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Geschichte

DDRNS-ZeitZeitgeschichte GegenwartSchulprojekt
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1949 bis 1990Stöbern Sie in unserem großen Archiv der DDR-Geschichte(n)

FKK, Trabi, Haushaltstag - Wie sah der Alltag in der DDR aus? Pieck, Ulbricht, Honecker - Wer war wichtig? Und was passierte wann? Alle unsere Themen aus Politik, Alltag und über wichtige und prominente Persönlichkeiten finden Sie hier!

Mauerfall

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Kinderschicksale in der DRRAls Mutti in den Westen ging: Die verlassenen Kinder

November 1989. Die Grenzen sind offen, die Freiheit ruft. Doch es gibt Mütter und Väter, die lassen ihre Kinder einfach zurück und bauen sich ohne sie ein neues Leben auf. Ein Schicksal, was viele Kinder erleiden.

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InterviewWie Eltern ihre Kinder nach dem Mauerfall in der DDR allein zurückließen

Nach dem Mauerfall im Herbst 1989 verlassen viele DDR-Bürger ihr Land. Einige von ihnen lassen ihre Kinder in der DDR zurück. Sie scheinen eine Last auf dem Weg in die neue Freiheit. Eine Heimleiterin erinnert sich.

InterviewVerlassene Heimkinder - die Schattenseite des Mauerfalls

Eberhard Weißbarth hat schon 1990 einen Film über Kinder gedreht, die nach dem Mauerfall von ihren Eltern verlassen wurden. Das Thema ließ ihn nicht mehr los. Einige von ihnen hat er ein paar Jahre später erneut besucht.

Grenzöffnung: "Als Mutti in den Westen ging ..."Nach dem Mauerfall von den Eltern verlassen: ein Trauma fürs Leben

Im November 1989 sind die Grenzen offen. Manche Eltern gehen in den Westen und lassen ihre Kinder in der DDR zurück. Unvorstellbar, aber wahr. Katharina Vernau leidet noch heute unter der unmenschlichen Tat ihrer Mutter.

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Das Ende der DDRDer Sommer '89: Eine Zeit voller Ungewissheit und Aufregung

Im Sommer 1989 konnte man spüren, dass etwas passiert. Perestroika und Glasnost bahnten sich den Weg und das politische System wackelte. Ungewissheit gemischt mit Aufregung machten das Gefühl dieses Sommers aus.

Sommer der AusreiseFlucht über Ungarn – wie der Korrespondent des DDR-Fernsehens diese Zeit erlebte

Mehr als 30.000 DDR-Bürger fliehen bis zum Ende des Sommers 1989 über Ungarn in den Westen. Dietmar Schumann leitet damals das Büro des DDR-Fernsehens in Budapest und erlebt den Sommer der Ausreise.

4. September 1989Wendepunkt: Erste Montagsdemonstration in Leipzig

Am 4. September 1989 wird das erste Mal das Banner "Für ein offenes Land mit freien Menschen" gehisst. Es ist der Anfang der Montagsdemonstrationen, die ein fester Teil der Friedlichen Revolution 1989 werden.

7. Oktober 1989Demonstration in Plauen: Blut, Gewalt oder Hoffnung?

Der 40. Geburtstag der DDR fiel auf einen Freitag. Während Erich Honecker mit seiner Margot und den Staatsgästen am 7. Oktober 1949 anstoßen, skandieren draußen auf der Straße die Menschen für Freiheit. Auch in Plauen.

Sommer der AusreiseDie Botschaft von Prag (1/4): Die Vorgeschichte bis zum August 1989

Eigentlich sollte die deutsche Botschaft in Prag der Beziehungspflege zwischen BRD und Tschechoslowakei dienen. 1989 aber begann hier ein Kapitel deutsch-deutscher Geschichte.

Riskante Lage in PragDie Botschaft von Prag (2/4): Das Drama verschärft sich

Waren es anfangs nur ein paar wenige DDR-Bürger, die ihre Ausreise über die Botschaften beschleunigen wollten, so wurden es im Sommer 1989 Hunderte und Tausende. Im September wurde die Lage riskant - vor allem in Prag.

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Genschers Rede vom BalkonDie Botschaft von Prag (3/4): Genscher findet die Lösung

Prag, Berlin, Bonn, Moskau, New York: Im Herbst 1989 wurde das Botschaftsdrama zu einem weltpolitischen Ereignis. Es war Hans-Dietrich Genschers große Stunde. Seine Rede vom Balkon in Prag ist weltberühmt.

Die Botschaft von Prag (4/4): Die zweite und dritte Ausreisewelle

Nachdem die Botschaftsflüchtlinge ausreisen durften, machte die DDR die Grenzen zur ČSSR dicht. Das verstärkte den innenpolitischen Druck nur noch mehr.

Botschaftsflüchtlinge: Der Zündfunke aus Prag

Die Botschaftsflüchtlinge waren nicht nur für die Friedliche Revolution in der DDR die Initialzündung, sondern auch für die Samtene Revolution in der Tschechoslowakei. Diese These vertritt Dr. Karel Vodička.

18. Oktober 1989: Honecker gibt Rücktritt bekanntDie Honecker-Verschwörung

Erich Honecker musste am 18. Oktober 1989 zurücktreten. Zu Fall brachten den mächtigsten Mann der DDR eine schwere Krise im Land sowie einige Mitglieder des Politbüros, die im Geheimen seine Absetzung planten.

4. November 1989 auf dem Berliner AlexanderplatzDeutschlands größte Demonstration

Am 4.11.89 organisierten Theatermacher eine Kundgebung auf dem Berliner Alexanderplatz. Es war die erste genehmigte nichtstaatliche Demo der DDR und mit rund einer Million Teilnehmern die größte der deutschen Geschichte.

InterviewDie Volkspolizei in den Wendemonaten 1989

Niederknüppeln und auflösen oder begleiten und absichern? Die Herbstdemos 1989 in der DDR stellten viele Volkspolizisten vor eine Aufgabe, die sie überforderte. Ein Gespräch mit dem Historiker Matthias Ohms.

Direkte Ausreise aus der ČSSR in den WestenWarum die Mauer eigentlich schon am 3. November 1989 fiel

Eigentlich hat Egon Krenz die Mauer schon 3. November 1989 geöffnet: Auf Drängen der ČSSR stimmte er zu, dass die DDR-Flüchtlinge in der Prager Botschaft der BRD direkt nach Westdeutschland ausreisen dürfen.

9. November 1989Mein Mauerfall: Prominente erzählen

Wo waren Angela Merkel, Alice Schwarzer oder Franz Beckenbauer, als die Mauer fiel? Ein "Best of" der Dokumentation "Mein Mauerfall" – Erinnerungen von 32 Prominenten zum Nachschauen.

4. Dezember 1989Besetzung der Erfurter Stasi-Zentrale: Ehemalige Mitarbeiter packen aus

Am 4. Dezember 1989 besetzten mutige Erfurter Bürger die Stasizentrale der Stadt. Im ganzen Land wurden am gleichen Tag und den folgenden Wochen die Stasi-Objekte besetzt und übernommen.

Die erste Stasi-BesetzungBesetzung der Erfurter Stasi-Zentrale: "ein welthistorisches Ereignis"

Am 4. Dezember 1989 verhinderten Bürger die Verbrennung von Staisakten in Erfurt. Für Gedenkstättenleiter Voit ein welthistorisches Ereignis, das mehr Platz in den Lehrbüchern verdient - wie die DDR-Geschichte überhaupt.

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Im Wende-Herbst 1989Stasi-Offizier packt aus: Revolte bei der Stasi

Eigentlich war es ihr Job, Demonstranten auseinanderzutreiben. Doch im Herbst 1989 starteten Stasi-Offiziere selbst eine Revolte - mit Demos in der MfS-Zentrale in Berlin. Ein bislang unbekanntes Kapitel der Geschichte.

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12. März 1990: Letzte Sitzung des "Runden Tisches"Aufbruch zur Demokratie: "Runde Tische" in der DDR

Die letzte Sitzung des "Runden Tisches" fand am 12. März 1990 statt. Damit ging eine kurze Blüte der Demokratie zu Ende. Denn erst Ende 1989 hatten sich diese etabliert, um über die Zukunft des Landes zu diskutieren.

Helmut Kohls historische Rede in Dresden

In Erinnerung ist vielen Ostdeutschen der historische Auftritt Helmut Kohls am 19. Dezember 1989 vor den Trümmern der Frauenkirche in Dresden.

Widerstand in der DDRBürgerrechtsbewegungen und Oppositionsparteien in der DDR

Im Spätsommer und Herbst 1989 formierten sich in der DDR zahlreiche oppositionelle Bürgerrechtsbewegungen und Parteien. Die bekanntesten und einflussreichsten von ihnen waren das "Neue Forum" und "Demokratie jetzt".

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

Das Archiv Bürgerbewegung ist eine gute Adresse für alle, die sich mit der Geschichte des Widerstandes gegen die SED beschäftigen wollen und vor allem aber mit der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 in Leipzig.

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Botschaftsbesetzung von PragGenschers berühmte Balkonrede - und wie sie wirklich endete

Im Herbst 1989 erlöste Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher Tausende Ausreisewillige der DDR. Seine Rede vom Balkon der Botschaft in Prag machte ihn weltberühmt. 2016 starb der Politiker.

Umbruch in der DDRStaatsmacht am Ende - NVA und Volkspolizei im Herbst 1989

Im Herbst 1989 verfügt die DDR-Staatsmacht über weit mehr als eine halbe Million Soldaten, Polizisten und andere Waffenträger. Doch Nationale Volksarmee, Volkspolizei und Co. verhindern das Ende der SED-Herrschaft nicht.

Willy Brandts neue Ostpolitik: "Wandel durch Annäherung"

Als Willy Brandt 1969 Kanzler wird, setzt er alles daran, den Eisernen Vorhang zu öffnen. Die unzähligen Mauertoten sollten ein Ende haben - es wurde eines der zentralen Ziele seiner neuen Ostpolitik.

