Halles Bürgermeister Egbert zeigt Pläne zum Zunkunfszentrum am Cube (c)Thomas_Ziegler_Stadt_Halle_Saale
Halles Bürgermeister Egbert Geier (SPD) geht davon aus, dass das fertige Zukunftszentrum viele Besucher in die Stadt bringen wird. (Archivbild) Bildrechte: Thomas Ziegler / Stadt Halle (Saale)

Volkswirtschaftlicher Nutzen Stadt Halle rechnet mit hohen Mehreinnahmen durch Zukunftszentrum

11. November 2023, 09:54 Uhr

Einnahmequelle Zukunftszentrum Deutsche Einheit: Die Stadt Halle und der Bund rechnen mit einer Million zusätzlicher Touristen pro Jahr, die wegen des Zentrums in die Saalestadt kommen könnten. Das Zukunftszentrum soll so für deutlich höhere Einnahmen sorgen.

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Die Stadt Halle rechnet mit deutlich höheren Einnahmen durch Touristen, wenn das Zukunftszentrum Deutsche Einheit fertig ist. Wie Bürgermeister Egbert Geier (SPD) MDR SACHSEN-ANHALT sagte, geht man von einer Verdoppelung der Einnahmen aus. Das hätten aktuelle Berechnungen ergeben. Die Stadt Halle und der Bund gehen von einer Millionen zusätzlicher Besucherinnen und Besucher pro Jahr aus. Das bestätigte der Bund auf Nachfrage.

Touristischer Umsatz der Stadt könnte sich verdoppeln

Ausgehend von einer Besucherzahl von einer Million für das Zukunftszentrum ergebe sich ein zusätzlicher Bruttoumsatz von 268 Millionen Euro. Derzeit verzeichnet die Tourismuswirtschaft in Halle einen Bruttoumsatz von 270 Millionen Euro. Würde also eine Million Menschen jährlich das Zukunftszentrum besuchen, käme fast die gleiche Summe noch dazu.

Die Berechnungen hat ein auf Fremdenverkehrswirtschaft spezialisiertes Institut der Universität München durchgeführt: das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr. Außerdem investiert der Bund 200 Millionen Euro in den Bau des Zukunftszentrums, das laut aktueller Planung 2028 eröffnet werden soll.

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MDR (Marc Weyrich, Anja Höhne, Annekathrin Queck, Johanna Daher)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 11. November 2023 | 09:30 Uhr

22 Kommentare

MDR-Team vor 22 Wochen

Die Berechnungen wurden vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr e. V. an der Universität München (dwif e.V.) angestellt.

MDR-Team vor 22 Wochen

Die Berechnungen wurden vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr e. V. an der Universität München (dwif e.V.) angestellt.

steka vor 22 Wochen

Gabs früher auch schon, da gings um die Zukunft der "sozialistischen Gesellschaft", war auch schoön bunt und rosig da drinne. Die Realität hatte uns ja dann auch anders eingeholt.

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