MDR Gartenkalender Januar MDR Gartenkalender Februar MDR Gartenkalender März MDR Gartenkalender April MDR Gartenkalender Mai MDR Gartenkalender Juni MDR Gartenkalender Juli MDR Gartenkalender August MDR Gartenkalender September MDR Gartenkalender Oktober MDR Gartenkalender November MDR Gartenkalender Dezember
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Gartenpraxis Der MDR Gartenkalender im Januar

Für die Vögel sorgen, Gartengeräte pflegen, Schneebruch vermeiden: Im Garten gibt es zu jeder Jahreszeit etwas zu tun, selbst im Januar. Jetzt, im Winter, geht es vor allem darum, die neue Saison vorzubereiten. Mit dem MDR Gartenkalender behalten Sie den Überblick, was Sie in welchem Monat erledigen können.

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1. Für die Vögel sorgen

eine Kohlmeise auf einem Ast im Winter.
Bei Schnee und Frost freuen sich Kohlmeisen über volle Futterhäuschen. Bildrechte: colourbox

Sorgen Sie bei strengem Frost oder geschlossener Schneedecke dafür, dass es genug Futter für die Vögel gibt. Wer keine Meisenknödel in Plastiknetzen anbieten möchte, kann das Futter in Häusern, Tontöpfchen, alten Tassen oder Backförmchen tun. Wichtig ist nur, dass die Vögel ungestört picken können.

In die Nähe einer Futterstelle gehört außerdem eine Vogeltränke, die keine Eisschicht ansetzen darf. Dafür reicht ein katzensicher aufgestellter, mit Wasser gefüllter Untersetzer eines Blumentopfes. Viele Vögel nutzen die Tränke auch als Bad - selbst bei Regen und im Winter. Ein staubfreies Gefieder kann besser nachgefettet werden, die Vögel sind so wirkungsvoller vor dem kalten Winterwetter geschützt.

2. Gartengeräte in Schuss halten

Bei allen akkubetriebenen Geräten sollten Sie für die Winterpause die Akkus herausnehmen und kindersicher an einem trockenen und frostfreien Ort aufbewahren. Metallwerkzeuge - wie Spaten oder Grabegabel - sollten Sie von Schmutz befreien. Zunächst kann grober Dreck mit einem Handbesen entfernt werden. Bei der Beseitigung von Schmutz und Erdresten hilft ein Eimer mit Sand. Stecken Sie die Werkzeuge mehrfach hinein. Der Schmutz löst sich so fast von alleine ab. Außerdem wird das Metall schon etwas abgeschmirgelt.

Nahaufnahme eines Rechens. Die Zinken fahren durch eine Wiese.
Harke, Rechen und Spaten sollten von Schmutz und Rost befreit werden. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius

Zum Entfernen von Rost eignet sich zusammengeknüllte Alufolie. Sie bringt das Metall zum Glänzen. Das Entfernen von Rost ist nicht nur aus optischen Gründen empfehlenswert, da Rost die Geräte beim Eindringen in den Boden abbremst. Anschließend sollten das Metall des Werkzeugs sowie eventuell auch die Holzteile eingeölt werden. Dafür brauchen Sie nicht unbedingt immer Maschinenöl, es reicht auch ranzig gewordenes Öl aus der Küche.

Überprüfen Sie bei Heckenscheren den festen Sitz der Schrauben auf dem Schneidmesser. Danach können Sie es mit schützendem Öl einsprühen. Die beweglichen Teile von Gartenscheren und anderen, kleinen Werkzeugen können ebenfalls mit etwas Öl behandelt werden.

3. Zimmerpflanzen und "Wintergäste" pflegen

Die im Haus oder in der Garage überwinternden Gewächse, das heißt Kübelpflanzen, aber auch Zwiebeln und Knollen, zum Beispiel von Dahlien, sollten regelmäßig kontrolliert werden. Faule und kranke Triebe oder Blätter werden entfernt. Selbst wenn die Pflanzen, bevor sie ins Winterquartier umziehen, sorgfältig überprüft wurden, lassen sich Schädlinge nicht vermeiden. Schauen Sie daher ruhig genau hin. Die "Wintergäste" in Kübeln benötigen außerdem ab und an auch etwas Wasser. Dünger brauchen sie nicht.

Rittersterne nach den Feiertagen Wenn Ihr Ritterstern nach den Feiertagen verblüht ist, müssen Sie ihn nicht wegwerfen. Die Pflanze wird auch Amaryllis genannt und hat vielerorts über Weihnachten für Farbtupfer in der Wohnung gesorgt.

Das klappt auch mehrmals: Entfernen Sie die verblühten Triebe, so dass die Pflanze keine Energie in die Samenbildung steckt. Umpflanzen müssen Sie Ihren Ritterstern nur, wenn die Pflanze nicht mehr im alten Topf steht oder dieser kaputt ist. Damit die Zwiebel wieder zu Kräften kommt, stellen Sie sie an einen hellen, aber nicht zu sonnigen Ort. Gießen und düngen Sie die Amaryllis weiter. Haben Sie die Pflanze umgetopft, sollten Sie mit dem Düngen noch einige Wochen warten.

Ab August wird der Ritterstern nicht mehr gegossen, damit sich in dieser Ruhephase üppige Blütenknospen entwickeln können. Die Zwiebeln können in der trockenen Erde bleiben. Die Blätter werden erst entfernt, wenn sie ganz eingetrocknet sind.

4. Schneebruch und andere Winterschäden vermeiden

Schütteln oder kehren Sie dicke Schneeschichten von Sträuchern und Bäumen sowie von Gewächshäusern und überdachten Frühbeeten. So lassen sich Schäden durch zu hohe Schneelasten vermeiden. Überprüfen Sie bei empfindlichen Pflanzen im Garten, ob die schützenden Abdeckungen aus Reisig, Blättern oder Vlies halten. Immergrüne Gehölze sollten Sie nach mehreren milden Tagen gießen - aber nur bei nicht gefrorenem Boden.

