Tipps für Angebote im Netz Theater digital: Online-Lesungen am Magdeburger Theater

Die Theater in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachen mussten ihre Spielzeiten wegen der Corona-Krise unterbrechen. Im Gegensatz zum Frühjahres-Lockdown, kann jedoch weiter geprobt werden. Viele Häuser bleiben deswegen vorerst analog. Dennoch finden sich noch Projekte, die bereits für das Netz entwickelt wurden.

Digital: Frederick am Theater der Jungen Welt Leipzig
Puppenspielerin Clara Fritsche bei der Aufnahme Bildrechte: Ida Zenna

"Lockdown Lectures" am Theater Magdeburg

Laura Busch
Magdeburger Dramaturgin Laura Busch Bildrechte: Kartal Karagedik

Obwohl Spielpläne immer sehr voll und dicht wirken, sind sie nur eine Auswahl. Theaterdramaturginnen und -dramaturgen lesen zahlreiche Romane und Theaterstücke, diskutieren ihre Ideen mit Direktoren und Intendantinnen. Viele schöne Texte werden dann wieder verworfen, weil sie nicht zum Motto oder der Idee des Spielplans passen. Das Magdeburger Theater nutzt den Lockdown, um diesen Texten doch etwas Platz zu geben: Schauspielerinnen und Schauspieler lesen ausgewählte Werke in einem Internetstream. Im Anschluss gibt es eine Diskussion mit der jeweiligen Dramaturgin, was gut ist an diesem Text und warum er in Magdeburg dennoch nicht auf der Bühne zu sehen ist.

Nähere Angaben Am 10. Januar, 18 Uhr stellt Laura Busch ihren Text vor.
Am 10. Januar, 18 Uhr stellt Laura Busch ihren Lieblingstext vor. Es lesen Anja Signitzer und Maike Schroeter.

Am 31. Januar, 18 Uhr stellt Elisabeth Gabriel ein Stück vor.
Am 10. Januar, 18 Uhr stellt Laura Busch ihren Text vor. Es lesen Iris Albrecht, Anja Signitzer und Carmen Steinert.

Am 14. Februar, 18 Uhr stellt Caroline Rohmer eine Spielplanidee vor.
Es lesen Iris Albrecht, Carmen Steinert und Valentin Kleinschmidt.

Die Lesungen finden bei Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.


Corona-Kabarett an der Magdeburger Zwickmühle

Wir wurden in ein Zimmer geschickt, um Nachzudenken – so ähnlich beginnt das jüngste Programm der Magdeburger Zwickmühle. Und die Kabarettisten haben den ersten Lockdown für ein neues Programm genutzt. Bei "Alle für keinen, keiner für alle" ist die Pandemie immer präsent. Die gut miteinander eingespielten Marion Bach und Hans-Günther Pölitz werfen sich im Dialog die Bälle zu und legen den Finger in die Wunde. Das neue Programm hatte erst im September Premiere und musste bald darauf in die Zwangspause und wird nun als kostenpflichtiger Stream für das heimische Wohnzimmer angeboten.

Magdeburger Zwickmühle - Eine Frau und ein Mann mit Armrüstung.
Bildrechte: Magdeburger Zwickmühle

Mehr Informationen "Alle für keinen, keiner für alle" ist am 9., 10., 30. und 31. Januar 2021 jeweils zwischen 12 bis 24 Uhr online abrufbar.
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des freien Theaters.


Weihnachtsangebote der mitteldeutschen Theater

Die Adventszeit bedeutet für viele Menschen auch immer einen Theaterbesuch, sei es mit der Schulklasse oder der Familie. Doch wegen der Pandemie müssen die Theaterpforten geschlossen und die Publikumssäle leer bleiben. Viele Häuser zeigen ihre Weihnachtsmärchen daher im Netz, zum Beispiel "Der Nussknacker" in Chemnitz, "Rumpelstilzchen" in Gera oder "Der Wolf und die sieben Geißlein" in Halle.


Weihnachtsmärchen: "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" in Meiningen

Es ist der Weihnachtsfilm schlechthin und wird jedes Jahr im Fernsehen in Dauerschleife gezeigt. Viele Theater adaptieren die deutsch-tschechische Koproduktion "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" regelmäßig. Dieses Jahr sollte das bekannte Märchen zum Beispiel am Staatstheater Meiningen gezeigt werden, doch alle Vorstellungen fallen wegen des Lockdowns aus. Stattdessen war MDR THÜRINGEN vor Ort und hat eine interne Aufführung gefilmt. In der Hauptrolle ist Schauspielerin und Ensemblemitglied Carla Witte zu sehen.


