Gesang und Percussion - MDR-Rundfunkchor mit "Tongues of Fire"

Der MDR-Rundfunkchor ist der Dirigent James Wood kein Unbekannter. Seit 2009 arbeitet das Ensemble mit dem gebürtigen Engländer zusammen. Dabei standen auch immer wieder Werke des vielseitigen Dirigenten auf dem Programm. Nun hat es sein Stück "Tongues of Fire" auf eine CD geschafft, die um ein weiteres Werk von Wood ergänzt wurde.

Cover der CD Tongues of Fire des MDR-Rundfunkchors
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Das Sextett heißt "Cloud Polyphonies" und ist für Percussion-Instrumente geschrieben. Es erforscht musikalisch die Bewegungen großer Organismen-Gruppen nach. Das dreiteilige Werk bringt die Bewegung von Vögeln, Wolken und Büffeln in die Boxen. Während sich die Flugdarbietungen der Vögel mit Marimba-Klängen nachgezeichnet werden, ist im dritten Teil die Kraft von mehr als 60 Trommeln zu erleben. Sie ahmen das Hufspiel der Büffel nach.

Mit der Yale Percusson Group hat Wood eine einfühlsame Gruppe gefunden, die unter Leitung von Robert Van Sice die drei Teile in einer berührenden und herausragenden Interpretation auf die Aufnahme gebannt hat.

Der MDR-Rundfunkchor ist im kontrastierenden Eröffungsstück der CD zu erleben. "Tongues of Fire" ist ein Werk für Chor und Schlagzeugquartett, das außergewöhnliche kulturelle Formen und Ideen miteinander verbindet. So finden sich Sequenzen, die von Hildegard von Bingen beeinflusst sind, mit lateinamerikanischen Melodien. Die Klammer für all das ist die neutestamentliche Pfingstgeschichte, die in verschiedenen Sprachen verfasst in das Werk Einzug gefunden hat. Hintergrund für die Komposition war der 140. Geburtstag des traditionsreichen Yale Glee Clubs.

Details zur CD "Cloud Polyphonies"
Tongues of Fire

Cloud-Polyphonies
MDR-Rundfunkchor

Ear Massage Percussion Quartet

Yale Percussion Group



James Wood | Dirigent

Robert Van Sice | Dirigent