Ein Steg und eine Leiter hängen in der Luft, weil der Wasserstand des Sees gesunken ist.
Wenn es ein paar Tage regnet, denken viele, das Grundwasser wird sich schon auffüllen. Doch mehr als die Hälfte der Grundwasserstände in Sachsen haben Tiefststände. Tendenz: fallend. Bildrechte: picture alliance/dpa | Patrick Pleul

Umgang mit Grundwasser Sachsen sollen Wasser sparen - und Unternehmen schöpfen aus dem Vollen?

12. August 2023, 18:00 Uhr

Privatleute sollen Wasser sparen, dürfen in vielen Landkreisen kein Wasser mehr aus Fließgewässern entnehmen. Das meiste Wasser verbrauchen aber nicht die Privathaushalte, sondern Industrie, Landwirtschaft und Getränkehersteller. Große Player zapfen Tag für Tag Millionen Kubikmeter Trinkwasser ab. Und bezahlen einen Bruchteil dessen, was alle Sachsen für den Kubikmeter bezahlen. Gilt Wassersparen etwa nicht für alle?

Wasserstandsmeldung: Das ist die Lage in Sachsen

Sachsen erlebt zunehmend trockene Sommer und wenig Schnee mit Schneeschmelze im Winter. Die Grundwasserstände sinken. Bundesweit ist soviel Grundwasser verloren gegangen, wie der Bodensee Wasser beinhaltet. In Sachsen weisen mehr als die Hälfte aller Grundwasserstände Tiefststände auf. "Und die Tendenz geht weiter bergab," sagt der Grundwasserforscher der TU Dresden, Prof. Andreas Hartmann.

Immer häufiger rufen Behörden die Bürger zum Wassersparen auf und verbieten das Entnehmen von Wasser aus Fließgewässern mit Pumpen oder Schläuchen. Dabei sind Privatleute und die öffentliche Wasserversorgung nicht die Hauptverbraucher von Trinkwasser. Laut Statistischem Bundesamt macht der Bereich nur ein Viertel des Gesamtverbrauchs aus. Fast drei Viertel nutzen Industrie und Energieversorger. Auch in Sachsen.

Fakten zum Trinkwasserverbrauch in Sachsen

  • Das meiste Trinkwasser verbrauchen bundesweit nicht Privatpersonen und Kleingewerbetreibende, sondern die Landwirtschaft und - mit Abstand am meisten - die Industrie.
  • Bundesweit verbrauchen Privatleute von Jahr zu Jahr immer weniger Trinkwasser. Der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch lag im Jahr 2022 bei rund 125 Litern Wasser. Anfang der 1990er- Jahre waren es noch durchschnittlich 147 Liter am Tag pro Kopf.
  • Die Sachsen gelten als Wasserspar-Füchse und liegen immer teils erheblich unter dem Bundesdurchschnitt. 1992 lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei 141 Litern Trinkwasser am Tag, 2019 bei 90,1 Litern.
  • Der Verbrauch bei Stadt- und Landbewohnern schwankt, weil Menschen auf dem Land öfter Regenwasser, sogenanntes Grauwasser (nicht verschmutztes Spülwasser aus der Küche oder Dusche), Zisternen und Hausbrunnen nutzen als Städter.

Wie viel Grundwasser verbrauchen Betriebe in Sachsen?

Wer mehr als 2.000 Kubikmeter Grundwasser im Jahr abpumpt, braucht dafür eine wasserrechtliche Erlaubnis. Darin wird die Höchstmenge festgelegt, die ein Antragsteller im Jahr entnehmen darf. Wie viel er im Jahr nutzt, muss derjenige der Landkreisverwaltung melden. In Sachsen dürfen laut Landesdirektion 380 Industriebetriebe (ohne Bergbau) Grundwasser entnehmen. Für die Landwirtschaft liegen 507 Genehmigungen vor und für Mineralwasserhersteller 30.

