Ukraine

Die Ukraine kann auf deutlich mehr Munitionslieferungen aus der EU hoffen. Nach einem am Mittwoch präsentierten Plan der EU-Kommission soll die europäische Rüstungsindustrie mit finanziellen Anreizen in Milliardenhöhe zu einem schnellen Ausbau der Produktionskapazitäten bewegt werden. Zudem legten die Regierungen der EU-Staaten ebenfalls am Mittwoch einen wochenlangen Streit über die gemeinsame Beschaffung von Artilleriegeschossen und Raketen für die Ukraine bei. Die Einigung sieht vor, dafür in den kommenden Monaten bis zu eine Milliarde Euro bereitzustellen.

Konkret ist laut dem Gesetzesvorschlag unter anderem vorgesehen, dass Unternehmen für neue Projekte zum Ausbau ihrer Munitionsproduktion 40 Prozent der Kosten über die EU finanziert bekommen können. Wenn besondere Bedingungen erfüllt sind, soll sogar eine höhere Förderung möglich sein. Über den Vorschlag der EU-Kommission müssen nun die EU-Staaten und das Europaparlament beraten. Man setze auf eine rasche Verabschiedung noch vor dem Sommer, teilte die Kommission am Mittwoch mit.

18:09 Uhr | Selenskyj: Wir greifen weder Putin noch Moskau an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland die Fabrikation eines angeblichen Drohnenangriffs auf den Kreml vorgeworfen. "Wir greifen weder Putin noch Moskau an, wir kämpfen auf dem eigenen Territorium und verteidigen unsere Dörfer und Städte", sagte der 45-Jährige am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in der finnischen Hauptstadt Helsinki.

Moskau denke sich so etwas aus, da Russland den vor etwas mehr als 14 Monaten begonnenen Krieg gegen die Ukraine bereits verloren habe. Der Kreml versuche so, seine Soldaten für den Krieg gegen Kiew zu motivieren.

Update 17:26 Uhr | 16 Tote bei Angriffen auf Cherson

Bei russischen Angriffen auf die südukrainische Region Cherson sind nach Angaben der dortigen Behörden sechzehn Menschen getötet worden. Wie die ukrainische Staatsanwaltschaft mitteilte, hat es allein zwölf Todesopfer in der gleichnamigen Regionalhauptstadt Cherson gegeben. Weitere 22 Menschen seien dort verletzt worden. Die russischen Streitkräfte halten Teile der Region Cherson besetzt und beschießen die Regionalhauptstadt, aus der sie sich nach einer ukrainischen Gegenoffensive im November zurückgezogen haben, immer wieder.

16:21 Uhr | Selenskyj besucht Mitte Mai Berlin

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommt Medienberichten zufolge am 13. Mai nach Berlin und wird Bundeskanzler Olaf Scholz treffen. Das berichtet unter anderem der Berliner "Tagesspiegel". Am Mittag sei zudem eine Begegnung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vorgesehen.

Einen Tag später solle Selenskyj in Aachen mit dem Karlspreis geehrt werden. Der "B.Z." zufolge soll Selenskyj von Scholz mit militärischen Ehren empfangen werden. Im Anschluss seien Gespräche und eine Pressekonferenz geplant. Die Auszeichnung wird jedes Jahr an Persönlichkeiten verliehen, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben. Ein Regierungssprecher in Berlin bestätigt das Treffen nicht und verweist auf die am Freitag übliche Bekanntgabe der Kanzler-Termine.

Wie das Onlinemedium "t-online" berichtet, ist man in der Ukraine nicht enttäuscht über die Bekanntgabe des Besuchs. Das erfuhr "t-online" aus regierungsnahen Kreisen in der Ukraine. Nun überlege man in Kiew, den Termin in Frage zu stellen.

16:04 Uhr | Ukraine weist Vorwürfe Russlands zurück

Die Ukraine weist den Vorwurf Russlands zurück, dass die Ukraine versucht habe, den Kreml in Moskau anzugreifen und einen Anschlag auf Präsident Wladimir Putin zu verüben. Mychailo Podoljak, der Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, sagte, damit habe die Ukraine nichts zu tun. Der Ukraine würde ein solches Vorgehen nichts auf dem Schlachtfeld nützen und nur Russland dazu provozieren, "radikalere Maßnahmen" zu ergreifen.

Die Stellungnahme Russlands könne darauf hinweisen, dass es sich auf einen großen "terroristischen" Angriff auf die Ukraine in den kommenden Tagen vorbereite.

Update 15:08 Uhr | Putin: Angeblicher ukrainischer Angriff auf Kreml

Russland hat der Ukraine einen versuchten Anschlag auf Kremlchef Wladimir Putin vorgeworfen und mit Gegenmaßnahmen gedroht. Das russische Präsidialamt teilte am Mittwoch mit, dass in der Nacht zu Mittwoch zwei Drohnen zum Absturz gebracht worden seien. Dafür gibt es jedoch keine Beweise.

