Unfall Zug erfasst Motorrad auf Bahnstrecke im Kreis Sömmerda: Zwei Verletzte

10. Mai 2024, 13:48 Uhr

Ein Regionalzug hat im Kreis Sömmerda am Donnerstagabend ein Motorrad erfasst. Wie die Polizei mitteilte, wurden der Lokführer und ein Fahrgast verletzt.

Eine Regionalbahn der Deutschen Bahn.
Einen Unfall mit einer solchen Regionalbahn gab es im Kreis Sömmerda. Ein Motorrad wurde vom Zug mitgeschleift, weil der Motorradfahrer es nicht mehr schaffte, sein Gefährt rechtzeitig von den Gleisen wegzuziehen. (Symbolfoto) Bildrechte: IMAGO / Bild13

Fahrer kann Motorrad nicht mehr rechtzeitig von Gleisen räumen

Vor dem Unfall sei der Motorradfahrer an einem Bahnübergang in Vehra von der Fahrbahn abgekommen und ins Gleisbett gestürzt. Der Fahrer schaffte es nicht rechtzeitig, das Motorrad vom Gleis zu räumen, und musste laut Polizei vor dem herannahenden Zug zur Seite springen. Der Regionalzug der Deutschen Bahn aus Richtung Erfurt erfasste das Motorrad und schleifte es nach Polizeiangaben etwa 50 Meter mit.

Regionalzug muss abgeschleppt werden

Der Motorradfahrer erlitt einen Schock. In der Bahn befanden sich etwa 30 Fahrgäste. Die Bahnstrecke zwischen Erfurt und Sondershausen und die Straße waren für die Aufräumarbeiten bis 1 Uhr voll gesperrt. Der Regionalzug musste abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf 60.000 Euro.

Hunderte Notrufe und 50 Körperverletzungen zum Männertag

Zum Männertag meldet die Polizei in Thüringen mehr als 700 Notrufe und rund 50 Körperverletzungen. Es gab mindestens zwei Schwerverletzte. Auch wurden Polizisten bei Einsätzen leicht verletzt.

Weitere Unfälle und Polizeieinsätze in Thüringen

MDR (sohe/rom)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 10. Mai 2024 | 08:30 Uhr

Mehr aus der Region Weimar - Apolda - Sömmerda

Mehr aus Thüringen

Die Eisenacher Oberbürgermeisterin Katja Wolf verpflichtet die Stadträte von "Die Heimat" (Ex-NPD) und AfD ohne einen Handschlag. Heimat-Fraktionschef Patrick Wieschke ganz rechts. mit Audio
Die Eisenacher Oberbürgermeisterin Katja Wolf verpflichtet die Stadträte von "Die Heimat" (Ex-NPD) und AfD ohne einen Handschlag. Heimat-Fraktionschef Patrick Wieschke ganz rechts. Bildrechte: MDR/Ruth Breer