Die Wende im EisSchnee, Eis, friedliche Revolution: So erlebten DDR-Forscher die Wende

1989: In der Antarktis kündigt sich der Sommer an. Hier leben zwölf DDR-Wissenschaftler und Techniker seit einem Jahr im ewigen Eis. In der 14.000 Kilometer entfernten Heimat herrscht dagegen "stürmischer Herbst".

Wiedervereinigung

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Baseballschlägerjahre"Auf dem rechten Auge blind": Freie Rechte Jugend nach der Wiedervereinigung

Jungs und Mädchen mit Kurzhaarschnitt, Bomberjacke, Baseballschläger oder Gaspistole: Nach der Wiedervereinigung terrorisiert die rechte Jugend den Osten und alles, was in ihren Augen "undeutsch" ist.

Der Rausch von 1990

Das Jahr 1990: Zum ersten Mal gibt es freie Wahlen in der DDR. Die D-Mark kommt, dann die Einheit. Der Westen hält Einzug. Erinnerungen an ein Jahr der Umbrüche - zwischen Ende und Anfang.

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"Kommt die D-Mark sterben wir"Das große Sterben der volkseigenen Betriebe

Der 1. Juli 1990 bringt der DDR die DM – und damit beginnt auch eine Zeit des wirtschaftlichen Umbruchs. Im Herbst sind 2,17 Millionen Menschen arbeitslos oder in Kurzarbeit.

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Der GeldumtauschD-Mark für alle

Mit dem Tag der Währungsunion - dem 1. Juli 1990, einem Sonntag - konnten alle DDR Bürger ihr Bargeld und ihre Spareinlagen von Ostmark in D-Mark umtauschen. Der Umtauschkurs hing auch vom jeweiligen Alter ab.

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Unmut über WechselkursDer Preis der D-Mark

Mit dem Tag der Währungsunion konnten alle DDR-Bürger ihr Bargeld und ihre Spareinlagen von Ostmark in D-Mark umtauschen. Die Bundesbank hatte am 29. März 1990 eine Umstellung von 2:1 empfohlen, was für Unmut sorgte.

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Allein vor Bier und BauernfrühstückKneipen ohne Kunden

In der Nacht vor der Währungsumstellung waren in den Gaststätten der Republik noch große "D-Mark-Partys" gefeiert worden. Als die D-Mark dann aber da war, blieben die Leute lieber zu Hause.

Schöne bunte WarenweltOstwaren adé

Gleich am ersten D-Mark-Tag lockte das komplette Sortiment aus dem Westen. Doch nach der ersten Kauflust machte sich Frust breit bei den Kunden im Osten: Die Preise waren überhöht und DDR-Produkte gab es kaum noch.

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Mit der D-Mark droht das AusBetriebe am Abgrund

Für die DDR-Betriebe war die Währungsunion eine große Herausforderung. Denn vom 1. Juli an wurden Schulden im Verhältnis 1:2 in DM umgestellt. Zugleich mussten die Waren in D-Mark verkauft werden, was zum Problem wurde.

Präsident des Sächsischen Landtags im InterviewMatthias Rößler: Auf die Wiedervereinigung können die Deutschen stolz sein

Matthias Rößler wird im Wendeherbst '89 Mitglied beim Demokratischen Aufbruch. Doch die Partei bekommt bei den ersten freien Wahlen am 18. März 1990 nur 0,9 Prozent der Stimmen. Eine Enttäuschung für alle Mitglieder.

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Medienereignis mit Dimension der MondlandungErste und letzte freie Wahlen in der DDR

In Geschlechterfragen völlig unbekümmert trailert das DDR-Fernsehen die Wahl zur Volkskammer mit dem Song "Neue Männer braucht das Land".

27. Februar 1990: PDS veröffentlicht ihr WahlprogrammDie PDS und ihr Programm zur Volkskammerwahl

Am 27. Februar 1990 präsentierte die PDS, die aus der SED hervorgegangen war, ihr Wahlprogramm für die Volkskammerwahl im März 1990. Es lautete: "Demokratische Freiheiten für alle. Soziale Sicherheit für jeden".

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Kritikerin über die deutsche EinheitDaniela Dahn: "Es hätte eine Alternative zur überstürzten Einheit gegeben"

Daniela Dahn, eine der argumentationsstärksten Kritikerinnen der deutschen Einheit, war im Herbst '89 Mitglied im "Demokratischen Aufbruch". Im MDR-Zeitreise-Interview erklärt sie, welche Alternativen es gegeben hätte.

Absatzkrise und WährungsunionMilch in die Gosse: Bauernproteste im Jahr 1990

Binnen weniger Monate standen Bauern der DDR vor einem riesigen Problem: Die Lebensmittelpreise waren so hoch, dass keiner mehr kaufte. So flossen tausende Liter Milch in die Gosse, hunderte Kilo Fleisch vergammelten.

Altkanzler Ludwig Ehrhardt: Vorlage für die WiedervereingigungWie Ludwig Erhard zum "Vater der Währungsunion" von 1990 wurde

Der Historiker Marcus Böick ist bei seinen Recherchen zur Treuhand auf einen brisanten Aufsatz gestoßen: Ludwig Erhard hat bereits 1953 das Szenario einer Wiedervereinigung aufgeschrieben - inklusive Wirtschaftswunder.

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PR-Desaster zur Währungsunion"Der kluge Ludwig": Zeichentrick-Serie sorgt für Ost-West-Zoff

Sie sollte die "Krönung" einer 25 Millionen D-Mark teuren Werbekampagne der Bundesregierung zur Währungsunion sein: die Zeichentrick-Serie "Der kluge Ludwig". Doch es wurde ein Desaster. Was war falsch gelaufen?

Volkskammer beschließt Neugründung der Länder30 Jahre: Wie um die neuen Bundesländer gefeilscht wurde

Im Juli 1990 verabschiedete die DDR-Volkskammer das Ländereinführungsgesetz. Aus 14 Bezirken der DDR mussten Bundesländer gebildet werden. Jetzt ging es um Schicksale: Werde ich Sachse, Thüringer, Sachsen-Anhalter?

Jahrestag: 22.06.1990Demontage des Grenzkontrollpunkts "Checkpoint Charlie"

Der frühere Grenzübergang Checkpoint Charlie in Berlin ist auch dreißig Jahre nach dem Abbau des berühmtesten Wachhäuschens ein beliebtes Touristenziel in der Hauptstadt. Oft werden dabei die Mauertoten vergessen.

Vor 30 JahrenZwei-plus-Vier-Vertrag: Ostdeutsche wurden wie Besiegte behandelt

Bei den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen saßen auch DDR-Regierungsvertreter mit am Verhandlungstisch. Aber sie hatten kaum etwas zu sagen, waren isoliert und wurden von ihren westdeutschen Kollegen wie Besiegte behandelt.

Nato-OsterweiterungWurde die Sowjetunion über den Tisch gezogen?

Im März 1991 trat der von der BRD, der DDR und den vier Siegermächten in Moskau unterzeichnete "Zwei-Plus-Vier-Vertrag" in Kraft. Ob Moskau dabei über den Tisch gezogen wurde, darüber tobt aktuell ein blutiger Streit.

Einführung der D-MarkSteckt Sarrazin hinter der Währungsunion?

Wissen Sie, wer hinter der Währungsunion steckt? Es ist der Mann, der mit seinen sehr kontroversen Thesen zur Finanz-, Sozial- und Bevölkerungspolitik seit einigen Jahren immer wieder in aller Munde ist: Thilo Sarrazin.

Helmut Kohls StrippenzieherHorst Teltschik und der Countdown zur deutschen Einheit

Horst Teltschik zählte zu den engsten Beratern von Bundeskanzler Helmut Kohl. Als die deutsche Einheit auf der weltgeschichtlichen Tagesordnung stand, war Teltschik der vielleicht wichtigste Unterhändler Bonns.

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Volkskammer der DDR sagt "Ja zur Einheit"Chronologie der 30. Volkskammertagung

Ja zur Einheit. In einer turbulenten Sitzung beschloss die 30. Volkskammer den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland zum 03. Oktober. Bis zuletzt gab es Streit um den Termin. Eine Chronologie der Ereignisse.

Die erste freie Wahl in der DDRDie Volkskammerwahl von 1990

Der 18. März 1990 war eine Zäsur. Die Volkskammerwahl war der Endpunkt der Friedlichen Revolution und zugleich ein Meilenstein auf dem Weg zur Einheit. Am 5. April 1990 nahm das letzte Parlament der DDR seine Arbeit auf.

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Mauerfall 1989Schabowskis Zettel oder der Tag, an dem die Mauer fiel

Es war ein weltgeschichtliches Ereignis, als Günter Schabowski am 9. November 1989 verkündete, dass DDR-Bürger sofort ausreisen könnten. Zehntausende DDR-Bürger strömten in den Westen. Der Eiserne Vorhang war gefallen.

Das Wunder vom Kaukasus: Wie Kohl Gorbatschow das Ja zur Einheit abrang

Das Treffen zwischen Kanzler Kohl und dem sowjetischen Staatspräsidenten Gorbatschow vom 14. bis 16. Juli 1990 im Kaukasus ebnete den Weg zur Deutschen Einheit. Es war ein historisches Ereignis.

Michail Gorbatschow30. Januar 1990: Die UdSSR akzeptiert die Deutsche Einheit

Am 30.1.1990 sagt Michail Gorbatschow, dass die "Vereinigung der Deutschen" nicht "in Zweifel gezogen" wird. Erstmals erklärt der Kreml-Chef damit öffentlich, dass Moskau die deutsche Einheit respektieren werde.

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31. August 1990Unterzeichnung des Einigungsvertrages

Am 31. August 1990 unterzeichneten Wolfgang Schäuble und Günther Krause in Berlin den deutsch-deutschen Einigungsvertrag. Die Verhandlungen über das komplexe Vertragswerk hatten nur acht Wochen gedauert.

Die Deutsche Einheit und der Grundsatz "Rückgabe vor Entschädigung""Kalter Krieg" am Gartenzaun: Wem gehört die DDR?

