Gartenpraxis Der MDR Gartenkalender im Februar

Gemüse vorziehen, Gehölze schneiden, Nistkästen bauen: Im Garten gibt es zu jeder Jahreszeit etwas zu tun. Mit dem MDR Gartenkalender behalten Sie den Überblick, was es in welchem Monat zu erledigen gilt. Im Februar steht die Vorbereitung der Saison im Vordergrund.

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1. Gemüse vorziehen

Bei Obst- und Gemüsearten, die Wärme mögen, zahlt sich eine geschützte Vorkultur im Februar aus.

Pflanzenlampe mit roten und blauen LED-Lichtern
Nach der Keimung brauchen die jungen Pflanzen viel Licht. Eine Pflanzenlampe kann wertvolle Dienste leisten. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner

Entscheidend dabei ist, die Samen in nährstoffarmes, keimfreies Substrat zu geben, zum Beispiel spezielle Anzuchterde. Als Aussaatgefäße eignen sich Saatschalen oder Mini-Gewächshäuser, aber auch saubere Quarkbecher oder Sushi-Schalen, die eine durchsichtige Plastik-Abdeckhaube haben. Überschüssiges Gießwasser muss durch Löcher am Boden abfließen können. Decken Sie die Gefäße nach der Saat mit Klarsichtfolie oder Kunststoffhauben ab, um ein feuchtes Klima zu schaffen.

Sobald die Keimlinge herausschauen, werden sie so hell wie möglich gestellt. Nach der Keimung müssen es die jungen Pflanzen auch nicht mehr so warm haben. Wenn Sie die ersten, zarten Blätter erkennen können, sollten die Pflänzchen an einen kühleren Ort gebracht werden. Auch für Hobby-Gemüsegärtner kann sich die Anschaffung einer Lampe lohnen, die jungen Pflanzen bei der Anzucht Licht spendet.

Anzuchtzeit und -temperaturen verschiedener Pflanzen
Art Vorziehen in Töpfen ab… Faustregel für Anzucht Anmerkungen
Chili Anfang Februar 12 Wochen vor d. Auspflanzen Aussaattemperatur: 22 bis 28 Grad
Paprika Mitte Februar 10 Wochen vor d. Auspflanzen Samen zwei Tagen vor der Aussaat quellen lassen, Aussaattemperatur: 22 bis 28 Grad, mindestens zwei Zentimeter Abstand zwischen Samen lassen; nach dem Keimen für viel Helligkeit sorgen, zum Beispiel mit einer Pflanzenlampe
Physalis Mitte Februar   Ernte erst 7 bis 10 Wochen nach der Blüte; Vermehrung auch aus Stecklingen und Samen gekaufter Früchte möglich;

Aussaattemperatur: 19 bis 25 Grad
Kohlrabi Mitte bis Ende Februar   Aussaat im Freiland ab März möglich, leichter Frostschutz empfohlen
Auberginen Anfang März   Aussaattemperatur: 21 Grad
Tomaten Mitte bis Ende März 6 Wochen vor d. Auspflanzen Aussaattemperatur: 20 bis 25 Grad, danach an einen kühleren, hellen Ort stellen, ein bis zwei Wochen nach dem Keimen pikieren und Pflanzen tiefer setzen
Gurken Anfang April   Direktsaat ab Mitte Mai möglich
Zucchini Anfang Mai   Nur kurze Anzucht nötig, wenn überhaupt
Drei Eimer aus Kunststoff, in die reifer Kompost, Sand und Gartenerde gefüllt wurde, stehen auf einem Beet 1 min
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2. Hecken, Obst- und Ziergehölze schneiden

Hecken aus Hainbuche, Berberitze und Liguster können noch bis Ende Februar kräftig zurückgeschnitten und so verjüngt werden. Vom 1. März bis zum 30. September dürfen Hecken und Gebüsche dagegen zum Schutz brütender Vögel nicht radikal geschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Ein schonender Form- oder Pflegeschnitt ist dagegen jederzeit erlaubt. Allerdings gilt auch dabei: Vergewissern Sie sich, dass gerade keine Vögel im Strauch oder in der Hecke brüten.