5. Die Saison planen und vorbereiten

Der Januar eignet sich gut dafür, die Gartengestaltung für die kommende Saison zu planen. Welche Pflanzen bevorzugen Sie, welche Farben sollen das Bild in diesem Jahr bestimmen? Planen Sie vielleicht ein größeres Projekt im Garten? Lassen Sie sich von unseren Vorschlägen, von Büchern und Katalogen inspirieren. Möglicherweise hilft es Ihnen, Anbau- und Beetpläne zu erstellen.

Schöne Gestaltungsbeispiele Farben, Linien, Perspektiven - Gartenräume gestalten

Blautöne bringen Tiefe in den Garten. Deshalb werden sie in einem breiten Garten nach hinten gesetzt. Auch durch eine diagonale Anordnung von Rasen und Beeten wird der Garten größer. Schöne Beispiele für neue Ideen.

Blaue und weiße Pflanzen schlängeln sich neben Holzstufen entlang durch einen Garten.
Blautöne bringen Tiefe in den Garten. Hier wurden Edeldisteln mit Edelraute, Blauraute, weißer Gaura und Rosmarin kombiniert. In einem breiten Garten werden die blauen Pflanzen nach hinten gesetzt. So wirkt er tiefer. Bildrechte: Becker Joest Volk Verlag
Blaue und weiße Pflanzen schlängeln sich neben Holzstufen entlang durch einen Garten.
Blautöne bringen Tiefe in den Garten. Hier wurden Edeldisteln mit Edelraute, Blauraute, weißer Gaura und Rosmarin kombiniert. In einem breiten Garten werden die blauen Pflanzen nach hinten gesetzt. So wirkt er tiefer. Bildrechte: Becker Joest Volk Verlag
Ein Garten mit Sitzgruppe gestaltet mit Pflanzen in kräftigen Farben.
Beete mit knalligen Farben wie Orange und Rot sind immer ein Blickfang im Garten. Sie holen die Beete optisch nach vorn. Ist der Garten lang, werden die knalligen Farben nach hinten gesetzt, um den Garten zu verkürzen. Bildrechte: Becker Joest Volk Verlag
Ein Garten mit Hochbeeten und Gartenhaus.
Auch in einem kleinen Garten sollten Gemüsebeete nicht fehlen. Hierfür bieten sich Hochbeete an, die den Garten gleichzeitig gliedern. Innerhalb des Nutzgartens bieten sich Wege aus Rindenmulch oder Kies an. Bildrechte: Becker Joest Volk Verlag
Ein Garten mit Rasenflächen und Staudenbeeten.
In diesem relativ kleinen Garten wurde über die Diagonale gearbeitet. Die zwei ineinander verschachtelten Rasenflächen führen den Blick vom Haus aus zu den Staudenbeeten. Bildrechte: Becker Joest Volk Verlag
Ein Garten mit Rasen, Bäumen und Stauden der von einer Mauer umgeben ist, die nach hinten immer flacher wird.
Zusätzlich wurden hier die Hochbeete ebenfalls in den Diagonalen versetzt gestaltet. Nach hinten werden die Mauern niedriger und geben dadurch zusätzlich Tiefe. Bildrechte: Becker Joest Volk Verlag
In einem Garten wurde durch mehrere Hecken ein ein Raum für einen Spieleplatz geschaffen.
Hier sieht man schön, wie mit Gehölzen und Blühpflanzen Räume gestaltet werden können. Die Hecken wirken hier als Raumtrenner. Bildrechte: Becker Joest Volk Verlag
Garten gestalten Bäume
Auch Bäume sind eine schöne Begrenzung für Gartenräume. Der hochstämmig wachsende Feldahorn gibt den Blick auf die Sitzecke frei und grenzt dennoch ab. In dem Beet rund um die Bäume wurden zur Auflockerung unterschiedlich hohe Stauden gepflanzt: Wiesenkerbel, Akelei, Storchschnabel. Die Stauden sind zwar kein dichter Sichtschutz, erfüllen aber ihre Funktion als zusätzlicher Raumtrenner. Bildrechte: Becker Joest Volk Verlag
Ein großer geschwungener Stein, der aussieht wie ein Tropfen, steht vor einer Mauer in einem Garten.
An so einer Skulptur bleibt der Blick haften. Verstärkt wird die Wirkung durch die weiße Mauer, die wie ein Rahmen wirkt. Bildrechte: Becker Joest Volk Verlag
Eine Hecke ist unterbrochen und gibt den Blick auf ein Feld frei.
Mut zur Lücke: Wer einen Ausblick auf die Landschaft oder Nachbars Garten zulassen kann, sollte diese Chance als Gestaltungselement nutzen. Die unterbrochene Hecke wirkt hier wie ein Bilderrahmen. Bildrechte: Becker Joest Volk Verlag
Steinstufen führen auf eine höhergelegte Rasenfläche in einem Garten.
Auch Höhe schafft Räume und Treppen den Zugang auf die nächste Ebene. Wer mit unterschiedlichen Höhen spielt, vergrößert den Garten. Das gelingt zum Beispiel mit einem vertieften Sitzplatz, Hochbeeten oder auch wie hier mit gestuften Rasenflächen. Bildrechte: Becker Joest Volk Verlag
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 21. Oktober 2018 | 08:30 Uhr

Was blüht jetzt?

Weiße gefüllte Christrose
Christrosen blühen im Winter. Bildrechte: Daniela Dufft

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 02. Dezember 2018 | 08:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 02. Dezember 2018, 08:30 Uhr