Nach dem Fall der Mauer kamen viele Alteigentümer aus der Bundesrepublik in den Osten. Sie gingen in die Grundbuchämter, um ihren Anspruch auf ehemaliges Eigentum geltend zu machen. Konflikte waren vorprogrammiert.

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DDR-GefängnisWendezeit im gefürchteten Stasi-Knast Bautzen II

Es gilt als eines der gefürchtesten Gefängnisse der DDR: Bautzen II. Hier sitzen Nazi-Kriegsverbrecher, Mehrfachmörder, Sexualstraftäter, Entführer ... Wir wollten wissen, was da drinnen vor sich geht.

Politik

20. Februar 1967Die DDR führt eine eigene Staatsbürgerschaft ein

Mit einer eigenen Staatsbürgerschaft will die DDR ab Februar 1967 ihre Souveränität betonen, doch Westdeutschland hält an einer einheitlichen deutschen Staatsangehörigkeit fest. Es wird bis 1990 ein Streitpunkt bleiben.

DDR-ZusatzrentenBeraterin für Menschenrechte verlangt neue Kriterien für Renten-Härtefallfonds

Der den Bundesländern vorliegende Entwurf zum Härtefallfonds für u.a. die in der DDR geschiedenen Frauen enthät so hohe Hürden zur Auszahlung, dass 70 Prozent der in der DDR-geschiedenen Frauen ausgeschlossen wären.

DDR-ZusatzrentenEntwurf für Härtefallfonds sorgt für Empörung bei Betroffenen

Der seit 2018 im Koalitionsvertrag verankerte Härtefallfonds für DDR-Zusatzrenten scheint auf den Weg zu kommen. MDR Zeitreise liegt der Entwurf, der derzeit noch auf Bund- und Länderebene diskutiert wird, exklusiv vor.

EisenbahnerrenteKämpfer für DDR-Zusatzrenten tritt von Gewerkschaftsämtern zurück

Seit Jahren kämpft Eisenbahner Dietmar Polster für die Auszahlung der DDR-Zusatz- und Sonderrenten. Der nun anvisierte "Härtefallfonds" soll sich aber an der Grundsicherung orientieren. Für Polster Grund zum Rücktritt.

DDR-Zusatzrenten"Es geht um Gerechtigkeit nach 30 Jahren Deutsche Einheit."

Im Zuge des Corona-Konjunkturpakets haben sich Bund und Länder auf eine Neuverteilung der Kosten der Zusatzrenten aus DDR-Zeiten geeinigt. Es warten 17 Berufs- und Personengruppen seit 30 Jahren auf eine Auszahlung.

Monika Ehrhardt-Lakomy und Hadmut Fritsche im InterviewDDR-Zusatzrenten: "Wir haben uns durch alle Instanzen geklagt - ohne Erfolg"

Bis zu 400 DDR-Mark Rente bekamen die Balletttänzerinnen, die bis zu 15 Jahre durchgetanzt hatten. Doch diese Rente wurde 1992 gestrichen. Die Betroffenen fingen an zu klagen.

22. März 2001Todesschüsse an der Mauer: Egon Krenz klagt erfolglos gegen Verurteilung

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wies am 22. März 2001 die Klage des einstigen SED-Politbüromitglieds Egon Krenz gegen seine Verurteilung wegen der Todesschüsse an der Mauer zurück. Krenz blieb in Haft.

1950: Europäische Menschenrechtskonvention unterzeichnetDie DDR und die Menschenrechte

Am 4. November 1950 wurde die "Europäische Menschenrechtskonvention" unterzeichnet. Die DDR gehörte nicht zu den Unterzeichnerstaaten, doch das Thema Menschenrechte war auch im Osten stets auf der Tagesordnung.

Internationaler Tag der Menschenrechte: Opfer der SED-Diktatur im sozialen Abseits

Die Opfer der SED-Diktatur sind ins soziale Abseits geraten. Sie sind häufig ärmer, kränker und sozial isoliert. Zu diesem Ergebnis kommt die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Der Leipziger Umweltaktivist Ralf ElsässerDie "Fridays for Future"-Bewegung in der DDR

1979 entstanden in der DDR die ersten Umweltgruppen. In Leipzig gehörte Ralf Elsässer zu den Gründern der "Arbeitsgruppe Umwelt". Er war damals 17 Jahre alt und wollte sich nicht mit den Umweltproblemen abfinden.

Gründung der DDR

Am 7. Oktober 1949 ruft sich der 3. Deutsche Volksrat zur Provisorischen Volkskammer aus. Die Verfassung wird in Kraft gesetzt. Am 11. Oktober wird Wilhelm Pieck zum ersten Staatspräsidenten der DDR gewählt.

Die Nationalhymne der DDR"Auferstanden aus Ruinen"

Die neu gegründete DDR brauchte 1949 schnell eine Nationalhymne. In knapp vier Wochen schrieben Johannes R. Becher und Hanns Eisler "Auferstanden aus Ruinen". Am 5. November 1949 wurde das Lied zur Nationalhymne erklärt.

Geteiltes Deutschland13. August 1961: Der Bau der Berliner Mauer

Streitkräfte der DDR begannen in der Nacht des 13. August 1961 mit dem Bau der Berliner Mauer. Zwischen Ost- und Westberlin und West-Berlin und der DDR wurden Sperranlagen errichtet.

19. März 1970"Willy Brandt ans Fenster!"

Unbeschreibliche Szenen spielen sich am 19. März 1970 vor den laufenden Kameras ab. Die DDR-Führung sieht sich vor der Weltöffentlichkeit bloßgestellt. Und Walter Ulbricht gerät weiter ins politische Abseits.

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Schreckensort Hoheneck1953: Hungerstreik im Frauenzuchthaus

Im Oktober 1953 revoltieren die Frauen im DDR-Gefängnis Hoheneck. Drei Tage halten sie ihren Hungerstreik durch - unter ihnen Annemarie Krause. Sie sitzt wegen ihrer Beziehung zu einem sowjetischen Unteroffizier in Haft.

BND sammelt in einer Geheimoperation Witze aus der DDRDDR-Witze: Darüber lacht die DDR - und der BND macht Notizen

Im November 1977 ging die erste Akte der Geheimoperation "DDR-Witz" von Ost nach West über. Seitdem schickten die BND-Agenten die neusten Witze jährlich zum Karnevalsauftakt am 11.11. an die Bundesregierung.

1950-1970 Vertragsarbeiter aus VietnamVietnamesische "Vertragsarbeiter" in der DDR

Arbeiter aus Vietnam waren in der DDR-Textilindustrie gefragt. Tausende der Vertragsarbeiter kamen bis 1989 in die DDR. Sie galten als fleißig und zurückhaltend. Das Land und seine Menschen blieben ihnen jedoch fremd.

Das "rote Woodstock"Ein Hauch von Freiheit während der X. Weltfestspiele in der DDR

Im Sommer 1973 kamen acht Millionen Jugendliche aus aller Welt zum Feiern in Ost-Berlin zu den X. Weltfestspielen der Jugend & Studenten zusammen. Es wurde ein Sommer der Liebe, das "rote Woodstock".

Gorbatschows Ära: 1985-1989Die fünf wichtigsten Gorbatschow-Momente für die DDR

Friedliche Revolution und Deutsche Einheit sind eng mit ihm verbunden: Michail Gorbatschow. Der sowjetische Staatschef war Hoffnungsträger und Garant des friedlichen Wandels. Fünf wichtige "Gorbi"-Momente für die DDR.

Oppositionspartei in der DDR"Demokratischer Aufbruch": Merkels Kick-Start in die Politik

Die Deutsche Einheit katapultierte die junge Wissenschaftlerin Angela Merkel in das Machtzentrum der Bonner Republik. Ihre politische Karriere begann beim "Demokratischen Aufbruch" – einer Oppositionspartei in der DDR.

Pressefreiheit und ZeitungsgründungenWarum der "Pressefrühling" 1990 ein jähes Ende fand

Mehr als 100 Zeitungen wurden bis Mitte 1990 in der DDR gegründet. Die neue Pressefreiheit machte es möglich. Übrig geblieben sind genau zwei eigenständige Zeitungen. Diese Entwicklung begann bereits im März 1990.

Läden der SehnsuchtDie Intershop GmbH: Zahlen mit den Forumschecks

Angefangen hat es mit Kiosken für Transitreisende in Berlin-Friedrichstraße. Für Westbesucher werden die Intershops in der DDR zum Discounter. DDR-Bürger dürfen dort aber ab 16.04.1979 nur noch mit Forumschecks kaufen.

Biathlon-Weltcup 2021 in OberhofBiathlon, Walter Ulbricht und der Armeesportklub Oberhof

Der Thüringer Luftkurort Oberhof besitzt eine lange Wintersport-Tradition. Besonders erfolgreich waren die Biathleten vom Armeesportklub Oberhof. In diesen Tagen nun findet in Oberhof der Biathlon-Weltcup statt.

Tito auf StaatsbesuchJugoslawien: der "fremde Freund" der DDR

Jugoslawien, 1918 gegründet, galt als "fremder Freund" der DDR - sozialistisch zwar, aber blockfrei. Die Beziehungen waren kompliziert. Entspannung gab es zeitweise, u.a. als Tito 1965 die DDR besuchte.

Wer hat Angst vorm Streik nebenan?Vom Umgang mit der polnischen Solidarność-Bewegung in der DDR

Konterrevolution nennt die SED-Führung das, was im Sommer 1980 in Polen geschieht: die Kommunisten unterzeichnen ein gemeinsames Abkommen mit der Streikbewegung Solidarność. Die DDR antwortet mit radikaler Härte.

1960: Kollektivierung der DDR-Landwirtschaft abgeschlossen

Im April 1960 wurde die Kollektivierung der DDR-Landwirtschaft für erfolgreich abgeschlossen erklärt. Ein Blick auf die Geschichte der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG).

14. Dezember 1990: Letzte "Aktuelle Kamera" ausgestrahlt"Aktuelle Kamera" – Das Sprachrohr der SED

Am 21.12.1952 geht die "Aktuelle Kamera" als erste TV-Nachrichtensendung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg auf Sendung. Am 14. Dezember 1990 wird die letzte "Aktuelle Kamera" ausgestrahlt.

