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Alle SPD-Vorsitzenden Von August Bebel bis Andrea Nahles

August Bebel
August Bebel Er gilt bis heute als Galionsfigur der SPD: August Bebel war einer der Mitbegründer der Vorgängerpartei SDAP, die durch die Sozialistengesetze 1878 verboten wurde. Nachdem die Gesetze 1890 aufgehoben wurden, war zunächst Paul Singer SPD-Vorsitzender, doch prägend war der 21 Jahre dauernde Vorsitz von Bebel von 1892 bis 1913.

Darüber berichtet MDR AKTUELL FERNSEHEN: 22.04.2018 | 19:30 Uhr
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August Bebel
August Bebel Er gilt bis heute als Galionsfigur der SPD: August Bebel war einer der Mitbegründer der Vorgängerpartei SDAP, die durch die Sozialistengesetze 1878 verboten wurde. Nachdem die Gesetze 1890 aufgehoben wurden, war zunächst Paul Singer SPD-Vorsitzender, doch prägend war der 21 Jahre dauernde Vorsitz von Bebel von 1892 bis 1913.

Darüber berichtet MDR AKTUELL FERNSEHEN: 22.04.2018 | 19:30 Uhr
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Der SPD-Politiker (l) mit Friedrich Ebert (2.v.r.) bei der Bestattung der Revolutionskämpfer in Berlin auf dem Tempelhofer Felde im Dezember 1918
Friedrich Ebert Auch er ist eine sozialdemokratische Lichtgestalt: Friedrich Ebert. Parteivorsitzender war der Politiker von 1913 bis 1919. Danach wurde Ebert der erste Reichspräsident in der Weimarer Republik und war damit das erste demokratisch gewählte Staatsoberhaupt Deutschlands. Bis zum Zweiten Weltkrieg hatte die SPD allerdings in der Regel zwei Vorsitzende. Neben Ebert standen zeitweise auch Hugo Haase und Philipp Scheidemann an der Spitze der Partei. Bildrechte: dpa
Gruppenbild Bell, Hermann Müller,  1919 in Köln.
Hermann Müller Hermann Müller, in der Bildmitte ohne Krawatte, war von 1919 bis 1928 gemeinsam mit Otto Wels Vorsitzender der SPD. Zeitweise hatte die SPD mit Müller, Wels und Arthur Crispien sogar drei Vorsitzende. Bildrechte: IMAGO
Otto Wels
Otto Wels Die prägende Figur dieser Zeit war jedoch Otto Wels, der die SPD von 1919 bis zur Machtergreifung Hitlers 1933 anführte. Berühmt ist seine Rede in der Debatte zum Ermächtigungsgesetz im Reichstag im März '33. "Freiheit und Leben kann man uns nehmen - die Ehre nicht!", sagte Wels. Bildrechte: dpa
Der SPD-Politiker Hans Vogel in einer Aufnahme vom 26. April 1933
Hans Vogel Hans Vogel wurde 1931 zum SPD-Vorsitzenden gewählt und führte die Partei später bis Kriegsende aus dem Exil heraus. Bildrechte: dpa
Der SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher (l) und Bundespräsident Theodor Heuss (r) am 17. November 1951 in Bad Neuenahr auf dem Presseball
Kurt Schumacher Kurt Schumacher (hier links, zusammen mit dem ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss) baute die SPD nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auf. Die Nazis hatten ihn fast zehn Jahre lang in Konzentrationslagern eingesperrt. In der sowjetischen Besatzungszone führte Otto Grotewohl die SPD von 1945 bis zur Vereinigung mit der KPD zur SED im Jahr 1946. Bildrechte: dpa
Erich Ollenhauer
Erich Ollenhauer Der in Magdeburg geborene Erich Ollenhauer war von 1952 bis 1963 Partei- und Fraktionsvorsitzender der SPD in der BRD. Bildrechte: dpa
Frau Aase Lionaes überreicht Willy Brandt Urkunde und Medaille des Friedens-Nobelpreises 1971
Willy Brandt Erster sozialdemokratischer Kanzler der Bundesrepublik, Friedensnobelpreisträger, Ehrenvorsitzender - wohl kaum ein Politiker prägte die DNA der modernen SPD so nachhaltig wie Willy Brandt. Er stand der Partei von 1964 bis 1987 vor. Bildrechte: dpa
Hans-Jochen Vogel
Hans-Jochen Vogel Während der deutschen Wiedervereinigung lenkte Hans-Jochen Vogel die Geschicke der SPD. Er war von 1987 bis 1991 Parteichef. Bildrechte: dpa
Wolfgang Thierse
Wolfgang Thierse In der kurzen Zeit vom 7. Oktober 1989 bis zur Wiedervereinigung mit der West-SPD Ende September 1990, gab es vier Vorsitzende in der neugegründeten SPD in der DDR. Der bekannteste davon war der spätere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, die anderen waren Stephan Hilsberg, Ibrahim Böhme und Markus Meckel. Bildrechte: IMAGO
 Björn Engholm (M) mit Johannes Rau, Herta Däubler-Gmelin, Wolfgang Thierse und Oskar Lafontaine
Björn Engholm Er galt als großer Hoffnungsträger der SPD: Björn Engholm übernahm den Parteivorsitz 1991 und sollte 1994 auch als Kanzlerkandidat antreten. Wegen Ungereimtheiten in der Barschel-Affäre trat er allerdings 1993 von seinem Amt zurück. Bildrechte: dpa
Rudolf Scharping hält 1995 im Deutschen Bundestag in Bonn eine Rede während einer Debatte über den Bosnienkrieg
Rudolf Scharping Rudolf Scharping übernahm das Amt 1993 und behielt es bis 1995. Während dieser Zeit verlor er als Kanzlerkandidat die Bundestagswahl '94 gegen Helmut Kohl. Bildrechte: IMAGO
Der SPD-Vorsitzende Oskar Lafontaine spricht am 1.5.1997 auf der DGB-Kundgebung zum 1. Mai auf dem Sachsenplatz in Leipzig.
Oskar Lafontaine Oskar Lafontaine übernahm in einer Kampfabstimmung von Scharping, führte die SPD gemeinsam mit Gerhard Schröder zum Wahlsieg 1998 - und brach danach mit seiner Partei. Bildrechte: dpa
Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (l) und der russische Präsident Wladimir Putin während eines Treffens in St. Petersburg (Archivfoto vom 07.10.2005).
Gerhard Schröder Gerhard Schröder wurde 1999 Kanzler und SPD-Vorsitzender in Personalunion. 2004 gab er das Amt wieder ab. Bildrechte: dpa
Franz Müntefering
Franz Müntefering 2004 bis 2005 übernahm Franz Münterfering erstmals den SPD-Vorsitz. Bildrechte: dpa
Matthias Platzeck
Matthias Platzeck Ende 2005 übernahm der damalige brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck den SPD-Vorsitz. Schon im Frühjahr 2006 trat er aus gesundheitlichen Gründen zurück. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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