Nachtzug 3 min
Im Video: Der Nachtverkehr verbindet die Metropolen Europas im Schlaf – seit kurzem Berlin über Halle und Erfurt mit Paris. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Von Halle über Erfurt an die Seine Neuer Nachtzug nach Paris: Abenteuer mit Abstrichen

von André Plaul, MDR SACHSEN-ANHALT

17. Dezember 2023, 13:15 Uhr

Das Angebot an Nachtzugverbindungen in Europa wächst weiter – mit immer neuen Verbindungen. So gibt es seit Fahrplanwechsel wieder einen Nachtzug zwischen Berlin und Paris, der erstmals auch in Halle hält – aber auch in Erfurt. Wie gut es sich fährt und wo es Schwierigkeiten gibt, haben wir getestet.

Ein junger Mann mit schwarzem T-Shirt und schwarz umrandeter Brille
Bildrechte: MDR/punctum.Fotografie/Alexander Schmidt

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25 Minuten früher als geplant, um 21:50 Uhr, rollt der Nachtzug nach Paris mit den dunkelblauen Waggons in den Halleschen Hauptbahnhof ein – fast unsichtbar im Schatten der noch jungen Nacht. "Verfrühungen gibt es nicht so oft", sagt Zugbegleiter Ivan Pöllauer mit feinem österreichischem Akzent. Der Wiener gehört zum Bordteam des Nachtzugs, der von der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) zusammen mit der Belgischen und Deutschen Bahn betrieben wird. Ivan soll für den weiteren Verlauf der Reise Recht behalten.

Schlafen im Nachtzug spart die Nacht im Hotel

Menschen stehen vor einem blauen Waggon mit der Aufschrift "Nightjet"
Teilen sich zu viert ein Liegeabteil: Lia, Tim, Ruth und Sven (v.o.l.n.u.r.) aus Berlin. Bildrechte: MDR/André Plaul

Es herrscht Ruhe am Gleis 7 – das Angebot ist noch neu, der Zug nicht ausgebucht – für die folgenden Tage und Wochen sieht das mitunter anders aus. Ohnehin sitzen oder liegen bereits Fahrgäste aus Berlin im Zug. So wie Ruth und Sven. Beide haben Plätze im Liegewagen gebucht, wollen zu Svens Eltern nach Paris.

Ihnen kommt die Fahrt über Nacht sehr zupass, beide konnten vor Abfahrt noch arbeiten. "Wir mussten nicht extra Weihnachtsurlaub nehmen", erklärt Ruth. Sie haben in ihrem Viererabteil die unteren beiden Liegen belegt – hier gibt es eine Filzdecke und ein Kissen für die Nacht. Und Mitbewohner: Lia und Tim aus Berlin liegen oben. Wie es ihnen gefällt? "Mega", sagt Lia. Die vier im Alter von 25, 30 und 35 verstehen sich, unterhalten sich auf Deutsch und Englisch.

Der Nachtzug Richtung Paris fährt zunächst die Saale entlang. Merseburg, Weißenfels und Naumburg ziehen vorbei. Ein kleiner Windzug rauscht durch das nicht dicht verschlossene Klappfenster im Schlafwagenabteil des MDR-Teams. Das Licht in der Doppelkabine ist gedimmt, die Betten sind heruntergeklappt, mit weißer Bettwäsche fertig bezogen. Eine Leiter ist eingehakt, um zum oberen Bett und dem Gepäck-Stauraum zu gelangen. Der einzige Schrank entpuppt sich als Waschnische mit beleuchtetem Spiegel. Die Klimaanlage läuft. WLAN hingegen nicht. Erst bei Nachtzügen der neuesten Generation zwischen Hamburg und Wien wird dies angeboten. In der Kabine gibt es eine funktionierende Steckdose für Handy-Ladekabel oder Laptop.