Eine Polit-Posse im Kalten KriegAuf dem Weg zum Mauerbau: Ulbrichts provokanter Brief an Adenauer

Anfang 1960 gibt es zwischen der Bundesrepublik und der DDR keine diplomatischen Beziehungen. Konrad Adenauer und Walter Ulbricht sprechen nicht miteinander. So schickt Ulbricht einen provokanten Brief an Adenauer.

Den ganzen "Salat" loswerdenWie die Treuhand den Osten verkaufte

Mit der "Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion" in der DDR am 1. Juli 1990 ist die Treuhand zur Eigentümerin von 8.000 Kombinaten und Betrieben geworden. Die Betriebe sollen so schnell wie möglich verkauft werden.

Hintergrund"Aktion Rose": Enteignungswelle an der Ostsee

Privatzimmer und -hotels an der Ostsee waren der DDR-Führung und dem FDGB-Feriendienst ein Dorn im Auge. Die Privatbesitzer wurden also enteignet. Ein entsprechendes Gesetz brachte die SED im Herbst 1952 auf den Weg.

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21. April bis 29. Juni 1950Die Waldheimer Prozesse: Gegen jede Rechtsstaatlichkeit

Im Zuchthaus Waldheim kam es im April 1950 zum ersten großen politischen Prozess der DDR. Vor Gericht standen 3.432 ehemalige Insassen sowjetischer Speziallager. Die Dauer jedes Verfahrens stand vor Prozessbeginn fest.

Erziehung à la DDRWie aus Chemnitz "Karl-Marx-Stadt" wurde

Am 10. Mai 1953 wurde die Stadt Chemnitz auf Beschluss der DDR-Regierung in "Karl-Marx-Stadt" umbenannt. Begründung: Karl Marx sei der größte Sohn des deutschen Volkes.

Stasi

Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis wird zur Gedenkstätte"Aber die Gedanken sind frei"

Das ehemalige Stasi-Gefängnis auf dem Chemnitzer Kaßberg wird Gedenkstätte. Viele der Häftlinge sind vom Westen freigekauft worden. Was aber ist aus denen geworden, die in der DDR blieben, wie der Künstler Jörg Beier?

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Liedermacher, Texter und BaggerfahrerGerhard Gundermann: Der singende Baggerfahrer aus Hoyerswerda

Er war einer der bekanntesten Liedermacher und Texter Ostdeutschlands: Gerhard Gundermann. Dass er so erfolgreich werden würde, war einige Jahre zuvor nicht abzusehen.

BundestagsdebatteKritik an "Abwicklung" der Stasi-Unterlagen-Behörde

Der Bundestag hat über die Zukunft der Stasi-Unterlagen-Behörde beraten. Die Akten sollen nur noch an sechs Standorten konzentriert werden. Für Unmut sorgt auch die schleppende Rekonstruktion zerrissener Akten.

Langfinger auf der Leipziger MesseStasi-Langfinger auf der Leipziger Messe

Die Frühjahrs- und Herbstmesse in Leipzig war zentraler Platz des Ost-West-Handels. Es gab Waren zu bestaunen, von denen man sonst nur träumen konnten. Das brachte manche auf dumme Gedanken. Auch in den Reihen der Stasi.

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Mielkes Imperium: Die unbekannte EinheitWie Stasi-Mitarbeiter Autoteile klauten

Mielkes Truppe galt als äußerst staatstreu, doch auch da gab es schwarze Schafe. Jahrelang klauten Stasi-Mitarbeiter der Rückwärtigen Dienste in Leipzig in großem Stil. Als es aufflog, wurde es unter den Teppich gekehrt.

Meister der AngstMielkes Karriere: Am Anfang stand Mord

Er ist der Inbegriff des Stasi-Terrors: Erich Mielke. Am 10. Februar 1992 begann der Prozess gegen ihn, verurteilt wurde er am 26. Oktober 1993 – jedoch nicht für die Stasi-Verbrechen, sondern wegen Mordes im Jahr 1931.

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8. Februar 1950: Gründung der StaatssicherheitÜberwachungsstaat DDR: Die Stasi war allgegenwärtig

Am 8. Februar 1950 wurde das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) gegründet. Der Stasi griff flächendeckend in alle Lebensbereiche der DDR-Bürger ein. Zur Geschichte und zum Wirken des Stasi-Überwachungsapparats.

Stasi-ÜberwachungWarum Ostdeutsche noch immer misstrauisch sind

30 Jahre lang überwachte die Stasi ihre Bürger, hörte Telefone ab, las die Post mit. Man sollte sich "beobachtet und kontrolliert fühlen", so die DDR-Oppositionelle Marianne Birthler. Ein Gespräch.

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Gründungsgeschichte der Stasi-Unterlagen-Behörde"Dann gibt es Mord und Totschlag"

Es war ein schwieriger Weg bis zur Gründung der "Gauck-Behörde". Denn was mit den Akten der Staatssicherheit geschehen sollte, darüber gab es 1990 große Diskussionen. 2021 wurde die Behörde aufgelöst.

1990Bürgerrechtler besetzen die Stasi-Zentrale

Die Stasi-Akten sollen vernichtet werden. So steht es im Einigungsvertrag, den Wolfgang Schäuble und Günter Krause unterschrieben haben.

DDR-StrafvollzugMythen rund um berüchtigtes Frauenzuchthaus Hoheneck

Hoheneck, die Mörderburg, das berüchtigte DDR-Frauengefängnis: Bis 1989 saßen dort über 23.000 Frauen ein - viele von ihnen aus politischen Gründen. Historiker Sebastian Lindner setzt sich für diesen Erinnerungsort ein.

Russlands PräsidentPutin und seine Rolle als KGB-Mann in Dresden

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte durch seine KGB-Tätigkeit eine enge Verbindung zur Dresden. Ein neues Buch enthüllt bisher unbekannte Zusammenhänge.

Staatlich verordneter KunstraubWie in der DDR private Kunstsammler enteignet wurden

Im Dezember 1962 lässt die Stasi in einer großangelegten Aktion mehr als 21.000 Bankschließfächer aufbrechen. Später werden Antiquitätensammler und -händler ins Visier genommen und müssen ihre Schätze abgeben.

Überwachung und SpitzeleiStasi-Spione in der Bundesrepublik

Bespitzelungen, Abhörungen und Datensammeln – das "täglich Brot" der Stasi. Aber auch in der Bundesrepublik waren emsige MfS-Mitarbeiter tätig. Sie spionierten für die Hauptverwaltung Aufklärung, kurz HVA.

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Ehemaliger Stasi-Häftling Frank Karbstein erzählt"Die Stasi hatte die Macht, Menschen verschwinden zu lassen"

Es war am Morgen des 5. April 1984. 6 Uhr klingelte es an einer Wohnung in Gera. Beamte der Staatssicherheit waren gekommen um den Puppenspieler Frank Karbstein zu verhaften. Der Tatbestand: Staatsfeindliche Hetze.

Ein Geheimdienst und seine HinterlassenschaftDie Stasiakten

Es war ein historisches Datum, als am 2. Januar 1992 die Stasi-Akten geöffnet wurden. Die DDR-Bürger hatten nun die Möglichkeit, die Akten einzusehen, die Mielkes geheimes Imperium über sie angelegt hatte.

Die Rote Armee Fraktion und die StasiRAF-Terroristen in der DDR: Unterstützt, versteckt und schließlich verhaftet

RAF-Terroristen versetzen seit Anfang der 70er-Jahre ein ganzes Land in Angst und Schrecken. Was lange keiner weiß: Zehn Mitglieder tauchen mit Hilfe der Stasi in der DDR unter. Erst 1990 werden sie verhaftet.

Vom Täter zum OpferWilhelm Zaisser - erster Minister für Staatssicherheit

Wilhelm Zaisser war als Minister für Staatssicherheit 1952 verantwortlich für die Zwangsumsiedlung von 10.000 Menschen. Doch 1953 fiel er in Ungnade.

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DDR-GeschichteAktion Ungeziefer: Zwangsaussiedlung aus dem Grenzgebiet

Aktion Ungeziefer – unter diesem Decknamen wurden in der DDR 12.000 Menschen aus dem Grenzgebiet zwangsausgesiedelt, weil sie als "politisch unzuverlässig" galten. Heute wird in Hötensleben daran erinnert.

24. April 1974Warum Günter Guillaume Bundeskanzler Willy Brandt zu Fall brachte

Günter Guillaume war persönlicher Referent von Bundeskanzler Willy Brandt, vor allem aber Agent der DDR-Staatssicherheit. Am 24. April 1974 wurde Guillaume festgenommen. Zwei Wochen später trat Willy Brandt zurück.

Alltag

Das Märchen von der sozialistischen GroßfamilieKinderarmut in der DDR

Armut durfte es im Sozialismus nicht geben. Doch gab sie es und traf vor allem Kinder mit vielen Geschwistern. Auch wenn es idyllische Familienreportagen gab, blieb das Image Kinderreicher: laut, verwahrlost, asozial.

LandwirtschaftBullensperma geschmuggelt: Die ersten Bio-Bauern der DDR

Riesige Felder und Unmengen Chemie sind typisch für die DDR-Landwirtschaft. Doch dann gründen ein paar Öko-Revolutionäre tatsächlich erste Bio-Bauernhöfe! Und: Sie schmuggeln Bullensperma über die innerdeutsche Grenze.

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Die vereiste RepublikWar der Winterdienst in der DDR besser als heute?

Der Winter stellte sowohl die Volkswirtschaft als auch die Räumdienste regelmäßig vor große Probleme. Doch Zeitzeugen erinnern sich auch an vorbildlich und schnell geräumte Straßen - und einen Rechtsanspruch darauf.