Diese Firmen entnehmen aus eigenen Anlagen Grundwasser in Sachsen*
  genehmigte mittlere Grundwasserentnahme in m³ pro Jahr genehmigte maximale Grundwasserentnahme in m³ pro Jahr
  • Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH
22,6 Mio.  
Hülskens Liebersee GmbH & Co. KG   4,9 Mio. erlaubt, zw. 2,6 und 3 Mio. m³ pro Jahr fließen in See zurück
Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH 3,48 Mio., Wasser für Wasserstände in Seen, wird in Wasserkreislauf zurückgeführt  
Wismut GmbH 1,97 Mio.  
Lausitz Energie Bergbau AG   1,164 Mio.
Radeberger Exportbierbrauerei GmbH 1,204 Mio.  
Yellow Tec Holding GmbH in Görlitz 0,919 Mio. erlaubt, bislang nichts entnommen  
Papierfabrik Louisenthal GmbH   0,958 Mio.
Malteurop Deutschland GmbH (Mälzerei in Heidenau gehört dazu) 0,511 Mio.  
Ablasser Obstgarten GmbH 0,195 Mio.  

* Bei der Übersicht handelt es sich um die zehn größten Firmen mit eigenen Brunnen, die eine Entnahme beantragt haben.

Wieso, weshalb, warum - keiner weiß Genaues

Großverbraucher nutzen Grundwasser übers öffentliche Trinkwassernetz

Die in der Tabelle genannten Unternehmen gewinnen das Wasser über eigene Brunnen/Anlagen. Die Zahlen bedeuten nicht, dass das Sachsens größte Grundwasserverbraucher sind. Denn: Viele andere Industrieunternehmen hängen am öffentlichen Netz und erhalten darüber Trinkwasser, Roh- oder aufbereitetes Brauchwasser. Und wie viel verbrauchen die? Deren Verbrauch unterliegt in der Regel dem Betriebs- und Geschäftsgeheimnis, erklärt das sächsische Umweltministerium.

Radeberger gibt keine Auskunft über entnommene Grundwassermengen

Nachfrage bei der Radeberger Exportbrauerei (mittlere Entnahmemenge siehe Tabelle, Platz 7): Wie viele Kubikmeter Grundwasser wurden 2021 und 2022 tatsächlich verbraucht? "Wir bitten um Verständnis, dass wir Detailangaben hierzu nicht veröffentlichen. Dies betrifft die Wasserentnahmen der vergangenen Jahre, wie auch eine perspektivische Zukunftsbetrachtung der jährlichen Mengen", antwortet der Sprecher Hendrik Wagner.

Solche Antworten hat auch das Rechercheteam correctiv 2022 in allen Bundesländern erhalten. Wie große Chemiekonzerne wie BASF oder die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (Mibrag) in Sachsen-Anhalt ihren Grundwasserverbrauch verschweigen und monatelang Auskünfte verweigern, zeigt der Bericht, den Sie hier nachlesen können.

Wie viel Grundwasser wird tatsächlich entnommen?

"Die genehmigten Entnahmemengen erlauben keinen Rückschluss auf die tatsächlichen Entnahmemengen und dem Gesamtwasserverbrauch eines industriellen Unternehmens", betont das sächsische Umweltministerium. Das kritisieren Umweltschützer auch für andere Bereiche.

Nachfragen des Recherchekollektivs "Correctiv" hatten das auch für den Bereich Landwirtschaft ergeben. Die Journalistin Gesa Steeger sagt: Es werde "einfach sehr viel Wasserverbrauch der Landwirtschaft gar nicht gemeldet. Das heißt, es ist gar nicht klar, wie viel Wasser in die Landwirtschaft geht." Noch deutlicher spricht es der Investigativjournalist Uwe Ritzer aus: "Wie viel Firmen und Landwirte vom Grundwasser entnehmen, müssen sie selbst anzeigen. Ob sie konkrete Daten angeben oder Phantasiezahlen, das überprüft ja kein Mensch."

Ebenso unklar ist, wie viele Haushalte und kleine Firmen sich weniger als 2.000 Kubikmeter Grundwasser im Jahr in Sachsen ziehen, weil das nirgendwo erfasst wird.

