Zwei Männer halten ein Trikot
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Fußball | Regionalliga FC Eilenburg verliert Keeper Naumann an Lok Leipzig

20. Mai 2024, 14:20 Uhr

Sieben Jahre hielt Andreas Naumann den Kasten beim FC Eilenburg sauber. Jetzt geht es für den Lehrer zum 1. FC Lok Leipzig. Die professionellen Bedingungen hätten ihn gereizt, so der 31-Jährige.

Er war einer der Väter des Klassenerhalts beim FC Eilenburg, Schlussmann und Kapitän Andreas Naumann. Nach sieben Jahren zieht es den 31-jährigen Lehrer nun zum 1. FC Lok Leipzig. "Danke, Andi, für Dein Engagement in den letzten Jahren! Wir wünschen Dir für Deine Zukunft alles Gute und werden uns sicher nicht aus den Augen verlieren", hieß es am Montag (20. Mai) in einer Mitteilung der Muldestädter.

 Andreas Naumann
Der große Rückhalt beim FC Eilenburg geht: Keeper und Kapitän Andreas Naumann Bildrechte: IMAGO/Steffen Beyer

Naumann absolvierte 154 Spiele in der Oberliga und Regionalliga für die Blau-Roten. In Leipzig erhält er einen Vertrag bis Sommer 2025. Lok Leipzigs Sportdirektor Tomi Wachsmuth erklärte zur Verpflichtung: "Wir bekommen mit Andreas Naumann einen sehr guten und erfahrenen Torhüter. Er hat in den letzten Jahren sehr gute und stabile Leistungen gezeigt und wird uns auch als Charakter sehr gut tun."

Sieben Jahre Eilenburg – Aufstiege und Klassenerhalt als Höhepunkte

2017 war Naumann vom ZFC Meuselwitz, wo er drei Jahre zwischen den Pfosten stand, nach Eilenburg gewechselt. Ausgebildet wurde er seiner Geburtsstadt beim Chemnitzer FC. In Eilenburg hatte sich Naumann als Leader der Mannschaft etabliert, schaffte mit dem Verein 2021 sowie 2023 den Aufstieg in die Regionalliga Nordost und hielt mit dem Amateurverein in dieser Saison die Klasse, auch wenn er durch einen Schlüsselbeinbruch mehrere Monate außer Gefecht war. Mitte März kehrte Naumann in den Kasten zurück. Erst beim Saisonabschluss in Jena erhielt die neue junge Generation um Janne Kamenz und Luca Bendel den Vorzug.

Andreas Naumann 3 min
Andreas Naumann Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Jetzt geht es zu Lok und in den Konkurrenzkampf mit dem bisherigen Stammkeeper Niclas Müller. "Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, in der nächsten Saison ein Teil von Lok Leipzig. Es waren von Anfang an sehr offene und ehrliche Gespräche mit Toni Wachsmuth, Jochen Seitz und Tomislav Piplica", erklärte Naumann. Er freue sich besonders "auf die professionellen Bedingungen und die große Tradition des Vereins".


SpiO

Dieses Thema im Programm: Sport im Osten im MDR AKTUELL Nachrichtenradio | 20. Mai 2024 | 14:40 Uhr

12 Kommentare

Marco Korn vor 3 Wochen

Wir vom LOk „Fanbündniss Delitzsch-Bad Düben - Wolfen - Schönwölkau“ verwehren uns gegen den diskriminierenden Slogan „Lok ist die Stadt“ und fühlen uns nicht mitgenommen. Das musste mal raus Dorni.

Blauer Himmel vor 3 Wochen

Wie sich damit wohl ein Niklas Müller fühlt, der als erster bei Lok verlängert hatte....

Loko66 der ECHTE Leipziger vor 3 Wochen

Es geht noch schlechter z.B. Erfurt

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