Nachtzug im Test mit MDR SACHSEN-ANHALT

Eiffelturm-Schokolade
Bildrechte: IMAGO / Hans Lucas
4 min

Mit dem Nachtzug nach Paris: Moderator Lars Wohlfarth übt schon mal, auf Französisch nach dem Weg zum Eiffelturm zu fragen.

MDR SACHSEN-ANHALT Di 12.12.2023 08:10Uhr 04:14 min

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Menschen stehen vor einem blauen Waggon mit der Aufschrift "Nightjet"
Bildrechte: MDR/André Plaul

Nächster Halt: Erfurt. Wo am Doppelbahnsteig 9 und 10 tagsüber die ICE-Schnellzüge zwischen Berlin und München mindestens im Stundentakt durchpulsieren, legt der Nachtzug um halb zwölf eine gemütliche Pause ein. Wer sie braucht, nutzt die letzte Rauchermöglichkeit für mehrere Stunden.

Menschen stehen vor einem blauen Waggon mit der Aufschrift "Nightjet"
Es ist still und abgedunkelt: Im Nachtzug herrscht grundsätzlich auch Nachtruhe. Bildrechte: MDR/André Plaul

Schnäppchen sind möglich – unter Bedingungen

Über Geld spricht man nicht. Im Nachtzug schon. "Wie viel hast du bezahlt?", ist die wohl am häufigsten getuschelte Frage an Bord. Denn die Preise variieren kräftig. Zunächst nach Kategorie, zwischen Sitz-, Liege- und Schlafwagen. Außerdem gibt es verschiedene Sparpreis-Kontingente und seit Fahrplanwechsel auch nach Nachfrage variierende Preise – was bei Nachtzugfans im Netz für Protest sorgt. Wer ein Schnäppchen gemacht hat, spricht gern darüber. Ruth, Sven, Lia und Tim haben für ihren Liegeplatz 89 Euro bezahlt. "Ist echt geschenkt", findet Tim. Ein Flug wäre teurer gewesen – und hätte eine zusätzliche Übernachtung bedeutet. Das MDR-Team hat im Schlafwagen Tickets für 99,90 Euro besorgt. Dort können Einzelkabinen der teuersten Kategorie sonst bis zu rund 700 Euro kosten. Wirklich günstig geht's nur im Sitzwagen ab 35 Euro.

Zusammengeschobene Sitze in einem Sitzwagen, auf denen ein Schlafsack liegt
Blick in einen Sitzwagen mit zusammengeschobenen Sitzen: Sechs Menschen haben hier nur sehr begrenzt Platz zum Liegen. Bildrechte: Kaja Goris

Mit vier, fünf oder sechs Leuten in einem Abteil wird es richtig eng.

Kaja Gorys, Schülerin aus Bernburg
Ein junges Mädchen mit langen braunen Haaren steht auf einem Bahnsteig vor blauen Zugwaggons
Kaja Gorys will Paris an einem Tag entdecken. Bildrechte: MDR/André Plaul

Hier hat Kaja aus Bernburg einen Platz gebucht. Die 16-jährige Gymnasiastin reist allein, lernt seit drei Jahren Französisch. Als ihr Direktor von der Nachtzugverbindung nach Paris erfuhr, hat er Kaja auf die Idee gebracht. Ihren Fensterplatz im Sitzwagen macht ihr keiner streitig: Zu ihr ins Sechserabteil gesellt sich nur eine weitere Frau. "Wir können die sechs Sitze zu einer Liegefläche zusammenschieben", berichtet sie. Wirklich bequem ist es dennoch nicht: "Es ist mehr ein Halbliegen." Kaja hat sich mit Schlafsack und Nackenkissen ausgestattet. Sie ist froh, dass ihr Abteil so leer ist: "Mit vier, fünf oder sechs Leuten in einem Abteil wird es richtig eng." Da ragt schon mal ein Fuß aus dem offenen Abteil hinaus auf den Gang.