Kochen im OstenDie Ostdeutschen und ihr Senf

Anderthalb Kilogramm Senf aß jeder DDR-Bürger durchschnittlich im Jahr. Senf wurde zum Würzen von vielen Speisen verwendet. Am beliebtesten war der "Bautz'ner Senf". Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Die Wiederkehr des Konsums nach dem Zweiten Weltkrieg

Das "K"-Logo stand in der DDR an vielen Läden und Gaststätten. Vor allem auf dem Lande gehörte der Dorfkonsum zum Alltag. Der Boom ist einer Entscheidung der sowjetischen Besatzungsmacht vom 18.12.1945 zu verdanken.

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Vor 30 Jahren privatisiertDie Centrum-Warenhäuser: sozialistische Shopping-Tempel

Der Einzelhandel ist in der DDR das ewige Sorgenkind. Die Centrum-Warenhäuser aber sollen mit internationalen Standards mithalten. Der Handel soll so besser koordiniert werden. Anfangs gelingt das recht gut.

Das bisschen Haushalt...Der Haushaltstag: Einer für alle?

Im Dezember 1991 konnte er zum letzten Mal von den Frauen in den neuen Bundesländern in Anspruch genommen werden: der Haushaltstag. Im Amtsdeutsch hieß er "Hausarbeitstag", im Volksmund wurde er nur "Waschtag" genannt.

Der 1. Mai in der DDR: Zwischen Politparade und Volksfest

Mit einer Mischung aus Druck und Verlockungen versuchte der Staat zum Maifeiertag, Massen zu mobilisieren. In erster Linie wollte die Partei- und Staatsführung an diesem Tag ihren Führungsanspruch bestätigen.

Braunkohle in der DDRAbgebaggerte Dörfer: Die Folgen der Braunkohleförderung in der DDR

Seit 1924 mussten 136 Dörfer der Lausitz dem Braunkohleabbau weichen. Tausende Menschen waren deshalb dazu gezwungen ihre Dörfer zu verlassen. Am Ende der DDR gab es Widerstand gegen die Folgen dieser Energiepolitik.

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Der Braunkohleabbau im Mitteldeutschen und Lausitzer Revier

Seit mehr als 150 Jahren wird im Mitteldeutschen und Lausitzer Revier Braunkohle im großen Stil abgebaut. Spätestens mit dem Kohleausstieg 2038 soll es damit vorbei sein. Der erste große Einschnitt geschah schon 1990.

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Märchenhaftes, Ernstes und Heiteres aus dem Hause DEFA

Seit Generationen verzaubern DEFA-Märchenfilme Jung und Alt. Aus dem Haus des volkseigenen Filmstudios der DDR stammen 700 Spielfilme, 750 Animationsfilme sowie 2.250 Dokumentar- und Kurzfilme.

Trabi-Dieb bleibt acht Jahre unentdecktSo klaute ein VEB-Mitarbeiter 24 nagelneue Trabis

Mehrere Millionen Vorbestellungen kamen in der DDR auf gerade einmal drei Millionen produzierte Trabis. Ein VEB-Mitarbeiter findet eine eigene Lösung, um die Wartezeit auf einen der begehrten Trabis zu verkürzen.

Produktionsende vor 30 JahrenDie Geschichte des Kultautos Trabant

30. April 1991: In Zwickau läuft nach 34 Jahren der letzte Trabant vom Band. Insgesamt wurden zirka 3,6 Millionen Exemplare (mit Vorläufermodellen) produziert. Eine Ära geht zu Ende - ein Kult beginnt.

Quiz: Hören und rätseln!Wie gut kennen Sie sich mit Trabi, Wartburg & Co aus?

Wissen Sie noch, wieviel Liter Benzin ein Trabi-Tank fasste? Erkennen Sie einen Wartburg am Knattern oder einen Barkas am Klang der Hupe?

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VerkehrAutos in der DDR

In der Familie herrschte große Freude, wenn der nagelneue Trabi vom IFA-Vertrieb abgeholt werden konnte. 13 Jahre Wartezeit oder mehr waren endlich vorbei!

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Autos aus Eisenach und ZwickauDer Aufbruch in den 1950er-Jahren

Die DDR litt stärker als die Bundesrepublik unter der Demontage von Industrieanlagen. Erschwerend galt seit Anfang der 1950er-Jahre ein Embargo wichtiger Rohstoffe und Industriegüter durch den Westen. Das hatte Folgen.

DDR-Automarkt in den 1970er-JahrenDer Mangel wird verwaltet

Seit Ende der 1960er-Jahre war klar, dass die Autoversorgung der Bevölkerung keine Priorität für die SED und die Regierung hatte. Dafür blühte der private Gebrauchtwagenverkauf.

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Wie die Zwickauer Ingenieure vom Politbüro gestoppt wurdenAusgebremst: Der Traum von einem schnittigen Trabi

Am 30. April 1991 lief der letzte Trabi vom Band. Dass Trabant und Wartburg nach dem Mauerfall für viele als Sinnbild der DDR-Rückständigkeit galten, ist den Autokonstrukteuren aus Zwickau und Eisenach nicht anzulasten.

DDR-PrestigeobjektStädte-Express war der schnellste Zug der DDR

Das hatten DDR-Reisende noch nie gesehen: einen auffälligen Bahn-Flitzer in elfenbein-orange. Der nagelneue "Städte-Express" hatte immer Vorfahrt und war der schnellste Zug in die Hauptstadt - eine Art ICE-Sprinter.

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Premiere am 22. November 1959Sandmann, lieber Sandmann

Am 22. November 1959 hatte "Unser Sandmann" TV-Premiere. Er war der Kinderliebling im DDR-Fernsehen. Ohne den Abendgruß wollte kaum ein Kind ins Bett. Ein Proteststurm verhinderte 1991 die Abwicklung des Sandmanns.

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Kindersendung des Fernsehen der DDR: Meister Nadelöhr und seine Freunde

"Meister Nadelöhr" erzählte Märchen und sang Lieder. Doch die eigentlichen Stars der Kindersendung waren die Puppen, vor allem der kleine freche Kobold "Pittiplatsch" und "Schnatterinchen".

Deutsche Einheit und die MedienDie Sternstunde des DDR-Fernsehens kam nach der Wende

Das Fernsehen der DDR unterlag strengen Vorgaben der SED. Im Herbst 1989 bröckelte deren Meinungsmonopol und das Fernsehen entwickelte sich zu einem demokratischen Medium. Am 31. Dezember 1991 wurde der DFF abgeschaltet.

Digitale Revolution im OstenRobotron: IT - Made in GDR

Im Arbeiter- und Bauernstaat galt die Informatik lange als "ideologische Waffe des Imperialismus". Damit wollte man nichts zu tun haben. 1964 machte Walter Ulbricht Nägel mit Köpfen und befahl, den Rückstand aufzuholen.

20.01.1977 - 1. Spatenstich Gewandhaus LeipzigDas Leipziger Gewandhaus

Im Januar 1977 wird in Leipzig der erste Spatenstich für ein neues Gewandhaus gesetzt. Wie kommt es zu dem Neubau in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit und wer steckt als treibende Kraft dahinter?

Religion und StaatDDR - Kampf gegen die Kirche

Pfingsten gilt als "Geburtstag der Kirche". Doch wie war es eigentlich um die christliche Gemeinde in der DDR bestellt? Und wie positionierten sich die Kirchen zur Politik der DDR-Machthaber?

Die Geschichte einer Langzeit-DokuDie Kinder von Golzow

Wer in den 1960er-Jahren eingeschult wurde, hat vermutlich keine Filmaufnahmen von seinem ersten Schultag. Es sei denn, er oder sie stammt aus Golzow, einem Dorf im Oderbruch.

1949 Erstes Spiel um den FDGB-PokalDer FDGB-Pokal: Wer ihn gewann, hatte ihn verdient!

Er ist einen Meter groß und fast 40 Kilo schwer: der FDGB-Pokal. Entworfen hat ihn der Ostberliner Bildhauer Hans Hechel. Er ahnt nicht, welche Geschichte er mit dieser Trophäe in Gang setzt.

Start ins ErwachsenenlebenDie Geschichte der Jugendweihe: "Ja, das geloben wir!"

Wegen der Corona-Pandemie werden die Jugendweihen verschoben - und wohl erst im Sommer oder Herbst stattfinden. Obwohl es die Jugendweihe schon mehr als 150 Jahre gibt, hatte sie ihre Blütezeit in der DDR.

"Placebomedizin" und die DDRKügelchen trotz Sozialismus: Homöopathie und die Staatsmedizin

Vor über 200 Jahren wurde die Homöopathie vom Köthener Arzt Samuel Hahnemann in Mitteldeutschland erfunden. Ähnliches mit Ähnlichem heilen - das Prinzip gilt bis heute. In der DDR wurde die Homöopathie verbannt.

Unterhaltung auf Weltniveau: "Mit dem Herzen dabei"

Der gemeine Arbeiter oder Bauer wurde in der DDR meist mit Urkunden und Medaillen abgefunden. Doch es gab eine Zeit, da wurden verdiente Werktätige mit einem Auftritt im DDR-Fernsehen "belohnt".

Vor 50 JahrenSeit 1970 ein Dauerbrenner: Die Olsenbande und ihre Coups

Die Olsenbande brachte in den 1970ern internationales Kino in die DDR: Aufwendig synchronisiert, wurden sie zum Kassenschlager und erreichten Kultstatus. Der erste Film flimmerte am 26. Juni 1970 über die Leinwand.

Märchenfilme mit sozialistischem Alltag: "Spuk unterm Riesenrad"

Mit "Spuk unterm Riesenrad" kam 1979 wieder Leben in den DEFA-Märchenfilm: Klassische Figuren trafen auf real existierenden Sozialismus. - Ein Beitrag aus Anlass des internationalen "Erzähle-ein-Märchen-Tags".

Die Geschichte der "Ostberliner Treppengespräche"Das letzte Buch der DDR: Eine Minute vor der Deutschen Einheit publiziert

Am Vorabend der Deutschen Einheit erschien genau eine Minute vor Mitternacht das letzte Buch der DDR. Die Geschichte der "Ostberliner Treppengespräche" ist genauso kurios wie die seines Verlegers Christian Ewald.

