Bildung Corona-Lerncamps mit positivem Fazit

23 Corona-Lerncamps gibt es aktuell in den Sommerferien in Sachsen-Anhalt. Sie sollen Schülerinnen und Schülern dabei helfen, etwaige Lerndefizite, die während der Pandemie entstanden sind, aufzuholen. Aber auch für neue Kontakte und Freizeitangebote seien die Camps gut, meint Bildungsministerin Eva Feußner.

Eine Schülerin nimmt an einer Nachmittagsunterrichtseinheit im Rahmen des Programms Lernen mit Rückenwind teil.
23 Lerncamps gibt es in den Sommerferien in Sachsen-Anhalt. Bildrechte: dpa

  • Sachsen-Anhalts Bildungsministerin will Corona-Lerncamps möglicherweise auch nach der Pandemie fortsetzen.
  • Aktuell finden in Sachsen-Anhalt 23 Lerncamps während der Sommerferien statt.
  • An neun Standorten können insgesamt 500 Schülerinnen und Schüler ihre Wissenslücken schließen.

Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner (CDU) hat ein positives Fazit zu den Corona-Lerncamps im Land gezogen. Bei einem Besuch eines Camps in Halle am Mittwoch sagte sie, den Bedarf dafür gebe es in Ihren Augen eigentlich immer. Sollten die Camps ein Erfolg sein, könne sie sich gut vorstellen, das Angebot auch unabhängig von der Corona-Pandemie fortzusetzen. Sie seien auch eine tolle Möglichkeit für die Kinder, neue Kontakte zu knüpfen und Freizeitangebote zu genießen.

23 Lerncamps in den Sommerferien

Aktuell finden unter dem Motto "Aufholen nach Corona" in Sachsen-Anhalt 23 Lerncamps während der Sommerferien statt. Sie sind Teil des gleichnamigen Aktionsprogramms des Bildungsministeriums. Für das Angebot arbeitete das Ministerium mit dem Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH) und dem Landesverband der Volkshochschulen zusammen.

Neun Standorte für 500 Schülerinnen und Schüler

An neun Standorten haben insgesamt 500 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Wissenslücken zu schließen, die während der Pandemie entstanden sind. Ursprünglich auf die Schwerpunkte Deutsch, Mathe und Englisch ausgelegt, kamen nur für Mathe und Englisch genügend Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen. Den Großteil der Kosten übernimmt das Land. Eltern zahlen einen Eigenanteil von 30 Euro.

MDR (Annekathrin Queck, Moritz Arand)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 10. August 2022 | 15:30 Uhr

8 Kommentare

Peter vor 6 Wochen

O.B.: Wieder mal typisch. Null eigene Erfahrung, aber lauthals meckern.
Beispiel gefällig: Wie kommen Sie darauf, dass die Eltern nicht vor Ferienbeginn mit den Lehrern gesprochen haben?

Reuter4774 vor 6 Wochen

Aber gerade diese Elternhäuser ( mit Deutsch Nachholbedarf) kümmern sich nicht um schulische Belange und erst recht nicht wenn dafür bezahlt werden muss.

O.B. vor 6 Wochen

Hort für Kinder dessen Eltern arbeiten mussten. Das ganze für 30€. Billiger geht's wohl nicht. Da Kinder wohl genauso Lust hatten wie die Lehrer kann man sich schon gut vorstellen wie die Tage verliefen. Eine ehrliche Einschätzung von den Lehrern, meinetwegen anonym, wäre wohl eher glaubhaft.

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