Nachtzugexperte Tim Euler im Studio mit Moderatorin Julia Menger. 16 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Nachtzug-Kabinen: Kein Quadratzentimeter wird verschwendet

Viel Platz gibt es an keiner Stelle im Nachtzug – egal, in welcher Kategorie. Selbst in den Schlafkabinen für eine bis drei Personen ist jeder Quadratzentimeter Fläche verplant. Stauraum gibt es nur nach oben. Großes Gepäck ist sehr hinderlich. Die Betten haben eine Länge von 1,90 Metern, zusätzliche sechs Zentimeter gibt es nur in der Fensternische. Toilette und Dusche sind Gemeinschaftsräume in den Wagen. Hier reicht der Platz geradeso, um sich auszuziehen oder umzudrehen. Wer nicht gut beweglich ist, kommt hier schnell an seine Grenzen.

Menschen stehen vor einem blauen Waggon mit der Aufschrift "Nightjet"
Blick in die Doppelkabine: Nach oben ist Platz – unten wird jeder Quadratzentimeter gebraucht. Bildrechte: MDR/André Plaul

Nach 3 Uhr nachts erreicht der Zug Mannheim – mit etwas Verspätung, die bis Paris auch nicht mehr aufgeholt wird. Nachtzüge genießen im Bahnverkehr keine Priorität, damit häufige Beschleunigungen und Bremsvorgänge zugunsten der schlafenden Fahrgäste vermieden werden. Trotzdem bemerken wir zwei Schnellbremsungen auf der Fahrt durch die Nacht. "Es waren drei", wird Zugbegleiter Ivan später aufklären. Wer fest schläft – und das stetige sanfte Schaukeln des Zuges kann das begünstigen – bemerkt selbst solche Manöver nicht. Und vielleicht auch nicht das mehrmalige Ruckeln im Mannheimer Bahnhof. Während des einstündigen Aufenthalts werden einige Wagen des Zuges abgekuppelt, um weiter nach Brüssel zu fahren. Dafür kommen andere Wagen vom Nachtzug aus Wien mit uns auf die Reise nach Paris.