DDR-KleintransporterDie Erfolgsgeschichte des Barkas

Der Barkas B 1000: Heute ist er nur noch ein Fall fürs Museum. Aber im sozialistischen Alltag war der wendige Kleintransporter hoch geschätzt. Heinz Schmieder hat bis 1991 in den Frankenberger Barkas-Werken gearbeitet.

Wohnkultur vor und nach 1989Wie wohnte man in der DDR?

Eine verlassene Wohnung, die 20 Jahre keiner betreten hatte, verblüfft Anfang 2009 mit unveränderter DDR-Ausstattung. Wie sah eine DDR-Wohnung aus, was durfte nicht fehlen und was sorgt noch heute für "Heimatgefühle"?

Der Traum vom EigenheimStaatliche Kredite für Häuslebauer in der DDR

Privates Wohneigentum wurde auch in der DDR gefördert. Freilich in Maßen. Häuslebauer erhielten zum Beispiel zinsgünstige Kredite, mussten sich aber verpflichten, mindestens 25 Prozent der Arbeiten selbst zu übernehmen.

Wohnungen für MillionenWBS 70 - die wandelbare Einheitsplatte der DDR

Bevor die Partei- und Staatsführung der DDR ihr Wohnungsbauprogramm 1972 starten konnte, musste der Plattenbau preiswerter werden. Es entstand die enorm standardisierte Wohnbauserie WBS 70. Ihr Siegeszug begann 1973.

1964: Reisefreiheit für DDR-RentnerReisefreiheit für Rentner in der DDR: Als die Mauer Löcher bekam

1964 öffnete sich erstmals die Mauer für DDR-Rentner. Sie durften nun einmal im Jahr ihre West-Verwandschaft besuchen. Doch war das Zugeständnis der DDR-Führung bloß ein Kalkül, um ihre Rentner loszuwerden?

Von damals lernenTimurhelfer - ein Vorbild für heute?

Einsamkeit im Alter gab es auch in der DDR. Für viele Rentner war es daher ein großes Ereignis, wenn die Timurhelfer kamen. Das waren Jung- oder Thälmannpioniere, die in ihrer Freizeit alte Leute unterstützten.

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Rente - damals und heuteWas am Lebensabend blieb: 12-Bett-Zimmer und 520,13 Mark Rente

Das Leben für Senioren hat sich seit DDR-Zeiten verändert. Vieles ist besser geworden. Doch nicht alles. Über die Lebensbedingungen in Ost und West.

DDR-Berufsausbildung: Was übrig ist?

1990 hatte das DDR-Bildungssystem ausgedient. Selbst die Berufsausbildung in den Betrieben erlebte einen Umbruch. Obwohl sich die Berufe in Ost und West auch nach 40 Jahren Teilung kaum unterschieden.

Wie viel DDR steckt in Kinderzeichnungen?

Was erzählen die Zeichnungen und Bilder von Kindergartenkindern und Schülern über die DDR? Wir werfen einen Blick in die Mappen und haben mit Pädagogen von damals gesprochen.

Die Kontrolle der Kindheit durch den StaatWenn Mutti früh zur Arbeit geht...

Das Kollektiv steht im Mittelpunkt. Solidarität statt Individualität. Das war das Leitbild des Sozialismus und das machte sich auch schon in der Kindheit bemerkbar. Was es hieß, in der DDR aufzuwachsen...

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Bildung in der DDR: Lernen an der Polytechnischen Oberschule

Das Kernstück des Bildungswesens der DDR war die so genannte Polytechnische Oberschule (POS), die der kommunistischen Erziehung dienen sollte. Vor 60 Jahren wurde sie in der DDR eingeführt.

12. Juni: Tag des Lehrers - in der DDR

Zu DDR-Zeiten wurde jedes Jahr am 12. Juni der "Tag des Lehrers" groß gefeiert. Das hieß auch: ein verkürzter Unterrichtstag sowie Geschenke und Auszeichnungen für die Lehrerinnen und Lehrer.

Kinderparadies und KaderschmiedeDie Pionierrepublik "Wilhelm Pieck"

In der Schorfheide entstand Anfang der 1950er-Jahre die Pionierrepublik "Wilhelm Pieck". Das Kinderparadies und die sozialistische Kaderschmiede für die Kleinsten lag am idyllischen Werbellinsee.

13. Dezember 1948: Pionierorganisation Ernst Thälmann gegründet"Seid bereit!": Pioniere und das blaue Halstuch

Fast jedes Kind der DDR war Pionier, das gehörte zum Schulalltag dazu. Die Absicht dahinter: die Kinder im Sinne des sozialistischen Staates zu erziehen. Am 13. Dezember 1948 wurde die Pionierorganisation gegründet.

Das blaue Hemd der FDJ

Das blaue FDJ-Hemd war Symbol der DDR-Staatsjugend. Für die Einen war es eine Ehre, dieses Hemd zu tragen, für die Anderen eher lästige Pflicht. Heute ist das Hemd ein echtes Kultobjekt.

Zum aktuellen Thema "Spargelernte"Ernteeinsatz: Von der Uni aufs Land

In Thüringen starten die ersten rumänischen Helfer mit dem Spargelstechen. Schon in der DDR wurden händeringend Ernthelfer gesucht. Jahr um Jahr wurde die Jugend zur Arbeit auf Äckern der Republik verpflichtet.

Vorturteile und Klischees gegen DDR-VornamenVornamen aus der DDR: "Oh Mandy!"

Mandy, Kevin, Peggy oder Maik - diese Vornamen waren in der DDR sehr beliebt. Bis heute sind mit ihnen jede Menge Vorurteile verbunden - aber gibt es wirklich DDR-typische Vornamen und wenn ja, warum?

LexikonMusik in der DDR

Was in den 50ern und 60ern als westliche Unkultur galt, feierte in den 70ern und 80ern Triumphe: die Rockmusik. Nichts Nachgespieltes aus London oder Übersee, sondern etwas ganz Eigenes.

"Was ist das für ein schönes Lied!" oder wie Peter Maffay "Über sieben Brücken" entdeckte

"Über sieben Brücken" ist längst eine Art Volkslied. 1978 wurde es erstmals von der Ost-Berliner Rockband Karat intoniert. Aber wirklich berühmt wurde der Song in der Interpretation des Sängers Peter Maffay.

Glücksspiel in der DDRPolyplay - Spielautomaten aus der DDR

Wer im Osten hat nicht mal an einer Warteschlange gestanden für ein Spiel am Polyplay? Die Spielautomaten, die ab 1985 gebaut wurden, standen in Ferienheimen und Jugendklubs und bis heute haben die Spiele Fans.

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Berühmte ReklameanzeigenWerbung in der DDR

Die berühmteste Werbeanzeige in den Zeitungen und Zeitschriften kam aus Dresden und bot zu günstigen Konditionen den "diskreten Versand" von "Gummischutz" an. Die beliebteste Werbefigur war der "Minol-Pirol".

Mode in der DDR: Schönheit im Einheitsgrau

In der Mode orientierte sich die DDR an westlichen Vorbildern. Aber es fehlte an hochwertigen Stoffen. Eine Alternative hieß Chemiefaser.

Friseure in der KriseDDR-Friseure konnten improvisieren

Das Friseurhandwerk befindet sich durch den Corona-Lockdown in einer Krise ungekannten Ausmaßes. Aber auch in der DDR hatten es die Haarkünstler nicht leicht. Mal fehlte es an Haarfarbe, mal an Haarspray.

Fasching in der DDR: Kontrollierter FrohsinnFasching: Heute online, zu DDR-Zeiten unter Stasiaufsicht

Keine Faschingsumzüge 2021 - Nicht nur die Kölner Jecken sind darüber traurig, auch hierzulande hat der Fasching eine lange Tradition. Schon zu DDR-Zeiten feierten die Karnevalisten die fünfte Jahreszeit laut und bunt.

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Eine Liebesgeschichte zum ValentinstagLiebe kennt keine Grenzen

Eine Liebe über Ländergrenzen hinweg – heute kein Problem. Doch 1968: Sie Polin, er DDR-Bürger, die Grenze zu Polen war dicht. Trotzdem haben sich Wanda und Detlef gefunden: das erste deutsch-polnische Ehepaar.

Partnervermittlung in staatlicher RegieDating in der DDR: Wie wurde es ohne Tinder & Co gemacht?

Dating-Plattformen wie Tinder, Parship und Co haben heute Hochkonjunktur. Ende der 60er Jahre zeigte sich in der DDR ein ähnlichen Phänomen: Zeitungsannoncen oder Partnervermittlungsinstitute sind im Staat gerne gesehen.

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Liebe in der DDRFlirten unter den Augen der Partei

Liebe ist eigentlich Privatsache und sehr intim. Doch in der DDR wollte die Partei beim Flirten immer mitreden. Die Partnerwahl wurde zu einer Staatsangelegenheit.

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Anja Kossak: Das einzige Playmate der DDR

1989 wollten alle ihr DDR-Thema haben, auch das bildgewaltige Magazin "Playboy". Unbedarft und nicht zu sexy, blanke Natur - so sollte das erste Playmate des Ostens aussehen. Die Wahl fiel auf Anja Kossak aus Magdeburg.

Sexwelle in der NachwendezeitDolly Buster erobert den Osten

Mit der Mauer fallen im Osten auch die Hüllen. Die DDR-Bürger strömen in die neu entstehenden Sexshops und Pornokinos. Und geben sich dabei viel freizügiger als die Westdeutschen, erinnert sich Pornostar Dolly Buster.

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Mangelwirtschaft in der MedizinWarum kehrten so viele Ärzte der DDR den Rücken?

Michael Burgkhardt ist ab 1986 Chef einer Leipziger Poliklinik. Er erlebt, wie sich die Situation im Gesundheitswesen durch die Mangelwirtschaft immer mehr zuspitzt und Ärzte im Herbst 89 scharenweise die DDR verlassen.