Für die Datenerfassung der genehmigten Entnahmen sind die unteren Wasserbehörden bei den Landratsämtern in Sachsen zuständig. Hört man sich in den Ämtern um, verweisen Mitarbeiter auf viel zu wenig Personal und heben die Hände, wenn man nach konkreten Kontrollen fragt. "Natürlich wissen wir um die Probleme des fehlenden Personals", sagt auch der Sprecher des Umweltministeriums in Dresden, Burkhard Beyer.

Wie viel entnehmen die Mineralwasserhersteller?

In Deutschland holt die Mineralwasserindustrie Wasser aus dem Boden, "das uns allen" gehört, kritisiert der Journalist Ritzer und ärgert sich: "Ihr Geschäftsmodell ist einmalig. Sie füllen es ab und verkaufen es um ein Vielfaches dessen, was das Wasser kostet, wenn ich es aus der Leitung hole."

Ein Gabelstapler fährt in der Verladehalle der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen 2013 Paletten mit Mineralwasserflaschen zu einem Lkw.
Mineralwasserhersteller holen oft aus tiefen Grundwasserschichten Wasser, zahlen wenige Cent Abgabe und vermarkten das Wasser für ein Vielfaches. (Symbolbild) Bildrechte: picture alliance / dpa | Patrick Seeger

Laut Statistik-Online-Plattform Statista produzieren die 189 Betriebe der Mineralbrunnenindustrie in Deutschland rund 12,3 Milliarden Liter Mineralwasser. Wie viel Grundwasser die 30 Mineralwasserhersteller in Sachsen aus tiefen Bodenschichten entnehmen? "Das unterliegt dem Steuergeheimnis", heißt es dazu aus dem Umweltministerium.

Vom Lausitzer Granitdeckel direkt in die Brauerei

Die Radeberger Exportbierbrauerei beispielsweise deckt ihren Bedarf für die Produktion der Biere aus vier eigenen Tiefbrunnen ab. Die sind nach Firmenangaben im acht Kilometer entfernten Karswald zu finden. "Der Lausitzer Granitsockel, auf dem sich im Laufe der Jahrtausende nur wenige wasserdurchlässige Schichten abgelagert haben, ermöglicht es, das Grundwasser direkt für den Brauprozess nutzen zu können", erklärt der Sprecher.

Genau das sehen Experten als problematisch an, wenn in Größenordnungen Grundwasser für Mineralwasser oder Biere teils aus tiefen Bodenschichten gepumpt wird. Denn das Wasser in diesen Schichten regeneriert sich erst innerhalb von Jahrtausenden. Und: "Erneuerungsraten von Tiefengrundwasser sind schwer messbar", konstatiert der Dresdner Grundwasserexperte Prof. Andreas Hartmann.

Profit mit Trinkwasser - und wer zahlt?

Sachsen hat im Haushaltsbegleitgesetz 2023/24 die Vorschriften zur Abgabe bei Wasserentnahme im Sächsischen Wassergesetz (SächsWG, Paragraf 91) überarbeitet. Es gilt ein Wassercent von 5,6 Cent je Kubikmeter Grundwasser. Nutzen Unternehmen Wasser aus Seen und Flüssen, sind 1,7 Cent je Kubikmeter fällig.

Zum Vergleich: Private Haushalte in Sachsen müssen pro Kubikmeter Trinkwasser (netto und ohne Abwassergebühr) mehr als zwei Euro bezahlen, je nach Versorgungsgebiet auch bis zu 2,94 Euro. Das sind 35 bis 50 Mal mehr als die Industrieverbraucher.