An frostfreien Tagen können Sie Apfelbäume und andere Gehölze schneiden, die Kernobst tragen. Steinobst und Beerensträucher sollten nur ausgelichtet werden, falls der Rückschnitt nicht gleich nach der Ernte erfolgt ist.

Das Ziel beim Schnitt ist, dass der Baum zum Schluss einen pyramidenförmigen Aufbau hat: oben schmal, in der Mitte etwas breiter werdend und die größte Ausdehnung dann im unteren Baumbereich. Somit ist der Lichteinfall optimiert, die Fruchtqualität kann sich gut entwickeln und der Baum trocknet schnell ab. Feuchtigkeitsliebende Pilzkrankheiten werden so vermieden. Bedenken Sie, dass die Früchte an den waagerecht wachsenden, kurzen Ästen des Fruchtholzes gebildet werden.

Es wird immer auf Blattaußenknospe angeschnitten, welche in die optimale Richtung zeigt, also nach außen, nicht nach innen zur Stammmitte. Schneiden Sie nicht zu nah an der Knospe, da sie sonst vertrocknen kann. Fruchtknospen sind prall und rund, Blattknospen, aus denen auch neue Zweige wachsen, sitzen flach und spitzauslaufend an steil nach oben wachsenden Ästen.

Auch bei älteren Bäumen lohnt sich das jährliche Auslichten. Bei älteren Bäumen kommt es darauf an, die Überbauung im oberen Bereich zu verhindern. Zu dichtes Astwerk muss daher regelmäßig entfernt werden, um eine Optimierung des Lichteinfalls zu gewährleisten.

An frostfreien, sonnigen Tagen können Sie die Rinde empfindlicher, junger Obstgehölze mit einem Weißanstrich -zum Beispiel aus Brand- oder Löschkalk- behandeln. So wird verhindert, dass die Rinde durch starke Temperaturschwankungen einreißt. Sinnvoll ist der Anstrich zum Beispiel bei jungen Aprikosen-, Pflaumen- oder Kirschbäumen.

3. Pflanzungen vorbereiten

Bei frostfreiem, trockenem Wetter können Sie die Beete und Rabatten für Neupflanzungen vorbereiten. Lockern Sie den Boden an den vorgesehenen Stellen auf und verbessern Sie ihn bei Bedarf. Wollen Sie einen Bereich in Ihrem Garten neu anlegen, können Sie auch eine Bodenprobe entnehmen und untersuchen lassen. Eine Bodenanalyse kann außerdem bei stark beanspruchten Beeten sinnvoll sein.

4. Nistkästen für die Vögel anbringen

Im Frühjahr können Sie neue Nistkästen anbringen. Alte sollten Sie abnehmen und gründlich säubern, bevor Sie sie wieder aufhängen. Verzichten Sie dabei aber auf Insektensprays und chemische Reinigungsmittel. Der Bau von Nistkästen eignet sich hervorragend, um Kinder mit Tieren und ihrer Lebensweise vertraut zu machen. Vögel fühlen sich grundsätzlich in einem einfachen Bau aus unbehandeltem Holz wohl. Wenn der Garten ringsherum naturnah gestaltet ist, dann werden die Kästen rasch ausgebucht sein. Genutzt werden sie von Höhlenbrütern wie Meisen oder Sperlingen. Die Behausungen müssen trocken und zugluftsicher sein, es darf kein Wasser hineinlaufen.

Bausatz Nistkasten: einzelne Bretter liegen auf einem Teppich
Verwenden Sie am besten unbehandeltes Holz, um einen Nistkasten zu bauen. Bildrechte: Daniela Dufft

Verwenden Sie am besten 20 Millimeter dicke, ungehobelte Bretter aus Fichten-, Tannen- oder Buchenholz. Sperrholz oder Pressplatten eignen sich nicht, weil sie nicht witterungsbeständig sind. Innenwände und Boden des Kastens sollten aufgeraut sein, damit die Vögel Halt haben. Verzichten Sie auf Holzschutzmittel, um die Gesundheit der Vögel nicht zu gefährden. Zum Schutz vor Feuchtigkeit und Pilzbefall können Sie die Außenwände mit umweltfreundlichen Farben oder einfach mit Leinöl streichen. Der Boden eines Nistkastens muss mindestens zwölf mal zwölf Zentimeter Fläche bieten. Einige kleine Löcher im Boden ermöglichen es, dass Feuchtigkeit nach unten entweichen kann. Damit Katzen und Marder nicht mit ihren Tatzen an die Vogelbrut gelangen, sollte sich die Unterkante des Eingangs mindestens 17 Zentimeter über dem Kastenboden befinden.