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Die "Schnelle Medizinische Hilfe" in der DDRDie 112 der DDR: So kam der Rettungsdienst per Anruf

Am 11. Februar ist Europäischer Tag des Notrufs. Der Tag wurde bewusst wegen der Notrufnummer 112 ausgesucht, die es seit 1991 gibt. In der DDR gab es seit Mitte der 1970er-Jahre einen zentralen Rettungsdienst.

Impfstoffe sind knappWenn der Impfstoff aus dem Osten kommt

Russland hat einen eigenen Impfstoff gegen Covid 19 entwickelt. "Sputnik V" könnte auch bei uns verimpft werden - Zulassung und politischer Wille vorausgesetzt. Dass mit dem Impfen Politik gemacht wurde ist nicht neu.

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Gesundheitswesen der DDR: Vom Elend der Krankenhäuser

Abgesehen von einigen Vorzeigekliniken waren die Kreis- und Bezirkskrankenhäuser der DDR in einem erbärmlichen Zustand, denn Investitionen waren weitgehend ausgeblieben.

HO: Der staatliche Einzelhandel der DDR

Butter und Fleisch ohne Lebensmittelmarken einkaufen - das war der große Unterschied der 1948 gegründeten HO im Vergleich zum Konsum oder dem privaten Einzelhandel. Der staatliche Einzelhandel entwickelte sich rasant.

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Grüne Woche BerlinSo schmeckt die DDR

In der DDR entwickelte sich eine ganz eigene kulinarische Kultur. Verbunden mit der üblichen Portion Ideenreichtum entstanden Rezepte, die bis heute ihre Liebhaber haben.

"Der Fernsehkoch empfiehlt"Kurt Drummer: Die Fernsehkoch-Legende der DDR

Nicht erst heute wird im deutschen Fernsehen gekocht: Kurt Drummer war einer der bekanntesten Fernsehköche der DDR. Was er in "Der Fernsehkoch empfiehlt" auf den Bildschirm brachte, kam in den Familien auf den Tisch.

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Ernährung in der DDR"Keine leichte Kost!"

Der Welternährungstag macht auf die unterschiedlichen Ausprägungen von Mangel-, Fehl- und Überernährung aufmerksam. Ein Grund für uns zu fragen: Ernährten sie die DDR-Bürger eigentlich eher bewusst oder ungesund?

Ost-ImbissKrusta – die DDR-Variante der Pizza

In Amerika wird heute der nationale Pizza-Tag gefeiert. Beim Pizza-Konsum liegen die USA auf Platz 1, noch vor Italien. Doch das italienische Vorzeigegericht gab es auch diesseits des Eisernen Vorhangs, in der DDR!

Diätgeschichte & EssgewohnheitenWar die Ostfrau wirklich natürlicher? – Diät(en) in Ost und West

Der Wunsch nach dem perfekten Äußeren ist keine Erfindung von heute. Wie viel oder wenig Speck auf den Rippen als optimal gilt, bestimmt der Zeitgeist. Einzig die Diäten variieren, mit denen dem Ideal nachgeeifert wird.

Von Abendgruß bis ZweiradMarkenzeichen Ost: Sandmann, Ampelmännchen und Wikana

Sandmann, Rotkäppchen-Sekt oder Karat: Ost-Erfindungen haben nicht nur den Mauerfall überstanden. Einige von ihnen sind inzwischen sogar bundesweite Marktführer. So auch der Bautzner Senf.

Vom langen Weg in die MarktwirtschaftOstprodukte: Kult-Geschmack durch Rondo, Wikana und Bambina

1990 beginnt für Ostprodukte das Jahrzehnt mit den größten Herausforderungen: Jetzt entscheidet sich, wer überlebt und wer untergeht. Die Kunden aus den neuen Bundesländern bevorzugen bunte, attraktive Westangebot.

Rondo, Zetti, Club ColaWerbung für Ostmarken: "Wir sind wieder da, uns gibt es wieder."

Nach der Währungsunion 1990 füllen bunte Westprodukte die Regale in den Kaufhallen. Doch nicht alle Angebote halten den hohen Erwartungen stand. Ostprodukthersteller profitieren davon und platzieren geschickt Werbung.

Weißkohl wiederentdecktWeißkraut: Die Rückkehr eines Alleskönners

Kohl gilt als eines der gesündesten Lebensmittel der Welt: reichlich mit Vitamin C ausgestattet, mit Vitamin K, Magnesium, Selen und Kalium. Doch sein Ruf ist nicht der beste – und in der DDR war man seiner überdrüssig.

Fettarm made in GDRDie kalorienarme Torte

Es war eine Zufallsentdeckung in Potsdam - der Fettersatz. Heute heißt er modifizierte Stärke und ist Bestandteil nahezu aller industriell hergestellten Lebensmittel. 1974 gab es in der DDR die erste fettarme Torte.

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InterviewDarum hat die DDR dicke Menschen stigmatisiert

Beim Mauerfall war jeder dritte DDR-Bürger zu dick. Staatliche Versuche, das "Übergewicht" zu reduzieren, waren erfolglos geblieben. Die Ächtung setzte sich hingegen durch, sagt Kulturwissenschaftler Stefan Offermann.

Weltdiabetestag am 14. NovemberWie die DDR ihre Diabetiker versorgte

Aktuell leben in Deutschland mehr als sieben Millionen Menschen mit Diabetes. Dank Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung war die chronische Stoffwechselkrankheit schon in der DDR weitverbreitet. Wir blicken zurück.

Wirtschaft der DDR

Nach dem Zweiten Weltkrieg und bis weit in die 50er Jahre hinein blieb es in der Wirtschaftspolitik der DDR das Hauptziel, den Vorkriegsstand in der Versorgung mit Lebensmitteln und Konsumgütern zu erreichen.

Nische im SystemPrivate Landwirtschaft in der DDR

Private Landwirtschaft war in der DDR eigentlich unerwünscht - die Bauern sollten "sozialistisch" in den LPGs wirtschaften. Doch in einer Nische wurden Privaterzeuger geduldet - und vollbrachten wahre Versorgungswunder!

Langlebigkeit garantiertDDR-Haushaltsgeräte: Per Gesetz unkaputtbar

Kennen Sie das? Kurz nach Ablauf der Garantie ist das Elektrogerät plötzlich kaputt. Das war doch früher nicht so! DDR-Kühlschränke oder Waschmaschinen funktionieren zum Teil noch bis heute. Warum eigentlich?

Kunststoff-Boom in der DDRSiegeszug der Plaste

In der DDR setzte der Kunststoff-Boom in den 1960er-Jahren ein. Man war überzeugt von dem stabilen, flexiblen und geruchlosen Material. Die Begeisterung wurde allerdings ganz schnell getrübt.

WeltrecyclingtagSERO: Mülltrennung in der DDR

Altstoffe sammeln gehört in der DDR vor allem für Kinder zum Alltag. Für sie bringt es zusätzliches Taschengeld, der Staat spart Devisen für Rohstoffe. Ein Geschäft auf Gegenseitigkeit.

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BoltenhagenDer westlichste Strand der DDR

Boltenhagen war der westlichste Strand der DDR und deshalb von abends 20 Uhr bis morgens 6 Uhr für Besucher gesperrt und streng bewacht.

Amtsübernahme vor 50 JahrenAuch in der DDR ein Idol: Chiles sozialistischer Präsident Salvador Allende

Am 3. November 1970 wurde Salvador Allende Chiles Präsident und zu einem Symbol der Hoffnung nicht nur in Lateinamerika. Auch in der DDR war sein Name fest verankert im öffentlichen Bewusstsein.

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Zeitumstellung in Ost und WestAls die DDR eine eigene Zeit plante

1980 stellte die DDR erstmals die Uhr um. Doch kaum einer ahnte, dass der Wechsel aus Sommer- und Winterzeit eine Eiszeit zwischen den beiden deutschen Staaten auslösen und bis heute für Irritationen sorgen sollte.

27. Februar 2020: Kinderspiel-TagPuppen und Teddys aus Sonneberg

Fest gestopft, beweglich gemacht mit Hartgelenken, so fühlte sich der beliebte Teddy aus Sonneberg an. In der Spielzeugfabrik "Sonni" liefen täglich bis zu 16.000 Plüschtiere und Puppen vom Band.

"Zeit, die nie vergeht": Ex-Perl-Sänger Barakowski ist tot

Er sang 1985 den Song, der die Band "Perl" und ihn zu Stars machte: "Zeit, die nie vergeht" traf den Nerv vieler DDR-Jugendlicher. Vor allem den der NVA-Soldaten. Am Freitag starb Michael Barakowski.

Literatur der DDR I

Literatur der DDR | Ankunftsliteratur | Aufbauliteratur | Bitterfelder Konferenzen | Literaturgeschichte | Schulliteratur | Schriftsteller

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Marionettentheater im OstenVolkstheater an Fäden: Als die Genossen den Kasper verbieten wollten

Von einst 200 privaten Puppentheatern aus der DDR haben zwei in Sachsen und Thüringen bis heute überlebt. Die Bühnen passten nicht zur Kulturdoktrin der Anfangsjahre der DDR, der Kasper war politisch suspekt.

Interview: Wird die DDR eigentlich schlechtgeredet?Glückliche Kindheit oder Diktatur? Streit um die "richtige" DDR-Erinnerung

Ostdeutsche streiten noch heute um die "richtige" DDR-Erinnerung: Die einen schwärmen vom sozialistischen Alltag. Andere verweisen auf Mangelwirtschaft und politische Verfolgung. Wie geht man mit den Widersprüchen um?

Persönlichkeiten

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Gescheiterter HoffnungsträgerDDR-Wirtschaft unter Erich Honecker: Wohlstand auf Pump

Anfang der 1970er-Jahre haben die Menschen in der DDR das Gefühl, dass es wieder vorwärts geht. Erich Honecker ist an der Macht und das Leben im Sozialismus wird zunächst bunter.

Wahl zum ParteichefErich Honecker – Sein Aufstieg

Am 3. Mai 1971 wird Honecker zum SED-Chef gewählt. Legendenumwoben ist sein Machtantritt, hoffnungsvoll sind die ersten Jahre – doch am Ende personalisiert er ein verkrustetes System. Und stirbt am 29. Mai 1994 im Exil.