Umfassendes Online-Programm des Leipziger Schauspiels

Das Leipziger Schauspiel gewährt Einblicke hinter die Kulissen und nimmt den Besucher mit zu den Proben von "DIE KUNST DER WUNDE", "Vater" und "Das Schloss". In mehreren Videoporträts werden außerdem Menschen vorgestellt, die regelmäßig zu Gast bei Produktionen sind und die Inszenierungen mitprägen. Als erstes wird die Arbeit des Leipziger Jazzpianisten Philip Frischkorn gezeigt.

Heike Geißler hat passend zur Produktion "1984" des Performance-Kollektivs Gob Squad einen Audiowalk entwickelt. Interessenten können sich die Audio-Datei herunterladen und einfach den Startpunkt aufzusuchen. Der Guide führt das vereinzelte "Publikum" durch das Randgebiet der Leipziger Innenstadt und weist auf besondere Beobachtungen hin.

Mehr Informationen Die Show "Le Clûb virale" wird am 18. und 30. Dezember gestreamt, jeweils um 21 Uhr.

Die Videoporträts sind auf der Webseite des Schauspielhauses verfügbar.
Hier kann auch die Datei zum Audiowalk herunter geladen werden.


Bilderbuchtheater mit Puppen im TdjW Leipzig

Die Mäusegeschichte von Leo Lionni ist ein Sinnbild der Zeit. Der harte Winter steht bevor und alle Mäuse sammeln fleißig Stroh und Körner. Nur eine Maus, Frederick, sammelt Farben, Wörter und Sonnenstrahlen und zeigt den anderen Mäusen, wie wichtig – quasi systemrelevant – Kunst und Kultur für die langen grauen Wintertage sind. Clara Fritsche und das Theater der jungen Welt haben die Geschichte für die Bühne adaptiert und dann die Inszenierung wegen der Pandemie in ein Videoformat umgewandelt. Gerade für die junge Zielgruppe von Kindern ab drei Jahren bietet das auch Vorteile: Das Umfeld ist gewohnt und die Kinder können sich dort frei bewegen – sei es für die Interaktionen oder nur, um zwischenzeitlich auch mal aufzustehen. Unter anderem können sich so die Kinder wie die Mäuse zuhause auf Vorratssuche begeben. Der interaktive Teil soll sich aber trotzdem in Grenzen halten, auch um das Publikum nicht zu verschrecken. 

Mehr Informationen "Frederick" am Theater der Jungen Welt Leipzig

Weitere Vorstellungen (alle über Zoom):
29., 30. und 31. Januar , jeweils um 17 Uhr

Voraussetzungen für die Teilnahme: eine stabile Internetverbindung und ein Endgerät mit Kamera und Mikrofon. Genaue Schritt-für-Schritt-Anweisungen werden mit Kauf des Tickets als PDF geschickt.


Interaktives Theater "Homecoming" in Hellerau

Was steckt hinter SHELTER? Dieser Frage soll das Publikum von "Homecoming" der Gruppe machina eX nachgehen, die normalerweise digitale Mittel in den Theaterraum transferieren. Dieses Mal übersetzen sie ihre Ästhetik in den digitalen Raum. Rae erzählt in einem Video-Blog von der Initiative der EU und vermutet seltsame Vorgänge. Das Publikum muss sich daraufhin über den Messenger-Dienst Telegram austauschen, im Internet recherchieren und Vlogs schauen, um das Rätsel zu lösen. Das Stück "Homecoming" wurde von Berliner HAU, dem Forum Freies Theater Düsseldorf und dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau in Dresden koproduziert. Überraschend ist letztlich die Aktualität von "Homecoming" mit den darin aufgeworfenen biopolitischen Fragen, schließlich wird derzeit diskutiert, welches Land wie viele Corona-Impfdosen bekommen und wer dann zuerst gegen COVID-19 geimpft werden soll. Vorprogrammiert war das von machina eX allerdings nicht.

Homecoming von machina eX
Plakat von "Homecoming" von Bildrechte: Fotografiert von Barbara Lenartz, bereitgestellt vom Europäischen Zentrum der Künste Hellerau

Weitere Informationen "Homecoming" von machina eX

Weitere Termine:
12. bis 14. Februar, jeweils um 17 und 20 Uhr

Tanzfilm "DISTANZ: connected – isolation" der Palucca Hochschule

Mehrere Theaterdarsteller stehen auf einer Bühne.
Szene aus dem Tanzfilm der Palucca Hochschule Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Normalerweise präsentieren sich die Schülerinnen und Schüler der Dresdener Tanzhochschule in einer Matinee, die dieses Jahr wegen Corona ausfallen musste. Stattdessen hat die Palucca Hochschule das Projekt "DISTANZ: connected – isolation" gestartet. Zu sehen sind 28 Tanzstücke, 13 Uraufführungen und neue "Corona-Adaptionen" von bestehenden Choreografien. Im Film tanzen alle Schülerinnen und Schüler sowie die Studierenden der Hochschule von der 5. Klasse bis zum Absolventenjahrgang des Bachelor Studiengangs Tanz sowie Elevinnen und Eleven. Auch diejenigen, die sich immer noch Corona-bedingt in ihren Heimatländern aufhalten, wurden digital integriert.

