Der ICE-T 1557 der Deutschen Bahn AG (DB) durchfährt am 16.12.2015 den Osterbergtunnel bei Kalzendorf (Sachsen-Anhalt)
Fahrgäste eines ICE mussten mehrere Stunden in der Börde ausharren. Eine Stellwerksstörung verhinderte die Weiterfahrt. (Symbolbild) Bildrechte: picture alliance / dpa | Peter Endig

ICE in der Börde gestrandet Bahnverkehr rollt nach Stellwerksstörung wieder

07. Dezember 2023, 15:55 Uhr

In Sachsen-Anhalt ist ein ICE der Deutschen Bahn in der Nacht zum Donnerstag im Landkreis Börde zum Stehen gekommen. Grund war eine Stellwerksstörung. An Bord des Zuges waren etwa 200 Fahrgäste, die stundenlang nicht voran kamen. Die Störung wurde am Donnerstagmittag behoben. In der Zwischenzeit wurde der Fernverkehr über Magdeburg umgeleitet. Einschränkungen gab es auch im Regionalverkehr.

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Im Landkreis Börde ist am späten Mittwochabend ein ICE auf offener Strecke bei Oebisfelde für mehrere Stunden gestrandet. Grund war nach Angaben der Deutschen Bahn eine Stellwerksstörung. Die sorgte bis Donnerstagmittag für Einschränkungen im Bahnverkehr.

Aufgetreten war die Störung demnach gegen 21 Uhr am Mittwoch. Erst rund fünf Stunden später konnte der Zug seine Reise in Richtung Kassel fortsetzen und endete in der Nacht vorzeitig in Wolfsburg. An Bord des ICEs aus Berlin waren etwa 200 Fahrgäste. Grund für den Ausfall war eine technische Störung.

Fernverkehr über Magdeburg umgeleitet

Die Stellwerksstörung dauerte noch bis Donnerstagmittag an. Ein Bahn-Sprecher sagte MDR-SACHSEN-ANHALT, bis dahin sei der Fernverkehr über Magdeburg umgeleitet worden.  

Betroffen waren die ICE- und IC-Züge zwischen Berlin und Köln/Bonn und zwischen Berlin und Hannover sowie Göttingen. Laut Bahn verspäten sich die Züge dadurch um etwa 75 Minuten. Die Halte Berlin-Spandau, Stendal und Wolfsburg entfielen. Die umgeleiteten Züge hielten teilweise in Magdeburg.

Einschränkungen auch im Regionalverkehr

Von der Störung war auch der Regionalverkehr im Norden Sachsen-Anhalts betroffen. Wie der private Bahnanbieter Abellio mitteilte, verkehrten auf der Strecke Stendal–Wolfsburg keine Züge (RB35). Auf der Strecke Magdeburg–Wolfsburg (RB26) sei es zu Einschränkungen gekommen. Es sei Schienenersatzverkehr organisiert worden. Fahrgäste waren aufgefordert, die Ansagen auf dem Bahnsteig besonders zu beachten.

dpa, MDR (Cornelia Winkler)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 07. Dezember 2023 | 05:00 Uhr

8 Kommentare

theobaldbolger vor 12 Wochen

5 Stunden für einen liegengebliebenen Zug, da muss man ja froh sein, das es wenigstens noch Strom gegeben hat. Die interne Zeitvorgabe von 2h bis zu der eine Lösung gefunden werden soll, wurde jedenfalls deutlich gerissen.

Ein Dorfjunge vor 12 Wochen

Alles klar, deshalb darf ich auch beinahe täglich den Stau auf der A2 bewundern, wenn ich mit dem RB unter der Brücke bei Magdeburg hindurchfahre.
Sind aber bestimmt alles keine LKW oder PKW die dort herumstehen sondern getarnte Züge der Bahn, während der Zug in dem ich sitze ein getarnter Verbrenner PKW ist.

emlo vor 12 Wochen

Und was soll daran schlau sein? Auch mit Ihrem "Verbrenner PKW" können Sie auf der Autobahn in eine Vollsperrung geraten, wo es längere Zeit weder vor noch zurück geht. Kurz gesagt, Ihr Beitrag ist Unsinn!

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