Wenig später zitierten staatliche russische Medien Kremlsprecher Dmitri Peskow mit den Worten, Putin sei zum Zeitpunkt der versuchten Attacke gar nicht im Kreml gewesen, sondern in seiner Residenz Nowo-Ogarjowo. Der Kreml werte den Angriff als geplanten Terrorakt und als versuchten Mord auf den Präsidenten Putin. Nach Angaben des Kreml prüft man Gegenmaßnahmen.

In sozialen Netzwerken war bereits in der Nacht ein Video aufgetaucht, das einen kleinen Brand auf dem Dach eines Kremlgebäudes zeigt.

12:00 Uhr | Selenskyj in Finnland

Finnland hat jetzt bestätigt, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu einem Besuch eingetroffen ist. Er nehme an einem Gipfel von Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark und Island teil, gab die finnische Präsidentschaft heute bekannt.

11:47 Uhr | Russisches Tanklager nahe Krim brennt

Bei dem Brand eines Tanklagers an der Krim-Brücke auf dem russischen Festland hat es nach Angaben der russischen Regionalverwaltung keine Toten oder Verletzten gegeben. Am Rand des Dorfs Wolna nahe der Brücke liegt ein großes Umschlagterminal für Erdöl und Öl-Produkte wie Benzin und Diesel. Medien zufolge brannte eine Zisterne mit 20.000 Kubikmetern Treibstoff. Von der Kreisverwaltung hieß es, das Feuer habe eine Fläche von rund 1.200 Quadratmetern erfasst. Wie es zu dem Brand kam, blieb zunächst offen. Auch von ukrainischer Seite gab es dazu – wie üblich – keine Angaben.

Die Brücke über die Meerenge von Kertsch verbindet die von Moskau 2014 annektierte ukrainische Halbinsel Krim mit dem russischen Festland. Sie ist für Russland ein wichtiger Versorgungsweg, um in der Ukraine kämpfende Soldaten zu versorgen. Sie hat zudem hohen symbolischen Wert.

11:27 Uhr | Ukraine lobt Flugabwehrsystem

Der ukrainische Luftwaffenchef Mykola Oleschtschuk hat das Flugabwehrsystem "Iris-T" gelobt. Seit Oktober 2022 sind damit laut Oleschtschuk mehr als 60 Ziele über der Ukraine zerstört worden. Er dankte den "deutschen Partnern" für die inzwischen zwei Systeme, die seinem Land zur Verfügung gestellt woerden seien. Ein ukrainisches Video zeigt einen Einsatz vermutlich in der Nähe der südlichen Hafenstadt Odessa:

11:00 Uhr | Todesopfer im Süden der Ukraine

Bei Einschlägen auf einen Markt in der südukrainischen Stadt Cherson sind nach Angaben des Innenministeriums und der Staatsanwaltschaft mindestens drei Zivilisten getötet und fünf verletzt worden. Den Angaben zufolge sollen russische Truppen die Stadt mit Artillerie beschossen haben. Nach Angaben der Regionalverwaltung von Cherson wurde in dem Dorf Kosatske zudem ein 66 Jahre alter Mann durch russischen Beschuss getötet.

10.55 Uhr | Medien: Selenskyj in Finnland

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist angeblich heute zu Gesprächen in Finnland. Neben einem Treffen mit Präsident Sauli Niinistö seien auch Gespräche mit Ministerpräsidenten weiterer skandinavischer Länder geplant, berichten finnische Medien. Finnland ist seit einigen Wochen auch Nato-Mitglied, während der parallel in Brüssel gestellte schwedische Antrag von der Türkei noch immer blockiert wird.

10:53 Uhr | Ukraine verhängt Ausgangssperre für Cherson

Inmitten ukrainischer Vorbereitungen auf eine Gegenoffensive haben die Behörden am Mittwoch eine Ausgangssperre für die südukrainische Stadt Cherson angekündigt. Sie werde ab Freitag 20:00 Uhr und bis Montagmorgen in der Stadt nahe der Front gelten, erklärte die Militärverwaltung. Auch die Zufahrten und Ausfallstraßen werden demnach gesperrt.

09:11 Uhr | Bericht über Festnahmen auf der Krim

Der russische Geheimdienst FSB hat nach einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass sieben Mitarbeiter des Geheimdienstes der Ukraine auf der Krim festgenommen. Ein Angriff auf den Gouverneur der von Russland 2014 annektierten Halbinsel, Sergej Axjonow, und weitere geplante Sabotage-Akte auf der Halbinsel seien so vereitelt worden, hieß es.

09:02 Uhr | Russische Drohnen-Angriffe in der Nacht

Russland hat nach ukrainischen Angaben vergangene Nacht wieder mit Drohnen angegriffen. In der Region Kirowohrad habe es nahe der Stadt Kropywnyzkyj bei einem Öl-Lager einige Einschläge gegeben, nach Angaben von Gouverneur Andrij Raikowitsch aber keine Toten oder Verletzte. Er berichtete von drei Drohnen. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs waren aus dem Gebiet Brjansk in Russland und vom Ostufer des Asowschen Meers insgesamt 26 Drohnen gestartet und 21 abgefangen worden.

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ARD-Korrespondentin Rebecca Barth berichtet.