Bringen Sie Nistkästen in einer Höhe von zwei bis fünf Metern an. Das Einflugloch sollte nach Osten oder Südosten ausgerichtet sein, also nicht zur Sonnen- oder Wetterseite zeigen. Damit kein Regen eindringen kann, sollte ein Nistkasten niemals nach hinten, sondern eher nach vorn überhängen.

Tiere im Garten Vielfalt der Nistkästen

Den klassischen Meisenkasten kennt wohl jeder. Darüber hinaus gibt es jedoch eine große Vielfalt an speziellen Nistkästen für unterschiedliche Vogelarten. Aber auch Fledermäuse freuen sich über eigene Quartiere.

Ein Meisenkasten aus Holz an einem Baum.
Zwar werden diese weit verbreiteten Vogelkästen landläufig "Meisenkasten" genannt, aber es brüten auch gern andere Vogelarten darin, wie zum Beispiel Sperling, Trauerschnäpper und Kleiber - je nach Größe des Einflugloches. Der Vorteil dieses Modells ist seine einfache Bauweise. Mit ein wenig handwerklichem Geschick kann man auch selbst so einen Kasten bauen. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Ein Meisenkasten aus Holz an einem Baum.
Zwar werden diese weit verbreiteten Vogelkästen landläufig "Meisenkasten" genannt, aber es brüten auch gern andere Vogelarten darin, wie zum Beispiel Sperling, Trauerschnäpper und Kleiber - je nach Größe des Einflugloches. Der Vorteil dieses Modells ist seine einfache Bauweise. Mit ein wenig handwerklichem Geschick kann man auch selbst so einen Kasten bauen. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Ein Meisenkasten aus Holz an einer Hauswand.
Solche Kästen funktionieren auch als Doppelstockhaus. Dieses ältere Exemplar Marke Eigenbau hängt geschützt unter einem Vordach. Wenn die Oberseite des Kastens mit Blech oder anderen wasserabweisenden Materialien geschützt wird, hält er länger. Dachpappe eignet sich allerdings weniger, denn wenn im Hochsommer Teertropfen auf das Gefieder der Vögel fallen, bedeutet dies oft deren Tod. Der Vogelgesundheit zuliebe sollte man nach Möglichkeit unbehandeltes Holz verwenden und auf Holzschutzanstriche sowie farbige Lacke verzichten; den Vögeln ist es schließlich egal, ob ihr Haus bunt angemalt ist. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Ein Meisenkasten aus Holzbeton an einem Baum.
Das ist die moderne Variante des Meisenkastens. Das Material ist sogenannter Holzbeton, eine Mischung aus Sägespänen und Zement. Es ist sehr robust und mehrere Jahrzehnte lang haltbar - im Gegensatz zu den Nistkästen aus Holz. Eine weitere positive Eigenschaft dieses Materials ist sein guter Temperatur- und Feuchtigkeitsausgleich. Die Kästen sind allerdings weit schwerer als ihre hölzernen Verwandten und in der Anschaffung meist etwas teurer. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Eine historische Rörigsche Nisturne aus Ton.
Auch vergangene Generationen machten sich bereits um den Vogelschutz Gedanken. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten Vogelfreunde wie Arnold von Schlüter und Prof. Dr. Georg Rörig Nisturnen aus Ton, die dann in großer Stückzahl produziert wurden. Heutige Nisthöhlen bieten ihren Bewohnern vor allem mehr Brutraum, aber die Grundidee ist unverändert: Den Vögeln ein Stück Lebensraum zurückzugeben, den wir ihnen in unseren aufgeräumten Kulturlandschaften mitunter arg beschneiden. Im Bild zu sehen ist eine historische Rörigsche Nisturne aus Ton, die um 1915 hergestellt worden ist. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Vogelkasten für Nischen- oder Halbhöhlenbrüter.
Dieser Kasten ist für Nischen- oder Halbhöhlenbrüter wie Wasseramsel, Bachstelze, Rotkehlchen oder Hausrotschwanz gedacht. Durch die schmalen, ovalen Einfluglöcher sind die Vögel gut geschützt vor Räubern wie Katzen, Mardern, aber auch Elstern und Eichelhähern. Gleichzeitig fällt mehr Tageslicht ins Nest. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Eine sogenannte Halbhöhle aus Holz.
Auch hölzerne Konstruktionen wie diese Halbhöhle werden von Nischen- oder Halbhöhlenbrütern gern angenommen, allerdings bietet die große Öffnung Nesträubern ein leichteres Spiel.  Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Eine Zaunkönigkugel aufgehängt in einem Gehölz.
