Weltall-Wissen: Neues aus Astronomie und Raumfahrt

Ein Astronaut ist bei einem Spaziergang im Weltall zu sehen. Im Hintergrund befinden sich Solarzellen einer Raumstation, dahinter der Sternenhimmel links und rechts die Erde.
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Dossier: Die Wissenschaft von Weltraum, Sternen und Planeten

Dossier: Die Wissenschaft von Weltraum, Sternen und Planeten

Viele Wissenschaftler sprechen aktuell vom goldenen Zeitalter der Astronomie. Moderne Teleskope, Laserinferometer und Satelliten liefern immer neue Erkenntnisse über schwarze Löcher, Exoplaneten und ferne Galaxien.

Aktuell

Planeten

Unser roter Nachbar im Sonnensystem

Dünen wie Vanillesoße: Neue Marsfotos

Von wegen nur roter Staub: Neue Fotos der CaSSIS-Kamera an Bord des ExoMars Orbiters zeigen die Landschaften unseres Nachbarplaneten in faszinierenden Farben.

Dünen in der nördlichen Polarregion auf dem Mars.
Wie die gekräuselte Oberfläche von Vanille-Eis mit einem Hauch Schokolade darin: Sanddünen in der Nordpolarregion des Mars. Im Winter bildet sich eine dünne Schicht aus gefrorenem CO2. Sie verdampf im Frühjahr und bildet dabei die dunklen Flecken und Streifen. Bildrechte: ESA/Exomars
Dünen in der nördlichen Polarregion auf dem Mars.
Wie die gekräuselte Oberfläche von Vanille-Eis mit einem Hauch Schokolade darin: Sanddünen in der Nordpolarregion des Mars. Im Winter bildet sich eine dünne Schicht aus gefrorenem CO2. Sie verdampf im Frühjahr und bildet dabei die dunklen Flecken und Streifen. Bildrechte: ESA/Exomars
Ein großer Krater auf dem Mars mit faltiger Landschaft darin.
Eine faltige Landschaft in einem noch namenlosen Krater auf dem Mars. Forschern zufolge deuten die Falten darauf hin, dass das hier beobachtete Material einmal flüssig war. Bildrechte: ESA/Exomars
Der Oyama-Krater auf dem Mars enthält blau schimmernde Mineralien.
Ein Gebiet im Oyama-Krater: Die hellen Flächen enthalten Ton, die bläulichen verschiedene Mineralien. Die Forscher interessieren sich vor allem für den Krater am oberen Bildrand, da hier übereinander liegende Schichten zu sehen sind. Sie könnten mehr Auskunft geben über die Geschichte des Mars. Bildrechte: ESA/Exomars
Der Gale-Krater auf dem Mars enthält helle Felsformationen und blaue Sandschichten dazwischen.
Blick in den Gale-Krater, in dem auch der NASA-Rover Curiosity unterwegs ist. Hier ist die westliche Seite des zentralen Hügels in dem Krater zu sehen. Die Farbwechsel zeigen den Übergang verschiedener sulfathaltiger Gesteine. In dieser Region wird Wasser vermutet. Bildrechte: ESA/Exomars
Berghänge in der Marsregion Locras Vallis haben dunkle und helle Hänge.
Dunkle und helle Streifen an den Hängen in der Region Lcras Vallis auf dem Mars. Wie sich die Streifen gebildet haben, disktutieren Forscher noch. Einige vermuten, dass sie durch Lawinen entstanden sind. Bildrechte: ESA/Exomars
Animation der Raumsonde ExoMars, welche die Marsoberfläche überfliegt.
Die neuen Aufnahmen stammen von der Kamera CaSSIS an Bord des Trace Gas Orbiters. Er ist Teil der Mission ExoMars, bei der die europäische und die russische Weltraumagentur zusammenarbeiten. Bildrechte: European Space Agency (esa)
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Asteroiden

Unser Mond

Hubble-Aufnahmen fremder Galaxien

Mit dem Weltraumteleskop Hubble haben Astronomen unzählige spektakuläre Aufnahmen fremder Galaxien und Sterne gemacht.