Oper Leipzig zeigt online Choreografien und Konzerte

Balletttänzerin und Balletttänzer auf der Bühne in zwei Glaskästen.
Probenbild aus der kommenden Produktion "Solitude" Bildrechte: Oper Leipzig

In der Reihe "Sommerkino" zeigt die Leipziger Oper längere Aufnahmen von früheren Choreografien, wie Tschaikowskys "Schwanensee" oder die "Uwe Scholz Gala". Zum Abschluss der digitalen Arbeitsphase hat das Leipziger Ballett mehrere Improvisationen erarbeitet, die sie nun in dem Film "Perspektiven" online zeigen. In den kommenden Wochen folgen Kammerkonzerte mit den Sängerinnen und Sängern des Ensemble. Kürzere Videos mit Ausschnitten Produktionen finden sich ebenfalls im Archiv.

Theater Rudolstadt mit Online-Formaten für Erwachsene und Kinder

Eine Frau sitzt in einem Sessel auf einer Bühne.
Schauspielerin Manuela Stüßer in der ersten "Tumult"-Folge Bildrechte: Theater Rudolstadt

Das Internet ist auch die Bühne der beiden neuen Reihen "Herzstücke" und "Tumult" des Theaters Rudolstadt. Hierfür sind Schauspielerinnen und Schauspieler, aber auch andere Mitarbeiter, auf die Theaterbühne zurückgekehrt und präsentieren dort Prosa, Lyrik und Lieder, die ihnen in der derzeitigen Ausnahmesituation bedeutend sind – einmal für Erwachsene (Herzstücke) und einmal für Kinder (Tumult). Zu sehen ist das Ganze auf der Website des Theaters.

Theater Plauen-Zwickau mit Einblicken ins Homeoffice

Das Theater Plauen-Zwickau hat seinen Spielbetrieb bis Juli eingestellt. Die Schauspieler sind aber auch zu Hause nicht untätig und zeigen ihr Können auf der digitalen Bühne: Das Theater veröffentlicht auf seinem YoutTube-Kanal kurze Video-Clips seiner Schauspieler, Sänger und Musiker aus dem Homeoffice, die Theater, Tanz und Musik aus dem Homeoffice präsentieren.


Theater der Jungen Welt Leipzig: TdJW-Wohnzimmer

Täglich laden Schauspielerinnen und Schauspieler in das #TdJW-Wohnzimmer ein. In kleinen Videoclips werden Lese-Auszüge aus Stücken gezeigt, in denen sie erzählen, was sie sonst so umtreibt. Und es gibt Überraschungen digitaler Art. Los ging es mit "Peter Pan", gelesen von Tinkerbell-Darstellerin Julia Sontag. Es folgte "Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen", gelesen von Anna-Lena Zühlke sowie "Rinnzekete", ein lautpoetisches Stück für Kinder nach Kurt Schwitters "Sonate in Urlauten".


DNT und Staatskapelle Weimar: Persönliches aus dem "Home Office"

Beim Deutschen Nationaltheater und der Staatskapelle Weimar heißt es ab sofort im Netz: Vorhang auf für "WE@HOME". Frei nach Shakespeares "Die ganze Welt ist eine Bühne" schlagen Künstlerinnen und Künstler der Ensembles dafür die Bretter, die die Welt bedeuten, in den heimischen vier Wänden auf. Mal alleine, mal gemeinsam per Videokonferenz oder im multiplen Zusammenspiel mit sich selbst präsentieren sie Theater, Literatur, Musik und - mit einem Augenzwinkern - auch die ein oder andere Episode aus ihrem "Home Office". Mit ihren persönlichen Beiträgen wollen sie die spielfreie Zeit für ihr Publikum und sich überbrücken, Einblicke geben und neugierig machen, auf all das, womit sie hoffentlich bald wieder live zu erleben sind. Die Videos werden täglich auf den Facebook-Kanälen des DNT und der Staatskapelle Weimar sowie als digitaler Spielplan auf deren Webseite veröffentlicht.