Fotos: Mit dem Nachtzug nach Paris

Blaue Nachtzugwagen stehen am Bahnsteig
Am Pariser Gare de L'Est ist abends kurz nach 7 Zeit für die Rückfahrt. Bildrechte: MDR/Alexander Kühne
Blaue Nachtzugwagen stehen am Bahnsteig
Am Pariser Gare de L'Est ist abends kurz nach 7 Zeit für die Rückfahrt. Bildrechte: MDR/Alexander Kühne
Blaue Nachtzugwagen stehen am Bahnsteig
Zwischen Frankfurt und Wien taucht auch Halle als Ziel auf den großen Anzeigen auf. Bildrechte: MDR/André Plaul
Blaue Nachtzugwagen stehen am Bahnsteig
Doch im Bahnhof bewegt sich noch nicht viel: Anders als in Deutschland, stehen hier Abfahrtsgleise nicht grundsätzlich fest. Bildrechte: MDR/Alexander Kühne
Blaue Nachtzugwagen stehen am Bahnsteig
Bahnsteige werden durch Barrieren mitunter auch erst verzögert freigegeben zum Boarding der Züge. Wären wir mit einem TGV gefahren, hätten wir das Ticket schon beim Betreten des Bahnsteigs scannen müssen. Bildrechte: MDR/André Plaul
Blaue Nachtzugwagen stehen am Bahnsteig
Wir starten mit einer halben Stunde Verspätungen schon in Paris. Lars schaut gespannt aus dem Fenster, ob sich draußen schon was tut. Bildrechte: MDR/André Plaul
Blaue Nachtzugwagen stehen am Bahnsteig
Im Schlafwagen-Abteil befindet sich dieser wichtige Knopf: Damit kann das Servicepersonal gerufen werden. Bildrechte: MDR/André Plaul
Blaue Nachtzugwagen stehen am Bahnsteig
"Hat jemand einen Tisch fürs Abendessen bestellt?" - Ja, wir. Ivan vom Serviceteam baut kurzerhand einen Tisch in die Kabine ein. Bildrechte: MDR/André Plaul
Blaue Nachtzugwagen stehen am Bahnsteig
Lars nutzt die Zeit und geht derweil duschen - im Zug! Das Wasser fließt, heiß ist es auch. Bildrechte: MDR/André Plaul
Menschen stehen vor einem blauen Waggon mit der Aufschrift "Nightjet"
Rückblick zur Hinfahrt am Mittwochabend: Wenn es Nacht wird in Halle, beginnt am Hauptbahnhof das Abenteuer. Bildrechte: MDR/André Plaul
Menschen stehen vor einem blauen Waggon mit der Aufschrift "Nightjet"
Montags, Mittwochs und Freitags fährt seit Fahrplanwechsel der Nachtzug bis nach Paris. Bildrechte: MDR/André Plaul
Menschen stehen vor einem blauen Waggon mit der Aufschrift "Nightjet"
Die Fahrt dauert 12 Stunden. Der Schönste-Morgen-Moderator Lars Wohlfarth trägt Baguette bei sich. Mehr dazu später ... Bildrechte: MDR/André Plaul
Menschen stehen vor einem blauen Waggon mit der Aufschrift "Nightjet"
Großer Bahnhof in Halle: "Flirteinander"-Hörerin Karin (rechts) hat für ihre Nachtzugreise acht Mitstreiter gefunden, darunter Axel und Martina. Bildrechte: MDR/André Plaul
Menschen stehen vor einem blauen Waggon mit der Aufschrift "Nightjet"
Dann mal rein in die gute Stube: Die Kabinen im Schlafwagen sind mit Schlüsselkarten gesichert und durch einen langen Gang miteinander verbunden. Bildrechte: MDR/André Plaul
Menschen stehen vor einem blauen Waggon mit der Aufschrift "Nightjet"
Willkommen an Bord: Im Schlafwagen wartet ein kleines Paket mit Reiseutensilien - selbst Hausschuhe sind dabei. Bildrechte: MDR/André Plaul
Menschen stehen vor einem blauen Waggon mit der Aufschrift "Nightjet"
Lars hat unters Bett geschaut: Hier wird die Bettwäsche gelagert. Bildrechte: MDR/André Plaul
Menschen stehen vor einem blauen Waggon mit der Aufschrift "Nightjet"
Dabei sind die Betten längst bezogen. Bildrechte: MDR/André Plaul
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Fünf Stunden später piepst der Wecker, den Ivan pro Liege programmieren kann. Ein kleiner Lautsprecher an den Kopfenden macht das Wecken nach Wunsch möglich. Ein Tastendruck in Kissenhöhe sorgt wieder für Ruhe.

Frühstück mit Klassikern

Auf einem Tablett liegen zwei Kaiserbrötchen, Aufschnitt sowie eine Tasse Kaffee
Von Frankreich keine Spur: Das Frühstück ist okay. Bildrechte: MDR/André Plaul

Es geht ans Frühstück. Auch hier wird streng nach Komfortklasse unterschieden: Gäste im Sitzwagen können sich Kleinigkeiten gegen Aufpreis beim Bordservice holen. Liegewagen-Fahrgäste erhalten ohne Aufpreis ein kleines Standardfrühstück aus Kaffee, Semmeln, Marmelade und Butter. Im Schlafwagen gibt es ein Wunsch-Frühstück, wobei sechs Komponenten aus einer Liste ausgewählt werden dürfen. Extras kosten extra. Zugbegleiter Ivan serviert minutengenau und liebevoll auf Tabletts drapiert – das Frühstück enttäuscht aber bei genauem Hinsehen: Löslicher Kaffee mit Kondensmilch trifft auf wenig knusprige weiße Brötchen. Immerhin: Das Besteck ist aus Edelstahl, der Kaffee kommt in Thüringer Porzellan und der Joghurt hat ein Bio-Siegel. Einen Hauch Frankreichs, mit Croissant, Schokobrötchen und Camembert, sucht man hier vergebens. Vertane Chance.