Eine Zaunkönigkugel aus Holzbeton. Da die zierlichen Vögel nicht besonders gut fliegen, bevorzugen sie geschützte Quartiere in Bodennähe. So kann die Kugel zum Beispiel in einer Hecke oder einem dichten Strauch aufgehangen werden. Im Idealfall sollten mehrere Kugeln angebracht werden, da der Zaunkönig-Mann zunächst mehrere Nester baut, aus denen die "Zaunkönigin" dann das ihr passende auswählt. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Eine Baumläuferhöhle, die am Stamm eines Obstbaums befestigt ist.
Eine Baumläuferhöhle ist zum Stamm hin offen, so können die Vögel in der Baumrinde nach Nahrung picken. Hierzulande trifft man vor allem den Garten- und den Waldbaumläufer an, äußerlich sind die zwei Arten für Laien allerdings kaum zu unterscheiden. Mitunter suchen aber auch Meisen und Fledermäuse den Schutz dieses speziellen Kastens auf. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Eine Steinkauzröhre an einem Obstbaum.
Dieses knapp einen Meter lange Gebilde ist eine Steinkauzröhre. Diese possierlichen Vögel sind bei uns leider extrem selten geworden und stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Die Röhren werden auf waagerechten Ästen von großen, älteren Obstbäumen angebracht. Nach Möglichkeit nicht auf Kirschbäumen, da die Erntezeit mit dem Flüggewerden der Jungen zusammenfällt. Am besten hängt man zwei bis drei Röhren in einem Revier auf. Innen wird Einstreu aus Sägespänen und Rindenstücken eingebracht. Wie alle Nisthilfen sollten auch diese Röhren im Winterhalbjahr kontrolliert werden, allerdings dürfen sie nicht gereinigt werden. Und es braucht mitunter Jahre bis irgendwann eine Besiedlung einsetzt. Vielleicht zieht vorher auch der Wiedehopf ein, ein ebenfalls selten gewordener Bewohner lichter Wiesen- und Weideflächen. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Eine Steinkauzröhre mit Marderschutz.
Steinkauzröhre mit Marderschutz: Die versetzten Löcher sollen den Räubern das Eindringen in die Röhre erschweren. Solcherart Schutzmaßnahmen sind an vielen Nistkästen zu finden. Ihr Nutzen ist allerdings umstritten. Im Zweifelsfall liegt man richtig, wenn man Nisthilfen mit und ohne Marderschutz aufhängt. Ohnehin sollte man mindestens zwei Steinkauzröhren im Abstand von 30 Metern oder mehr aufhängen, da die Vögel gern alternative Standorte zum Pausieren oder zur Vorratshaltung in Beschlag nehmen. Voraussetzung ist in jedem Fall, dass der Garten in einem naturnahen Gebiet liegt, im städtischen Bereich sind solche Röhren wenig sinnvoll. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Ein Spatzenhaus an einer Hauswand.
Auch die Vögel in den Städten haben ihre Not. So ist der Bestand an Haussperlingen im letzten Jahrzehnt um etwa ein Viertel geschrumpft. Spatzen bilden kleinere Kolonien und lieben die Gesellschaft. Ein Spatzenhotel hat daher gleich mehrere Bruträume und passt an fast jede Hauswand. Generell sollten Nistkästen nicht in der Nähe größerer Fensterflächen angebracht werden. Vögel die gegen Glasscheiben fliegen, verletzten sich dabei meist tödlich. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Ein Vogelbrett unter einem Hausvordach.
Es muss nicht immer gleich ein ganzer Kasten sein, ein einfaches Holzbrett unter einem Vordach wird auch gern als Nistmöglichkeit angenommen. Im Spätherbst beziehungsweise Winter wird das Brett wie auch die Vogelkästen von den Nestresten gereinigt. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Ein Fledermauskasten aus Holz an einem Baum.
Auch Fledermäuse werden in unseren frisch sanierten Häusern zunehmend obdachlos. Mit Fledermauskästen kann man diesem Trend entgegenwirken. Die Kästen sind nach unten hin offen. Wichtig ist, dass das Quartier in drei bis sechs Metern Höhe aufgehängt wird und der Anflugweg von unten weitgehend frei ist. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
Ein Fledermauskasten aus Holzbeton an einem Baum.
Dieser Fledermauskasten aus Holzbeton mit abnehmbarer Vorderwand richtet sich an die kleineren Arten wie Zwergfledermaus oder Mückenfledermaus. Am besten probiert man verschiedene Kästen aus, um herauszufinden, welche Fledermausarten im eigenen Garten anzutreffen sind. Bildrechte: MDR/Dörthe Gromes
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 22. Dezember 2019 | 08:30 Uhr