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Ausnahmen für die Braunkohle in Sachsen

Ab 2026 zahlen auch Braunkohleunternehmen die 5,6 Cent pro Kubikmeter. Bis dahin? Nichts. Auch früher war die Kohleindustrie vom Wasserpfennig in Sachsen befreit. Nur fürs Kühlwasser aus Grundwasser oder aus Flüssen müssen jetzt 20 Cent je Kubikmeter bezahlt werden. Wie viele Millionen Euro Sachsen in diesem Jahr mit dem Wassercent einnimmt, ist unklar, weil der Verbrauch erst im Frühjahr 2024 angegeben werden muss. Im Haushaltsplan 2021/2022 war von knapp sieben Millionen Euro die Rede.

Keine Anreize zum Wassersparen für Großverbraucher?

"Das, was die Unternehmen bezahlen müssen, ist ein Witz - gemessen an dem, was wir alle für Trinkwasser bezahlen müssen," urteilte unlängst der Investigativjournalist Uwe Ritzer in der MDR-Sendung "Fakt ist! Aus Dresden". Die "marginalen Cent-Beiträge" würden die Großverbraucher in Industrie und Landwirtschaft "null Anreize zum Sparen und Wasser-Recycling geben".

Das, was die Unternehmen bezahlen müssen, ist ein Witz.

Uwe Ritzer Wirtschaftskorrespondent und Investigativ-Journalist

Dabei ist Ritzer schon froh, dass Sachsen überhaupt einen Wassercent verlangt. Die Länder Bayern, Hessen und Thüringen haben keine derartige Abgabe. Der Bund will das ändern mit der im Frühling beschlossenen nationalen Wasserstrategie.

An der haben viele politische Ebenen und Verbände mitgearbeitet. Aber: Unklar ist, wann eine einheitliche Wasserentnahmeabgabe kommt. Maßnahmen gegen Wasserknappheit sollen ab 2030 schrittweise starten und bis 2050 beendet sein. Konkrete Verpflichtungen für industrielle Verbraucher stehen in der Strategie nicht, vielmehr ist von "Anreizen zum Wassersparen", Wissensaufbau und Dialog die Rede.

Anreize zum Wassersparen sollen u.a. in Industrie und Landwirtschaft dabei helfen, einer Übernutzung der verfügbaren Wasserressourcen vorzubeugen.

Nationale Wasserstratgie

Leer ist der gesperrte Hauptstrand am Helenesee bei Frankfurt (Oder).
Schöner Strand am Helenesee, leider seit Jahren gesperrt. So wie hier in Brandenburg könnte es auch anderen Tagebaurestseen ergehen. "Sie werden sich nicht mehr vollständig fluten lassen, weil Wasser fehlt", sagt der Wasserexperte Prof. Hartmann voraus. Folge: Die Hänge werden instabil, sacken zusammen, die Seen müssen gesperrt werden. Wie am Helenesee. Bildrechte: picture alliance/dpa | Patrick Pleul

Diese Punkte sind aktuell in der öffentlichen Diskussion

  • Umbau der Stromversorgung weg von Wärmekraftwerken, die Flusswasser zur Kühlung brauchen, hin zu erneuerbaren Energien.
  • Kaskadennutzung von Wasser in der Industrie: Dabei wird vorhandenes Wasser mehrfach genutzt und nur für die jeweilig nächste Nutzungsstufe aufbereitet. Beispielsweise könnte Wasser zum Kühlen, nach der Aufbereitung zum Waschen und nach erneuter Aufbereitung für die Bewässerung in der Landwirtschaft genutzt werden.
  • Das Wasserrecht sollte aus Expertensicht angepasst werden, dass beispielsweise gereinigtes Abwasser zur Stadtgrünbewässerung erlaubt wird.
  • Expertin schlägt vor, Regenwasser im Herbst und Frühjahr in sehr großen (mindestens See-Größe) Becken aufzufangen, zwischenzuspeichern und vorzuhalten. Das sei in Spanien oder Israel längst gängige Praxis. Derartige Reservoirs zur Regenwasser-Speicherung gab es auch zu DDR-Zeiten, wo es für die Landwirtschaft 600 Brauchwassertalsperren gab.
  • Städte in Schwammstädte verwandeln, in denen Regen versickern kann und nicht wegfließt, weil alles betoniert wurde. Dazu müssen Wiesen und Böden offen bleiben, versiegelte Flächen geöffnet werden, insgesamt viel mehr Grün statt Parkplätze, Terrassen und Asphalt, auch weniger Versiegelungen von Grundstücken - auch auf dem Land.
  • Wiedervernässungern von Mooren und Flussauen.
  • Renaturierung von Bächen und Flüssen, heißt verbaute Ufer von Flussbausteinen und Mauern befreien, damit der Bach wieder seinen ursprünglichen Verlauf nehmen und in den Bereichen wieder natürliche Schleifen bilden kann.
  • Mehr Hecken und Bäume in der Landschaft und Waldumbau in den Wäldern.

