Studierende schreiben Klimawandel: Junge Reporterinnen und Reporter unterwegs für den MDR

Valerie Börner, eine junge Frau mit langen braunen Haaren, lächelt in die Kamera.
Bildrechte: Valerie Börner

Wie schreibt man für ein Nachrichtenportal? Multimedia-Studierende der Uni Halle lernen in der Online-Redaktion von MDR SACHSEN-ANHALT, worauf es bei der Berichterstattung über lokale Themen ankommt. Entstanden ist eine Reihe von Reportagen, die sich vor allem mit den Folgen des Klimawandels auseinandersetzen.

Die Studierende des Masters "Multimedia und Autorschaft" sitzen nebeneinander und schauen in die Kamera.
Die Studierenden des Masters "Multimedia & Autorschaft" recherchieren in ihren Artikeln zum Thema Klimawandel in Sachsen-Anhalt. Bildrechte: Valerie Börner

Themen recherchieren, Interviews führen, Medieninhalte produzieren: In einem Onlineartikel steckt viel Arbeit. Das Projekt "Studierende schreiben" ermöglicht den 15 angehenden Journalistinnen und Journalisten des Masterstudiengangs "Multimedia & Autorschaft" der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Praxiserfahrung zu sammeln. Bei MDR SACHSEN-ANHALT lernen sie Redaktionsabläufe kennen und publizieren einen Artikel auf dem Online-Portal. In ihren Beiträgen widmen sie sich gesellschaftlich relevanten Themen und bereiten diese für die Nutzer und Nutzerinnen in Sachsen-Anhalt auf.

Im Master erlernen die Studierenden die Grundlagen der Medienproduktion. Sie suchen neue Erzählwege, verbinden Wissenschaft mit Journalismus und setzen Inhalte mithilfe digitaler Ausspielwege um. Ein enger Bezug zur Praxis ist dabei fest im Studienprogramm integriert. Die Kooperation mit dem MDR Sachsen-Anhalt findet bereits seit 2018 statt.

Projektthema: Klimawandel in Sachsen-Anhalt

Studenten des Studiengangs Multimedia und Autorschaft stehen in einem Seminarraum der Martin-Luther-Universität in Halle.
Bereits seit 2018 können Studierende des Masters "Multimedia & Autorschaft" beim MDR SACHSEN-ANHALT Praxiserfahrung sammeln. (Archivbild) Bildrechte: MDR/Martin Paul

In diesem Jahr drehen sich die entstandenen Artikel rund um das Thema "Stadtklima". Kann man nachhaltig feiern gehen? Welche Maßnahmen entwickelt Halle gegen die Hitze in der Stadt? Und belastet der Tod das Klima? Von Ökofeminismus über grüne Filmproduktion bis hin zu Haaren, die den Ozean säubern – die Beiträge bilden eine thematische Vielfalt ab, die die Klimakrise aus verschiedenen Standpunkten beleuchtet und auf lokaler Ebene greifbar macht.

Der Titel Stadtklima knüpft an das Jahrgangsprojekt der Studierenden an. Sie begleiten damit die gleichnamige virtuelle Ausstellung des Stadtmuseums Halle. Diese macht den Hallmarkt der Zukunft erlebbar und dokumentiert das Engagement der Hallenserinnen und Hallenser für das Klima seit DDR-Zeiten und heute. Dazu entwickeln die Studierenden neben den hier erscheinenden Texten weitere journalistische Begleitformate.

Die neuen Beiträge des Projektes "Studierende schreiben" werden nach und nach hier und auf dem Online-Portal veröffentlicht.

Die Artikel der Studierenden

MDR (Valerie Börner, Sarah-Maria Köpf)

2 Kommentare

MDR-Team vor 10 Wochen

Das dürfte daran liegen, dass der Klimawandel nach Einschätzung vieler renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die wohl größte Krise unserer Zeit und Zukunft ist. Abgesehen davon können wir Sie beruhigen, nicht die Wünsche einer wie auch immer gearteten Macht auszuführen.

hinter-dem-Regenbogen vor 10 Wochen

Wissenschaftler, Reporter, Sozialarbeiter und Medienberater . . Berufe mit Zukunft , zumindest solange der Klimahype anhält.

. . . . es vergehen keine 60 Minuten im TV, auf beinahe allen Kanälen, ausser die Fremdsprachigen, dass vom Klimavokabular gebrauch gemacht wird. Es gibt Kanäle, da ist die Klimaberichtserstattungs-Dichte noch weit enger gestrickt. Dazu kommt die Vereinheitlichung der Bilder in der Berichterstattung allgemein, die bei genauer Betrachtung und "Analytik" , fast immer der BBC /UK folgen.
Da freut man sich schon auf das Lokalfernsehen in der Heimat.

Das sollten die Reporter der Zukunft mal bedenken, ob sie nicht lieber in der Werbebranche einsteigen sollten. Sie sind auch nur ausführender einer höheren (Medien-) Macht .

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