Fazit

10:45 Uhr, am Pariser Ostbahnhof, dem Gare de l’Est, endet die gut zwölfstündige Reise von Halle nach Frankreich über 950 Schienenkilometer. Hier ist ohne Frage der Weg das Ziel und die Fahrt selbst für routinierte Zugnutzer ein kleines Abenteuer. Singles, Paare, Familien und Gruppen können sich sogar eigene Abteile sichern. Schnäppchenjäger sollten aber flexibel sein. Wer besonderen Komfort bucht, erhält persönlichen Service auf rund vier Quadratmetern. Apropos Service: Wenn etwas an Bord vergessen wird, ist das Zugteam einfach per E-Mail erreichbar. Oder knapp neun Stunden später bei der Rückreise nach Deutschland.

Sonnenaufgang hinter der Silhouette Naumburgs
Mit dem Nachtzug durch Sachsen-Anhalt: Je nach Jahreszeit und Verspätung lässt sich am Morgen der Sonnenaufgang über Naumburg beobachten. Bildrechte: MDR/André Plaul

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MDR (André Plaul) | Erstmals veröffentlicht am 15.12.2023

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 15. Dezember 2023 | 08:10 Uhr

8 Kommentare

Maria A. vor 22 Wochen

Selbst mit exorbitanten Preisen erscheinen Luxuszugprojekte in Deutschland angesichts der zahlreichen wöchentlichen Verspätungen und etlicher Zugausfälle illusorisch. Außerdem müsste außer zuverlässiger Pünktlichkeit dauerhafter Bestservice geboten werden. Ich glaube aber, dass eine abgewandelte Version vom Orient Express, oder eine, selbstverständlich etwas preisgünstigere, vom Royal Scotsman, durchaus Kundschaft finden würde.

Maria A. vor 22 Wochen

Sich nicht unbehaglich zu fühlen inmitten fremder Menschen und auch so zu reisen, ist etwas, was in jungen Jahren leichter fällt. Man kann sich vorstellen, dass besonders junge Leute dieses Angebot, das sich wohl kostenmäßig in einem vertretbaren Rahmen hält, nutzen werden. Jugend ist nicht nur aufgeschlossener neuen Angeboten gegenüber, sondern recht unbesorgt. Heutzutage ist die gefühlte Sicherheit ja nicht mehr die wie vor etlichen Jahren. Ob es tatsächlich nur die gefühlte ist, wird sich im konkreten Fall zukünftig herausstellen.

Tom0815 vor 22 Wochen

Also für mich wäre das ja nichts.
Da sind scheinbar so junge Leute unterwegs, die sich dann vielleicht noch in einer anderen Sprache unterhalten und am Ende noch gute Laune haben und sich aus benannten Gründen über den Nachtzug freuen.

Dann hat man ja nichtmal ein bequemes King-Size-Bett, es wackelt bestimmt und das Frühstück war wohl auch nicht so propper.

Und wer soll sich das leisten können? Seit der Wende bin ich berufstätig, aber die seitdem regierende Ampel hat mir nie was übrig gelassen. Ich konnte mich nie verändern und entwickeln. Zum Glück gibt es dank der anderen ja wenigstens den Mindestlohn, sonst würden DIE mir noch weniger zahlen.

Nein, mir ist das nichts. Da bleib ich lieber hier auf meiner Couch und mecker rum. Dann "geht's mir besser", weil ich das gern mache und man an allem was zu meckern findet. Das gibt mir wenigstens das Gefühl auch "was beizutragen". Außerdem ist Zug ja auch so ein Ökoding.

Schönen dritten Advent liebe Leut. Bleibt schää drham und gsund!

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