Der Leiter der Friedrich-Schiller-Universität, Walter Rosenthal, steht an einem Rednerpult.
Video: Am Dienstag wurde Walter Rosenthal als Präsident der Friedrich-Schiller-Universität verabschiedet. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Festveranstaltung Jenaer Universitätspräsident Walter Rosenthal verabschiedet

24. Oktober 2023, 20:25 Uhr

Nach neun Jahren im Amt ist am Dienstag Walter Rosenthal als Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena verabschiedet worden. Der 69-Jährige verlässt Jena zum Monatsende. Während seiner beiden Amtszeiten berief er mehr als 230 Professorinnen und Professoren und ermöglicht große Bauvorhaben für Wissenschaft und Lehre. Im vorigen Jahr erhielt er die Auszeichnung "Hochschulmanager des Jahres". Die Stelle des Universitätspräsidenten ist nun neu ausgeschrieben.

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Mit einer Festveranstaltung ist am Dienstag der langjährige Präsident der Friedrich-Schiller-Universität, Walter Rosenthal, verabschiedet worden. Wie die Universität mitteilte, verlässt der 69-Jährige Jena zum Monatsende und tritt sein neues Amt als Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) an. Das Amt des Präsidenten der Jenaer Universität ist neu ausgeschrieben.

Prof. Walter Rosenthal, Präsident Friedrich-Schiller-Universität Jena 3 min
Video: In Jena wurde am Dienstag Walter Rosenthal als Präsident der Friedrich-Schiller-Universität verabschiedet. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Auszeichnung als "Hochschulmanager des Jahres"

Seit 2014 hatte der Pharmakologe, Mediziner und Wissenschaftsmanager die größte Thüringer Universität für zwei Amtszeiten geleitet. Rosenthal festigte ihren exzellenten Ruf in Wissenschaft und Lehre und warb zusätzliche Fördermittel von Bund, Land und Stiftungen ein. Diese ermöglichten große Bauvorhaben wie den Campus Inselplatz.

Laut Universität hat Rosenthal in seiner Zeit als Präsident mehr als 230 Professorinnen und Professoren neu berufen und dabei die Frauenquote deutlich gesteigert. Im vergangenen Jahr war er zum "Hochschulmanager des Jahres" gekürt worden. Der von der Wochenzeitung "Die Zeit" und dem "Centrum für Hochschulentwicklung" verliehene Titel ging damit zum ersten Mal nach Thüringen.

Stadt: Rosenthal "Glücksfall für Jena"

Dass der in der Wissenschaftswelt und darüber hinaus sehr gut vernetzte Rosenthal die Saalestadt nun verlässt, wird auch in der Stadtverwaltung sehr bedauert. Als einen "Glücksfall für Jena" bezeichnete ihn Christian Gerlitz (SPD), Bürgermeister und Dezernent für Stadtentwicklung. Mit Rosenthal gehe nicht nur ein Gestalter, sondern auch ein intellektuelles Schwergewicht in zahlreichen Gremien. Als Vorsitzender des Kuratoriums für das neue Deutsche Optische Museum habe Rosenthal noch vergangene Woche den Bauantrag für das Großprojekt mit auf den Weg gebracht.

Zahlreiche Gäste bei Festveranstaltung

Zur Festveranstaltung mit Podiumsdiskussion waren am Dienstag ehemalige Weggefährtinnen und -gefährten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft erwartet, in die Aula der Universität gekommen. Darunter waren auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD).

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MDR (cfr)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 24. Oktober 2023 | 19:00 Uhr

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