DNT und Staatskapelle Weimar at home
Das Motto von DNT und Staatskapelle Weimar: "Wir zu Hause" Bildrechte: DNT Weimar

Mitmachabenteuer der Theater Chemnitz

Die Künstler der Theater Chemnitz haben die auftrittsfreie Zeit für neue Formate genutzt. Die Künstlerinnen und Künstler bespielten unter dem Hashtag #BuehneZuhause mit kleinen Geschichten, individuellen Erlebnissen und Mitmachabenteuern den digitalen Raum und probierten neue Formate aus. Puppenspieler Tobias Eisenkrämer hat kleine Trickfilme produziert - mit Origami-Pinguinen als Hauptdarsteller. Zu sehen sind diese und weitere Clips auf der Facebook-Seite der Theater Chemnitz.

Puppenspiel am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen

Aus Bautzen kommen die Puppen zu Wort: "Warten in Godow", das sind Videonachrichten einer kleinen Puppen-Inselgemeinde in der Ostsee. Dabei geht es um aktuelle gesellschaftspolitische Themen – natürlich auch Corona und die Folgen – wie auch naive philosophische oder albern religiöse Fragestellungen, die Puppentheaterleiter Stephan Siegfried hier aufgegriffen hat.

Zwei Figuren neben einer Hausattrape.
Eine Szene aus der Puppenspielreihe "Warten in Godow" Bildrechte: Stephan Siegfried

Theater Annaberg-Buchholz: "Couch Viewing"

Theaterkunst ganz nah, aber ohne Ansteckungsgefahr, gibt es auch vom Eduard-von-Winterstein-Theater aus Annaberg-Buchholz. Das Online-Theaterprogramm "Couch Viewing" zeigt täglich Lesungen für Kinder und Erwachsene, Einblicke in laufende und zukünftige Inszenierungen und einen regelmäßigen Blick hinter die Kulissen. Dazu soll es virtuelle Workshops und jede Menge Musik geben. Das Theater arbeitet dabei mit der Alten Brauerei und dem Neuen Konsulat zusammen. Aktuell stehen Lesungen auf dem Programm: Das "Decamerone" von Giovanni Boccaccio wird gelesen von Udo Prucha und Marvin Thiede. Schauspielerin Gisa Kümmerling liest "Das Rotkäppchen", Marie-Louise von Gottberg "Der kleine Prinz" und aktuell lesen verschiedene Annaberger Kreative Selma Lagerlöfs "Nils Holgerssons wunderbare Reise mit den Wildgänsen".

ein Plakat
Die Krise macht die Theaterschaffenden kreativ: Wenn das Publikum nicht kommen kann, kommen sie eben zu uns nach Hause. Bildrechte: Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz

Tanzen mit dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau

Konzertmitschnitte und Kurzfilme gibt es online vom Europäischen Zentrum der Künste Hellerau zu sehen, darunter Konzerte mit Barbara Thalheim, Lisa Bassenge und K.Zia. Im Bereich Performance zeigt das Zentrum Kurzfilme von Louise Lecavalier, der spanischen Flamenco-Tänzerin Rocío Molina sowie Auszüge aus Werken von Dimitris Papaioannou. Darüber hinaus sind verschiedene Produktionen der freien Szene zu sehen. Außerdem soll es Einblicke in den Probenprozess für die neue Performance "Spinner Light" geben.


Anhaltisches Theater in Dessau liest aus Dekameron

Italien 1348: Zehn junge Menschen fliehen vor der Pest in Florenz aufs Land. Zehn Tage lang erzählen sie sich jeweils zehn Geschichten, um sich die Zeit während der Seuche zu vertreiben. So geschieht es in Giovanni Boccaccios Novellensammlung "Dekameron". Dahinter stecken hundert Geschichten – Märchen, Sagen und Anekdoten. In Anlehnung an die aktuelle Situation lesen die Theaterschaffenden genau diese Geschichten für uns zu Hause.


Bühnen Halle: Puppen in Quarantäne

Die Bühnen Halle geben Einblick, wie die Theaterschaffenden mit ihrer Zeit zu Hause umgehen. Dazu gehören auch die Puppen des Puppentheaters, die jetzt bei ihren Spielern mit in Quarantäne sind. Absurde Situationen und viel Humor in den kurzen szenischen Clips sind vorprogrammiert.


Schauspiel-Homeoffice am Theater junge Generation

Kurze Videos aus dem schauspielerischen Homeoffice gibt es auch vom Theater Junge Generation (TJG) in Dresden. Die Theaterschaffenden haben ihre Lieblingsszenen gespielt, Lieder erfunden oder waren anderweitig zu Hause kreativ.

Mehr Kulturtipps für den Corona-Shutdown

Kulturschaffende in der Corna-Krise unterstützen

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 23. März 2020 | 06:15 Uhr

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