Politik und LiebeErich Honecker und die Frauen

Der ehrgeizige Erich Honecker gilt als große Nachwuchshoffnung der SED-Partei. Doch der linientreue Funktionär liebt gefährlich und setzt damit seine politische Karriere aufs Spiel.

Erich Honecker und sein langes Ende

Erich Honecker wurden im Oktober 1989 entmachtet. Es folgt eine mehr als dreijährige Odyssee. Im Januar 1993 wurde Honecker aus der Untersuchungshaft in der JVA Berlin-Rummelsburg entlassen.

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Jagdzeit in der DDRErich Honecker: Der Jäger

Die größte Leidenschaft Erich Honeckers war die Jagd. Hunderte Tiere erlegte er jedes Jahr im "Staatsjagdgebiet" in der Schorfheide. Und selbst als es mit der DDR zu Ende ging, zog er sich auf seinen Hochstand zurück.

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Leben und Wirken des KoKo-ChefsWer war Alexander Schalck-Golodkowski?

Bis heute scheiden sich an Alexander Schalck-Golodkowski die Geister: Für die einen ist er der Mann, der die DDR retten wollte. Für die andern bleibt er Honeckers "Devisenbeschaffer". Leben und Wirken des KoKo-Chefs.

6. Dezember 1991 - Beate Matteoli gestorbenUlbrichts Adoptivtochter: Die Tragik der Beate Matteoli

Am 6. Dezember 1991 wird im Berliner Bezirk Lichtenberg eine 47-jährige Frau erschlagen aufgefunden: Beate Matteoli, die Adoptivtochter von Lotte und Walter Ulbricht.

Walter Ulbricht: Der Naturbursche

In den Bergen soll Walter Ulbricht "ein anderer Mensch gewesen" sein. In einem Buch hat sein Ur-Enkel den Politiker außen vor gelassen und persönliche Seiten des späteren SED-Chefs gesucht.

EiskunstläuferinKatarina Witt, der Weltstar aus der DDR

Die ehemalige Eiskunstläuferin Katarina Witt ist ein Weltstar, der seine Herkunft in einem Land hat, das es nicht mehr gibt. Neben all der Bewunderung gibt es auch einige kritische Stimmen zu ihrer Karriere in der DDR.

Mit 66 Jahren... Fängt Nina Hagens Leben jetzt erst richtig an?

Deutschlands bekannteste Rock-Ikone feiert ihren 66 Geburtstag. Am 11. März 1955 hat die Punkdiva mit Weltruhm das Licht der Welt entdeckt. Bereits in jungen Jahren ist sie auf die Bühne gestürmt. Ein Blick zurück.

Sigmund JähnMit Fahnen, Wappen und Medaillen ins All

Am 26. August 1978 startete im Weltraumbahnhof Baikonur die Rakete Sojus 31. Mit an Bord der "Interkosmos"-Mission war Sigmund Jähn, der erste und einzige Fliegerkosmonaut der DDR. Vor einem Jahr starb Sigmund Jähn.

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DDR-KosmonautSigmund Jähn: Der erste Deutsche im All

1978 flog Kosmonaut und DDR-Bürger Sigmund Jähn als erster Deutscher ins Weltall. Zeitlebens begleitete den Vogtländer aus Morgenröthe-Rautenkranz eine Welle der Sympathie. Ein Blick auf sein bewegtes Leben.

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Schwerter zu PflugscharenDer Schmied von Wittenberg

Als Stefan Nau 1983 in Wittenberg ein Schwert zu einer Pflugschar umschmiedet, geht das Bild um die Welt. Es wird später zum Symbol der Friedensbewegung in Ost und West.

Prominente über 30 Jahre MauerfallFriedrich Schorlemmer und sein Familientreffen

Der evangelische Theologe Friedrich Schorlemmer war einer der bedeutendsten Bürgerrechtler der DDR. Auch heute mischt er sich noch unmissverständlich in das politische Geschehen ein.

Andreas Schmidt-Schaller: Star aus "Soko" und "Polizeiruf"Schauspieler Andreas Schmidt-Schaller: Der "Schimanski des Ostens"

Was Götz George für den Tatort war Schauspieler Andreas Schmidt-Schaller für den Polizeiruf 110: der verwegene Ermittler. Ein Porträt über einen Star aus Thüringen, der jahrelang bei "Soko" und "Polizeiruf" mitmischte.

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Die letzte DDR-RegierungGünther Krause: Parlamentarischer Staatssekretär des Ministerpräsidenten

Einst galt er als politischer Shooting-Star der DDR. Er war Unterhändler bei der Ausarbeitung des Einigungsvertrages, dann Bundesverkehrsminister. Doch schon 1993 fand die Karriere von Günther Krause ein jähes Ende.

Spitzel und Bürgerrechtler Ibrahim Böhme

Manfred Otto "Ibrahim" Böhme war zur Wende der sozialdemokratische Hoffnungsträger - und IM der Stasi. Wir sprachen mit der Publizistin Christiane Baumann, die in ihrem Buch dem "System Böhme" auf der Spur war.

Das RennsteigliedHerbert Roth: Thüringer Volksmusikkönig

Er war der bekannteste und populärste Volksmusiker der DDR: Herbert Roth aus Suhl. Sein Rennsteiglied gilt als heimliche Hymne Thüringens. Doch sie begeisterte keineswegs alle.

Hanns Eisler - genial und unbequem

"Auferstanden aus Ruinen" - Hanns Eisler hat die Nationalhymne der DDR komponiert. Doch wer war der Mann, dessen Lebensweg von Leipzig über Österreich, Dänemark, England, Spanien, die USA schließlich in die DDR führte?

Portät einer Volksschauspielerin:Agnes Kraus - Berlinerin mit Herz und Schnauze

Mit ihrer schrullig-sympathischen Art war Agnes Kraus als "Schwester Agnes" ein Erfolgsgarant für das Fernsehspiel. Achtmal wählten sie die DDR-TV-Zuschauer zu ihrem Fernsehliebling.

Über DEFA-Schauspielerin Katrin SassKatrin Sass: Charakterdarstellerin der DEFA

Wie ihre Mutter schlägt Katrin Sass den Weg in die Schauspielerei ein. Mit der Hauptrolle im Film "Bis dass der Tod euch scheidet" wird die gebürtige Schwerinerin mit jungen 23 Jahren in der DDR berühmt.

Angelica Domröse: Die "Kultpaula" der DEFA

Beim Namen Angelica Domröse denkt man automatisch an "Die Legende von Paul und Paula". Dabei hat sie in über 50 DEFA-Filmen mitgespielt - obwohl sie ursprünglich einmal ganz andere Berufspläne hatte.

Geburt am 20. Januar 1907Manfred von Ardenne: Forscher und Unternehmer

Er zählt zu den ungewöhnlichsten Wissenschaftlern des 20. Jahrhunderts: Der Autodidakt leistete Außergewöhnliches, von Anfang an war er Forscher und Unternehmer zugleich. Heute vor 114 Jahren wurde von Ardenne geboren.

16. November 1976Wolf Biermann und seine Ausbürgerung

Ende 1976 wird Wolf Biermann aus der DDR ausgebürgert. 23 Jahre hatte der aus Hamburg stammende Liedermacher dort gelebt und sich mit den SED-Mächtigen angelegt. Diese nutzen eine Westreise, um den Sänger loszuwerden.

Jens Weißflog: Der "Floh" aus dem Erzgebirge

Deutschlands erfolgreichster Skispringer: Jens Weißflog. Zu DDR-Zeiten liegt dem "Floh vom Fichtelberg" die Welt zu Füßen. Doch nach 1989 muss er härter kämpfen als gedacht. Was macht er heute?

Fernsehserie über DDR-KleingärtenKleingarten-Erfolgsserie: "Geschichten übern Gartenzaun"

Die fiktive Kleingartenanlage "Ulenhorst" war Schauplatz einer der schönsten DDR-Serien der 1980er-Jahre in zwei Staffeln: "Geschichten übern Gartenzaun" und "Neues übern Gartenzaun".

Na sowas!Kurt Böwe: "Ich habe diese DDR-Fresse"

+++ Vom Bauernhof in den Hörsaal +++ Vom Hörsaal auf die Bühne +++ Von der Bühne auf den Sportplatz +++ Vom Sportplatz ins Rathaus +++

DDR in freier WildbahnHeinz Meynhardt - Verhaltensforscher und Tierfilmer

Heinz Meynhardt nannte man in der DDR "Schweine-Meynhardt". Und das war respektvoll gemeint. Denn der Autodidakt Meynhardt beschäftigte sich jahrelang mit dem Verhalten von Wildschweinen und schuf etliche Filme.

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Klaus "Jenni" RenftDie populärste Untergrundband der DDR "Klaus Renft Combo"

1958 gründete Klaus Renft seine Combo, die zur aufmüpfigsten Band der DDR avancierte. 1962 erhält die Band Auftrittsverbot, 1975 wegen "Beleidigung der Arbeiterklasse und Diffamierung der Staatsorgane" aufgelöst.

Interview: Mein Ur-Großvater Walter UlbrichtSein Urenkel berichtet: So war Walter Ulbricht wirklich

Er heißt Florian Heyden, lebt in Genf und dass er Ulbrichts Urenkel ist, weiß kaum einer. Allerdings stellte er sich irgendwann die Frage: Wer war Walter? In seinem Buch geht er dieser Frage nach.

Walter Ulbricht - Einsamer Tod während der Weltfestspiele

Als der SED-Chef Walter Ulbricht am 1. August 1973 starb, wurden in Berlin gerade die Weltfestspiele gefeiert. Im bunten Treiben der Jugend geriet der alte Mann des ostdeutschen Sozialismus schnell in Vergessenheit.

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Lene Voigt: Die sächsische Nachtigall

Lene Voigt gilt als berühmteste sächsische Mundartdichterin. Ihre Werke durften unter den Nazis ab 1936 und in der DDR bis 1983 nicht publiziert werden. Doch im Gedächtnis der Sachsen waren ihre Gedichte immer lebendig.