MDR AKTUELL Di 02.05.2023 17:28Uhr 03:50 min

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Vor der ukrainischen Hauptstadt Kiew konnten demnach alle Drohnen abgeschossen werden. Auch das Gebiet Dnipropetrowsk war nach Angaben der dortigen Verwaltung wieder Ziel von Angriffen. Sieben Drohnen seien abgeschossen worden. Eine habe ein Verwaltungsgebäude getroffen und einen Brand ausgelöst. Der Gouverneur des Gebiets Mykolajiw im Süden, Witalij Kim, berichtete von zwei Drohnen. Eine sei abgeschossen worden, die zweite in ein Wohnhaus gestürzt, ein Feuer aber schnell gelöscht worden.

08:59 Uhr | London: Russland spart Munition

Nach Einschätzung britischer Geheimdienste deutet sich eine neue russische Strategie im Ukraine-Krieg an. Mutmaßlich werde nun stärker auf militärische und industrielle Infrastruktur gezielt, hieß es heute im täglichen Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums auf Twitter. In den vergangenen Tagen habe Russland die Ukraine mit Marschflugkörpern angegriffen, die von strategischen Langstreckenbombern abgeschossen worden seien. So würden weniger Geschosse eingesetzt, vermutlich um Munitionsreserven zu schonen.

07:56 Uhr | Patrouillenflüge von Belarus und Russland

Das Verteidigungsministerium in Belarus hat gemeinsame Patrouillenflüge mit Russland über dem eigenem Territorium angekündigt. Ebenfalls noch im Mai sei ein Test der Kampfbereitschaft der eigenen Streitkräfte geplant.

06:00 Uhr | Selenskyj von US-Dokumenten überrascht

Der ukrainische Präsident Selenskyj ist nach eigenen Angaben vom Auftauchen geheimer US-Regierungsdokumente zur militärischen Lage seines Landes überrascht worden. Der "Washington Post" sagte er, vorab keine Informationen aus dem Weißen Haus oder dem Pentagon erhalten, vielmehr selbst aus der Presse davon erfahren zu haben. Jetzt sagte er, das Leck sei eindeutig "unangenehm" und "unvorteilhaft" für sein Land.

Anfang April war bekannt geworden, dass im Internet geheime US-Dokumente zum russischen Krieg gegen die Ukraine kursierten, auch zu Waffenlieferungen und Einschätzungen zum Ukraine-Krieg. Verantwortlich sein soll ein 21 Jahre alter US-Nationalgardist, der sich jetzt vor Gericht verantworten muss.

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05:50 Uhr | Neue nächtliche Angriffe auf Kiew

Russland hat nach ukrainischen Angaben zum dritten Mal in sechs Tagen nächtliche Angriffe auf Kiew geflogen. "Alle feindlichen Ziele wurden im Luftraum um die Hauptstadt identifiziert und abgeschossen", teilte die Kiewer Militärverwaltung mit. Russland habe bei den Angriffen Drohnen des Typs "Shahed" aus iranischer Produktion eingesetzt.

04:06 Uhr | Treibstofflager nahe Krim-Brücke in Brand

Nahe der Krim-Brücke in der russischen Region Krasnodar ist nach Angaben des Gouverneurs der Region ein russisches Treibstofflager in Brand geraten. Das Feuer sei im Dorf Wolna im Verwaltungsbezirk Temryuk ausgebrochen. Die Ursache blieb zunächst unklar. Der Ort liegt nahe der Krim-Brücke, die das russische Festland mit der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel verbindet. Auf Videos in den russischen sozialen Medien war zu sehen, wie Flammen und schwarzer Rauch aus großen Tanks schlugen.

Am vergangenen Samstag hatte ein Drohnenangriff auf der von Russland annektierten Krim ein Treibstofflager in der Hafenstadt Sewastopol in Brand gesetzt. Russland machte die Ukraine dafür verantwortlich, die sich dazu aber nur indirekt äußerte. Am Wochenende hatte das ukrainische Militär jedoch erklärt, die Untergrabung der russischen Logistik sei Teil der Vorbereitungen auf eine Gegenoffensive.

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00:40 Uhr | EU will Munitionsproduktion ankurbeln

Die EU-Kommission will die Munitionsproduktion in Europa mit rund einer Milliarde Euro ankurbeln. Das kündigte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Prag nach einem Treffen mit dem neuen tschechischen Präsidenten Petr Pavel an. Zur Finanzierung sollen 500 Millionen Euro an EU-Geldern verwendet werden. Weitere 500 Millionen sollen von Mitgliedstaaten kommen. Die EU-Außen- und Verteidigungsminister hatten im März beschlossen, der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland eine Million neue Artilleriegeschosse zu liefern. Sie sollen Engpässe der ukrainischen Armee verhindern und sie in die Lage versetzen, neue Offensiven zu starten.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Mittwoch, 03. Mai 2023

Guten Morgen! In unseren Ukraine-News halten wir Sie über die Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

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Quellen: u.a. AFP, dpa, Reuters, MDR

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Das Nachrichtenradio | 03. Mai 2023 | 06:00 Uhr

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