Das kann jeder einzelne tun

  • Technik nutzen fürs Wassersparen im Haushalt, in Bad, Dusche, Küche und beim Wäschewaschen.
  • Chemikalien im Haushalt, beim Putzen und im Garten sparsam einsetzen, Lacke und Farben nicht in der Toilette runterspülen, Auto in der Waschstraße waschen.
  • Weniger Fleischkonsum, um den Wasserbedarf in der Landwirtschaft zu senken.
  • Auf eigenem Grundstück und im Garten nicht alles versiegeln und zupflastern, auch nicht mit großflächigen Terrassen, sondern Flächen mit Grün offen halten.
  • Regenwasser konsequent nutzen, regionaltypische Sträucher und Bäume pflanzen.
  • Mehr Mitdenken und Rücksicht von Bach-Anrainern, die zum Eigennutz Wasser mit Pumpen und Schläuchen aus Bächen, Wasserläufen und Flüssen holen.
  • Besitzer sollten ihre Klärgruben oder Brunnen regelmäßig von Fachkräften warten lassen und die örtlichen Vorschriften einhalten.

Was also noch tun ?

Der Wasserbedarf für die Industrie in Sachsen wird sich Prognosen zufolge bis zum Jahr 2030 verdoppeln. Bereits jetzt wird etwa ein Drittel des Trinkwassers in der Region Dresden in der Industrie verwendet. Das entspricht täglich etwa 30.000 Kubikmetern. Der örtliche Wasserversorger "SachsenEnergie" möchte nun das Trinkwasser vom Industriewasser entkoppeln, um trotz des hohen Verbrauchs in der Industrie und Chip-Produktion genügend Trinkwasser für die Menschen zu haben.

"Die Trinkwasserversorgung ist im Moment gesichert", betont der sächsische Umweltminister Wolfram Günther (Grüne). Sachsen habe von seinen Vorfahren ein System übernommen, das bis heute funktioniert. Damit das so bleibe, müsse sorgsam mit der Ressource umgegangen und investiert werden. "Die Erkenntnis, dass Wasserentnahme nicht selbstverständlich ist, ist relativ neu."

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Fakt ist! aus Dresden | 26. Juni 2023 | 22:05 Uhr

5 Kommentare

W.Merseburger vor 41 Wochen

.Ich versuche es immer wieder zu schreiben, offensichtlich ist es nicht die Jahresregenmenge, die im Prinzip sehr ähnlich geblieben ist, sondern die enorme Entnahme von Grundwasser

Hobby-Viruloge007 vor 41 Wochen

Das Framing nervt. Wir haben diese Jahr eine regenreiches Jahr.

Natürlich darf das Wasser für die Industrie nicht kostenlos sein, damit sie sparsam damit umgeht.

Die Spielräume für eine weitere Belastung der Industrie nehmen aber ab. wir haben Rezession und belasten die Industrie weiter mit steigenden CO2 Abgaben und bergeweise neuen Vorschriften.

Sharis vor 41 Wochen

Wenn Industrie und Landwirtschaft reelle Wasserpreise zahlen müssten, würden sie diese Mehrkosten sowieso an die Verbraucher durchreichen. Trotzdem braucht es dringend ein bundesweites Wassermanagement, dass erstmal die tatsächlich verbrauchten Mengen erfasst.

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