5. Frühlingsboten ins Haus holen

Wer freut sich jetzt nicht auf blühende Krokusse, Narzissen und Traubenhyazinthen? Sie können sich bunte Frühlingsboten ins Haus holen, um sich auf die wärmeren Tage einzustimmen. Achten Sie bei der Auswahl der Pflanzen darauf, dass möglichst wenige Blüten geöffnet und viele Knospen vorhanden sind. Zwiebelblumen in Töpfen blühen etwa sieben bis 14 Tage lang. Außerdem gilt: Je kühler der Standort, desto langsamer entwickeln sich die Pflanzen und desto langlebiger sind sie. Idealerweise sollte die Zimmertemperatur 20 Grad nicht übersteigen.

Frühblüher, die erst im Topf im Haus gehalten wurden, können für die nächste Saison auch in den Garten gesetzt werden. Dafür sollten sie zunächst im Topf vollständig abblühen. Damit die Zwiebel kräftig bleibt, kann sie gedüngt werden. Erst wenn im Herbst die Blätter fallen, sollte die Zwiebel draußen eingepflanzt werden.

Diese Frühblüher eignen sich fürs Haus

Noch bevor die eigentliche Saison beginnt, kann der Frühling mit Frühblühern ins Haus geholt werden. Hier finden Sie Anregungen, welche Pflanzen sich dafür eignen.

Scilla
Die Scilla erinnert optisch an Schneeglöckchen. Auch sie gehört zu den Frühblühern. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Scilla
Die Scilla erinnert optisch an Schneeglöckchen. Auch sie gehört zu den Frühblühern. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Fritillaria
Die Fritillaria wird auch Schachbrettblume genannt. Sie zählt zu den Liliengewächsen. Vor allem wegen ihrer gemusterten Blütenblätter wird sie zum richtigen Hingucker. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Winterlinge
Mit ihren gold-gelben Blüten bringen Winterlinge die Sonne ins Haus. Als Dekoration eignet sich unter anderem Moos. Damit kann die Erde im Topf abgedeckt werden. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Traubenhyazinten und Scilla im Topf
Mit Moos, Zweigen und anderen Naturmaterialien lassen sich die Frühblüher hübsch dekorieren. So auch diese Traubenhyazinthe und diese Scilla. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Hyazinthe
Für Farbkleckse in der Wohnung sorgen Hyazinthen. Sie blühen in dezentem Blau, zurückhaltendem Weiß, aber auch in knalligem Rot oder leuchtendem Gelb. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Knospen von Schneeglöckchen
Schneeglöckchen haben zwar im Haus nur eine kurze Überlebensdauer, sind aber die ersten Boten des Frühlings. Wie die anderen Frühblüher können sie weiterkultiviert werden. Dafür sollten sie richtig ausblühen und nicht abgeschnitten werden. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Narzissen der Sorte Tete a Tete
Narzissen bringen in ihren verschiedenen Gelbtönen die Sonne ins Haus. Vor allem die Sorte 'Tete a Tete' sorgt in ihrem leuchtenden Gelb für eine freundlich-warme Atmosphäre. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Narzissen der Sorte Duft-Tarzette
Wer es lieber etwas dezenter mag, kann auf die Narzissen-Sorte 'Duft-Tarzette' zurückgreifen. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Tulpen-Strauß in einer Glasvase
Frühblüher, wie diese Tulpen, können auch als Schnittblumen für Farbkleckse im Haus sorgen. Hierbei sollte immer auf ausreichend Wasser in der Vase geachtet werden. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Strauß aus Fritillaria und Traubenhyazinthen
Verschiedene Frühlingsblumen können auch in einem Strauß kombiniert werden. Schön sieht zum Beispiel die Kombination von Fritillaria und Traubenhyazinthe aus. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 13. September 2020 | 08:30 Uhr