Die Galaxie NGC 5033 ist etwa 40 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Statt einem Riegel wie unsere Milchstraße besitzt sie einen aktiven Galaxiekern, in dem ein supermassereiches Schwarzes Loch Staub, Sterne und Gas verschlingt.
Die Galaxie NGC 5033 ist etwa 40 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Statt einem Riegel wie unsere Milchstraße besitzt sie einen aktiven Galaxiekern, in dem ein supermassereiches Schwarzes Loch Staub, Sterne und Gas verschlingt. Bildrechte: ESA/Hubble & NASA; Acknowledgment: Judy Schmidt
Die Galaxie NGC 5033 ist etwa 40 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Statt einem Riegel wie unsere Milchstraße besitzt sie einen aktiven Galaxiekern, in dem ein supermassereiches Schwarzes Loch Staub, Sterne und Gas verschlingt.
Die Galaxie NGC 5033 ist etwa 40 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Statt einem Riegel wie unsere Milchstraße besitzt sie einen aktiven Galaxiekern, in dem ein supermassereiches Schwarzes Loch Staub, Sterne und Gas verschlingt. Bildrechte: ESA/Hubble & NASA; Acknowledgment: Judy Schmidt
Die rund 100 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie NGC 1032 ist eine Spiralgalaxie. Von der Erde aus sieht man sie allerdings lediglich von ihrer Seite, eine Schicht aus Gas und Staub bildet den dunklen Rand.
Die rund 100 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie NGC 1032 ist eine Spiralgalaxie. Von der Erde aus sieht man sie allerdings lediglich von ihrer Seite, eine Schicht aus Gas und Staub bildet den dunklen Rand. Bildrechte: ESA/Hubble & NASA
Hubblefoto ein Galaxie, die wie ein Wagenrad aussieht. Die besondere Form ist Ergebnis einer galaktischen Kollission: Eine kleinere Galaxie hat die Größere durchstoßen.
Hubblefoto einer Galaxie, die wie ein Wagenrad aussieht. Die besondere Form ist Ergebnis einer galaktischen Kollission: Eine kleinere Galaxie hat die Größere durchstoßen. Bildrechte: ESA/Hubble & NASA
Die Spiralgalaxie NGC 7331, die bereits 1784 vom Astronomen William Herschel entdeckt wurde. Sie ist in Größe und Form unserer Milchstraße vergleichbar. Lediglich das Zentrum unterscheidet sich von dem unserer Galaxie: Es rotiert in die entgegengesetzte Richtung zu den umgebenden Galaxiearmen.
Die Spiralgalaxie NGC 7331, die bereits 1784 vom Astronomen William Herschel entdeckt wurde. Sie ist in Größe und Form unserer Milchstraße vergleichbar. Lediglich das Zentrum unterscheidet sich von dem unserer Galaxie: Es rotiert in die entgegengesetzte Richtung zu den umgebenden Galaxiearmen. Bildrechte: ESA/Hubble & NASA/D. Milisavljevic (Purdue University)
Ein junger Stern hat fünf Objekte hervorgebracht, die hier am oberen Bildrand blau erscheinen. Diese fünf Herbig-Haro-Objekte entfernen sich mit hoher Geschwingidkeit von ihrem Ursprungsstern.
Ein junger Stern hat fünf Objekte hervorgebracht, die hier am oberen Bildrand blau erscheinen. Diese fünf Herbig-Haro-Objekte entfernen sich mit hoher Geschwindigkeit von ihrem Ursprungsstern. Bildrechte: ESA/Hubble & NASA, K. Stapelfeldt
Fotografie des Weltraumteleskops Hubble von der Galaxie ESO 495-21. Zu sehen ist ein heller Fleck mit dunklen Wolken darin, drum herum befinden sich verschiedene helle Sterne im Vordergrund.
Fotografie des Weltraumteleskops Hubble von der Galaxie ESO 495-21. Zu sehen ist ein heller Fleck mit dunklen Wolken darin, drum herum befinden sich verschiedene helle Sterne im Vordergrund. Bildrechte: ESA/Hubble, NASA
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