Frühlingsblüher Diese Pflanzen blühen im Februar

Winterling, Stiefmütterchen und Zaubernuss gehören zu den ersten Boten des Frühlings. Sie bringen schon im Februar Farbe in den Garten. Außerdem blühen diese Pflanzen im Februar.

Winterlinge im Schnee
Der Winterling (Eranthis hyemalis) zeigt seine gelben Blüten von Ende Februar bis Ende März. Er kann nach der Blüte leicht im Garten vermehrt werden. Bildrechte: IMAGO
Winterlinge im Schnee
Der Winterling (Eranthis hyemalis) zeigt seine gelben Blüten von Ende Februar bis Ende März. Er kann nach der Blüte leicht im Garten vermehrt werden. Bildrechte: IMAGO
Gelbe Blüten an einem Zaubernuss-Strauch
Die fadenförmigen Blütenblätter der Zaubernuss (Hamamelis mollis) sind gelb, orange oder rot. Sie können von Januar bis Ende März bestaunt werden. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
An Ästen hängen viele Haselnusspollen
Auch die gemeine Hasel (Corylus avellana) ist ein Frühlingsbote. Die länglichen, gelben Blüten werden auch Lämmerschwänzchen genannt und zeigen sich von Februar bis April. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Bunte Gartenstiefmütterchen der Sorte Schweizer Riesen mit einer Schneehaube.
Stiefmütterchen (Viola x wittrockiana) gibt es in vielen unterschiedlichen Farben. Sie eignen sich als Kübel- und Freilandbepflanzung und blühen von Februar bis Mai. Bildrechte: IMAGO
Osterglocken
Mit Narzissen (Narcissus) können flächendeckende Blütenteppiche gepflanzt werden. Von Ende Februar bis in den Mai hält die gelbe Pracht. Bildrechte: Colourbox.de
Blüten einer Christrose vor rotem Hintergrund.
Nicht nur zur Weihnachtszeit bringen Christrosen (Helleborus niger) etwas Frische in Haus und Garten. Da sie von November bis März blühen, können sie lange Freude an ihnen haben. Bildrechte: MDR/ Daniela Dufft
Brauner Stamm mit grünen Zweigen und gelben Blütentrie
Die Blüten der Kornelkirsche (Cornus mas) erfreuen von Ende Februar bis zum April mit ihrer intensiven gelben Färbung das Auge. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Pflanze NIeswurz
Auch der Korsische Nieswurz (Helleborus argutifolius) gehört zur Gattung der Helleborus. Er ist ein immergrünes, unscheinbares Gewächs mit grünen Blüten, die sich von Februar bis April zeigen. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Viele Märzenbecher
Märzenbecher (Leucojum vernum) sehen den Schneeglöckchen ähnlich. Ob sie bereits im Februar oder März blühen, hängt von ihrem Standort ab. Bis April können Sie sich über die kleinen weißen Blüten freuen. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 03. Februar 2019 | 08:30 Uhr

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 02. Februar 2020 | 08:30 Uhr